Das Social-Media-Recht ist ein Querschnittrechtsgebiet, das Medienrecht, Urheberrecht, Datenschutzrecht, Wettbewerbsrecht und Strafrecht vereint. Für Unternehmen, Influencer und Privatpersonen, die soziale Netzwerke nutzen, gelten eine Vielzahl rechtlicher Anforderungen: Impressumspflicht nach § 5 DDG (seit Mai 2024), Datenschutzerklärungspflichten nach DSGVO, Werbekennzeichnungspflichten nach UWG und DSA, Urheberrechtskonformität bei genutzten Medieninhalten sowie die Einhaltung der Nutzungsbedingungen der Plattformen.
Besonders praxisrelevant für Unternehmenskonten und Influencer: die korrekte Gestaltung des Impressums auf Instagram, TikTok und YouTube, die Kennzeichnung bezahlter Kooperationen, die rechtssichere Nutzung von Musik und Fotos sowie der Umgang mit Sperrungen und Accountlöschungen durch die Plattform. Wer von einer Plattformsperre betroffen ist, hat unter Umständen Ansprüche auf Wiederherstellung des Accounts – die Durchsetzung gegen internationale Konzerne ist jedoch aufwändig.
Recht Umschau aggregiert täglich aktuelle Rechtsnews zum Social-Media-Recht. Wir kuratieren Beiträge aus Medienrechtsblogs, erklärende YouTube-Videos und Podcast-Episoden, die aktuelle Urteile und Entwicklungen im Social-Media-Recht praxisnah aufbereiten. Ob neue BGH-Entscheidungen zu Plattformsperrungen, Fragen zum Impressum auf Social Media oder praxisnahe Hinweise zur rechtssicheren Social-Media-Nutzung – bei Recht Umschau finden Sie täglich den aktuellsten Stand.
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Weitere Themen im Medienrecht
Weitere wichtige Themen im Medienrecht sind neben Persönlichkeitsrecht, Presserecht, Influencer-Recht und Äußerungsrecht: Recht am eigenen Bild · Abmahnung · Urheberrecht · Gegendarstellung · Fake News · Bewertungsrecht · Digital Services Act · Deepfakes · Rundfunkrecht · Schleichwerbung · Künstliche Intelligenz · Social Media · Jugendmedienschutz · Verdachtsberichterstattung · Podcast-Recht · Politische Werbung