Medizinrecht

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Beiträge zum Medizinrecht aus Blogs, YouTube-Kanälen und Podcasts. Die Übersicht bündelt neue Entwicklungen zu Arzthaftung, Patientenrechten und dem Gesundheitswesen. So behalten Sie wichtige Trends im Medizinrecht im Blick.

Blogs

Eine Operation an der Wirbelsäule endet nicht mit dem letzten Hautstich. Gerade in den Stunden und Tagen nach dem Eingriff entscheidet sich häufig, ob ein bleibender Schaden eintritt oder ob eine Komplikation rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Die Nachsorge ist deshalb kein nachgeordneter Behandlungsabschnitt, sondern ein zentraler Teil der ärztlichen Pflicht. In der Praxis zeigt sich, dass viele schwere Folgeschäden nicht auf die Operation selbst zurückgehen, sondern auf das, was danach übersehen wurde. Neurologische Warnzeichen... Mehr
Veröffentlicht: 12.05.2026
Blog: BROCKS Medizinrecht
Eine Querschnittslähmung verändert das Leben der Betroffenen von einem Moment auf den anderen. Häufig steht am Anfang ein Unfall, eine Operation oder eine zu spät erkannte Erkrankung – und am Ende eine lebenslange Pflegebedürftigkeit, ein Rollstuhl, der Verlust beruflicher Perspektiven und tiefgreifende Einschränkungen im Alltag. In solchen Fällen stellt sich für die Geschädigten und ihre Angehörigen früher oder später die Frage, welche finanziellen Ansprüche bestehen und wie hoch das Schmerzensgeld tatsächlich ausfallen kann. Eine pauschale... Mehr
Veröffentlicht: 11.05.2026
Blog: BROCKS Medizinrecht
Im Zusammenhang mit Geburtsschäden spielen bestimmte medizinische Fehler besonders häufig eine Rolle. Diese treten sowohl in der Schwangerschaftsbetreuung als auch während des Geburtsvorgangs selbst auf und können schwerwiegende Folgen für Mutter und Kind haben. Ein zentraler Bereich ist die unzureichende Überwachung des Kindes während der Geburt. Dazu gehört insbesondere die fehlerhafte Interpretation oder Nichtbeachtung von CTG-Aufzeichnungen, die Hinweise auf eine Sauerstoffunterversorgung geben können. Werden Warnsignale nicht rechtzeitig erkannt, kann wertvolle Zeit für notwendige Maßnahmen verloren... Mehr
Veröffentlicht: 30.04.2026
Blog: Ciper & coll. Rechtsanwälte
30. April 2026 Eine aktuelle Entscheidung des Berufsgerichts für Heilberufe beim Verwaltungsgericht Berlin (Beschluss vom 10. September 2025, Az. 90 K 6/25 T) klärt eine in der Praxis bedeutsame Frage: Begründet es ein berufsrechtlich sanktionierungswürdiges Vergehen, wenn eine Ärztin oder ein Arzt Kollegen in privaten E-Mails oder Telefongesprächen beleidigt und herabsetzt? Die klare Antwort des Gerichts lautet: nein – zumindest dann nicht, wenn die Äußerungen (Beleidigungen) nicht öffentlich erfolgten und die Schwelle zu schwerwiegenden außerberuflichen... Mehr
Veröffentlicht: 30.04.2026
Blog: Lyck+Pätzold healthcare.recht - Medizinrecht
29. April 2026 Wenn eine Sternebewertung den Praxisruf ins Wanken bringt Google, jameda, sanego – Bewertungsportale sind längst zu einem zentralen Entscheidungsinstrument für Patienten geworden. Über 85 Prozent der Nutzer orientieren sich an Online-Bewertungen, bevor sie einen Arzttermin vereinbaren. Eine einzige negative Bewertung kann den Ruf einer ganzen Praxis nachhaltig beschädigen – zumal Bewertungen auf Plattformen wie jameda anonym und ohne Nachweis eines tatsächlichen Behandlungskontakts abgegeben werden können. Damit entsteht ein erhebliches Missbrauchspotenzial: Wettbewerber, frustrierte... Mehr
Veröffentlicht: 29.04.2026
Blog: Lyck+Pätzold healthcare.recht - Medizinrecht
29. April 2026 Was wirklich gilt – und was derzeit gern „verkauft“ wird 1. Ausgangspunkt: „AI-Act-Schulung mit Zertifikat“ – brauche ich das? Viele Praxisinhaber erhalten derzeit E‑Mails und Werbematerialien, in denen behauptet wird, es gebe eine „generelle Schulungspflicht nach EU AI Act“ und man müsse diese Pflicht durch ein spezielles Webinar mit Zertifikat erfüllen. Teilweise wird sogar der Eindruck erweckt, ohne ein solches Zertifikat verstoße die Praxis gegen den AI Act. Für Arzt‑ und Zahnarztpraxen... Mehr
Veröffentlicht: 29.04.2026
Blog: Lyck+Pätzold healthcare.recht - Medizinrecht
29. April 2026 Gemeinsam mehr bewegen – wie gesellschaftliches Engagement und unternehmerische Verantwortung zusammenwachsen Manchmal entstehen die stärksten Verbindungen dort, wo man sie am wenigsten erwartet: An der Schnittstelle zwischen einer Medizinrechtskanzlei und einem gemeinnützigen Sportverein. Am 14. April 2026 durften wir bei Lyck+Pätzold healthcare.recht den Wirtschaftsrat von Dein Sportherz e.V. zu einem Workshop zu Gast haben – und es war ein Abend, der uns noch lange in Erinnerung bleibt. Was ist DeinSportherz e.V.? DeinSportherz e.V. ist ein... Mehr
Veröffentlicht: 29.04.2026
Blog: Lyck+Pätzold healthcare.recht - Medizinrecht
(24.4.2026) Verwendet ein Arzt in seiner Werbung den Begriff „Arzt für ästhetische Medizin“ ohne Facharzt für ästhetische Medizin zu sein, so sollte er der aufgrund der Verwendung des Begriffs zu erwartenden Fehlvorstellung der potentiellen Patienten, er sei Facharzt (und zwar für „Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie“), durch zumutbare Aufklärung entgegen wirken - andernfalls ist diese Werbung zu unterlassen (Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 22.01.2026 - 6 U 362/24). Der Fall: Ein Facharzt für Allgemeinmendizin... Mehr
Veröffentlicht: 24.04.2026
Blog: Rechtsanwalt Philip Christmann
Bei Fehlern in der Medikamentengabe stellt sich häufig die Frage, wer für die entstandenen Schäden verantwortlich ist. Die Haftung kann dabei je nach Situation unterschiedliche Beteiligte betreffen – etwa Ärztinnen und Ärzte, das Pflegepersonal, Apotheken oder das Krankenhaus als Träger der Einrichtung. Grundsätzlich gilt: Wer im Rahmen der Behandlung oder Versorgung Medikamente anordnet, vorbereitet oder verabreicht, trägt eine besondere Sorgfaltspflicht. Werden hierbei medizinische Standards verletzt, kann eine zivilrechtliche Haftung entstehen. Das gilt insbesondere dann, wenn... Mehr
Veröffentlicht: 19.04.2026
Blog: Ciper & coll. Rechtsanwälte
Das Wichtigste in Kürze Ein Behandlungsfehler bei einer Darmspiegelung liegt vor, wenn die Untersuchung nicht nach den anerkannten medizinischen Standards durchgeführt wird und dadurch ein gesundheitlicher Schaden entsteht. Nicht jede Komplikation ist automatisch ein Behandlungsfehler, da auch bei korrekt durchgeführten Eingriffen typische Risiken wie Blutungen oder Verletzungen auftreten können. Zu den häufigen Fehlern zählen mangelhafte Vorbereitung, Verletzungen des Darms, übersehene Befunde oder eine unzureichende Nachbehandlung. Für einen Anspruch auf Schadensersatz müssen ein Behandlungsfehler, ein konkreter... Mehr
Veröffentlicht: 16.04.2026
Blog: Anwaltskanzlei für Arzthaftungsrecht Jürgen Wahl
Das Wichtigste in Kürze Ein Behandlungsfehler im Rettungsdienst liegt vor, wenn im Notfalleinsatz gegen medizinische Standards verstoßen wird und dadurch ein Gesundheitsschaden entsteht. Typische Fehler entstehen etwa durch Fehleinschätzungen, Verzögerungen, Kommunikationsprobleme oder unzureichende Maßnahmen vor Ort. Die Haftung kann je nach Fall verschiedene Beteiligte betreffen, etwa Rettungskräfte, Notärzte oder den Träger des Rettungsdienstes. Für Ansprüche auf Schmerzensgeld und Schadensersatz ist entscheidend, dass der Fehler nachweisbar ist und ursächlich für den Schaden war. Eine sorgfältige Dokumentation... Mehr
Veröffentlicht: 16.04.2026
Blog: Anwaltskanzlei für Arzthaftungsrecht Jürgen Wahl
Das Wichtigste in Kürze Die Verjährung bei einem Behandlungsfehler beträgt in der Regel drei Jahre und beginnt erst am Ende des Jahres, in dem Sie Kenntnis vom Schaden und der verantwortlichen Person erlangen. Wird ein Behandlungsfehler erst später erkannt, verschiebt sich der Beginn der Verjährung entsprechend, entscheidend ist der Zeitpunkt der Kenntnis. Unabhängig davon gilt eine absolute Höchstfrist: Spätestens 30 Jahre nach der fehlerhaften Behandlung tritt die Verjährung ein, auch ohne Kenntnis des Patienten. Während... Mehr
Veröffentlicht: 16.04.2026
Blog: Anwaltskanzlei für Arzthaftungsrecht Jürgen Wahl
Ein aktuelles Urteil des Bundessozialgerichts macht deutlich, dass Formfehler bei der vertragsärztlichen Leistungserbringung erhebliche finanzielle Konsequenzen haben können – unabhängig davon, ob die erbrachten Leistungen medizinisch indiziert waren. Wir geben […]... Mehr
Veröffentlicht: 14.04.2026
Blog: Dr. Matzen & Partner - Medizin- und Gesundheitsrecht
Die Blutgasanalyse nach der Geburt ist ein zentraler Baustein, um den Zustand eines Neugeborenen objektiv zu beurteilen. Gerade wenn der Verdacht auf Sauerstoffmangel besteht, reichen APGAR-Werte bei der Geburt allein nicht aus. Entscheidend sind dann vor allem der arterielle pH-Wert, der venöse pH-Wert, der Base Excess und häufig auch der Laktatwert. Diese Werte zeigen, ob das Kind unter der Geburt ausreichend mit Sauerstoff versorgt war oder ob bereits eine relevante Übersäuerung vorliegt. Wichtig ist dabei... Mehr
Veröffentlicht: 13.04.2026
Blog: BROCKS Medizinrecht
Die Anwendung von Schmerzmitteln unter der Geburt ist für viele werdende Mütter heute selbstverständlich geworden. In Aufklärungsgesprächen und Geburtsvorbereitungskursen wird häufig der Eindruck vermittelt, dass eine möglichst schmerzfreie Geburt ein erstrebenswerter und nahezu standardmäßiger Zustand sei. Diese Sichtweise greift jedoch zu kurz – und kann im Einzelfall erhebliche Risiken bergen. Denn Schmerzen während der Geburt sind nicht nur Ausdruck einer körperlichen Belastung, sondern erfüllen eine wichtige medizinische Funktion. Gerade im Hinblick auf Sauerstoffmangel unter der... Mehr
Veröffentlicht: 10.04.2026
Blog: BROCKS Medizinrecht
(8.4.2026) Verwendet ein Teststellenbetreiber aus China gekaufte Corona-Spucktests, die nicht vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArm) für den Betrieb in einer Teststation zugelassen sind, so hat er die Tests nicht ordnungsgemäß erbracht und kann für diese Tests keine Testvergütung verlangen. Kann er nicht mehr darlegen, wann (nicht zugelassene) Spucktests und wann andere (zugelassene) Tests verwendet wurden, verletzt er zudem seine Dokumentationspflicht (Verwaltungsgericht München, Urteil vom 17.12.2025 - M 26b K 23.4579). Der Fall: Spucktests... Mehr
Veröffentlicht: 08.04.2026
Blog: Rechtsanwalt Philip Christmann
Was kostet ein Anwalt für Medizinrecht bei einer außergerichtlichen Einigung? Kurzantwort: Was zahle ich wirklich? Bei einer erfolgreichen außergerichtlichen Einigung zahlen viele Mandanten keinen Cent für die anwaltliche Vertretung. Die Haftpflichtversicherung des Arztes oder Krankenhauses trägt in diesem Fall die Anwaltskosten. Wer eine Rechtsschutzversicherung mit Medizinrechtschutz hat, zahlt lediglich die vereinbarte Selbstbeteiligung. Nur wer ohne Versicherungsschutz keinen Erfolg hat, trägt die Kosten selbst. Welche Gebühren konkret anfallen, wie der Ablauf funktioniert und worauf Patienten dabei... Mehr
Veröffentlicht: 08.04.2026
Blog: Dr. Haack - Dr. Böttger - Medizinrecht
Die medizinische Dokumentation ist ein zentraler Bestandteil jeder Behandlung im Krankenhaus. Sie dient nicht nur der internen Nachvollziehbarkeit von Behandlungsabläufen, sondern hat auch eine wichtige rechtliche Funktion. Alle Untersuchungen, Diagnosen, Therapien und Beobachtungen müssen vollständig und zeitnah festgehalten werden. Für Ärztinnen und Ärzte sowie das Pflegepersonal ist die Dokumentation ein wesentlicher Bestandteil der Sorgfaltspflicht. Sie stellt sicher, dass Behandlungen korrekt weitergeführt werden können und ermöglicht es, medizinische Entscheidungen im Nachhinein zu überprüfen. Gleichzeitig bildet sie... Mehr
Veröffentlicht: 03.04.2026
Blog: Ciper & coll. Rechtsanwälte
2. April 2026 Die rasante Entwicklung digitaler Technologien und der Einsatz von KI-Systemen in nahezu allen Lebensbereichen stellen das Produkthaftungsrecht vor völlig neue Herausforderungen. Bereits am 15.10.2025 haben wir in unserem BLOG-Beitrag zur künstlichen Intelligenz in der Medizin die Frage aufgeworfen, wer haftet, wenn KI-gestützte Systeme Fehler machen. Dort stand die Haftungsverteilung zwischen Ärzten und Herstellern von KI-Systemen im Fokus. Doch der eigentliche Paradigmenwechsel vollzieht sich gerade auf einer anderen Ebene: mit der neuen EU-Produkthaftungsrichtlinie, die... Mehr
Veröffentlicht: 02.04.2026
Blog: Lyck+Pätzold healthcare.recht - Medizinrecht
Am 30.03.2026 wur­den die Ergeb­nis­se der „Finanz­Kom­mis­si­on Gesund­heit“ vor­ge­stellt. Erfreu­li­cher­wei­se hat die Kom­mis­si­on nicht über­se­hen, dass es in den ver­gan­ge­nen Jah­ren im Bereich der sta­tio­nä­ren Krank­ren­haus­ab­rech­nung zu Fehl­steue­run­gen gekom­men ist, die nun zumin­dest teil­wei­se revi­diert wer­den sol­len. Die Kom­mis­si­on emp­fiehlt aus­drück­lich eine deut­li­che Aus­wei­tung der Prüf­ver­fah­ren. Her­aus­stel­len wol­len wir vor allem drei Emp­feh­lun­gen, die für die von uns ver­tre­ten­den Kran­ken­kas­sen beson­ders rele­vant sein werden: 1. Abschaffung der Prüfquoten: Rückkehr zur wirksamen Kontrolle Finanz­Kom­mis­si­on emp­fiehlt Stär­kung... Mehr
Veröffentlicht: 02.04.2026
Blog: Krahnert, Krahl + Partner
Mit Urteil vom 06.11.2023 (Az. 3 C 17.23) hat das Bundesverwaltungsgericht eine wichtige Klarstellung getroffen: Eine Behinderung – im konkreten Fall eine Sehbeeinträchtigung – steht der Erteilung der Approbation nicht […]... Mehr
Veröffentlicht: 01.04.2026
Blog: Dr. Matzen & Partner - Medizin- und Gesundheitsrecht
Das Urteil auf einem Blick Das Landesarbeitsgericht Niedersachsen hat eine wegweisende Entscheidung (LAG Niedersachsen, Urteil vom 17.12.2025 – 8 SLa 502/25) zum Thema Rufbereitschaft für Krankenhausärzte getroffen: Ein Arbeitgeber darf […]... Mehr
Veröffentlicht: 01.04.2026
Blog: Dr. Matzen & Partner - Medizin- und Gesundheitsrecht
31. März 2026 Im digitalen Zeitalter ist der Schutz sensibler Informationen unerlässlich – insbesondere im Gesundheitswesen und in der rechtlichen Beratung, wo Daten häufig besonders schutzbedürftig sind. Als innovative und verantwortungsbewusste Medizinrechtskanzlei gehen wir daher einen weiteren, konsequenten Schritt in Richtung moderner, sicherer Kommunikation und setzen ab sofort auf die sichere E-Mail-Verschlüsselungslösung von comcrypto. Warum E-Mail-Verschlüsselung? E-Mail ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken – sie ist schnell, flexibel, digital und ortsunabhängig. Doch Standard-E-Mails sind... Mehr
Veröffentlicht: 31.03.2026
Blog: Lyck+Pätzold healthcare.recht - Medizinrecht
(30.3.2026) Der Bundesgerichtshof hat am 26.3.2026 entschieden, dass Algeacare, ein Betreiber einer Internetplattform zur Vermittlung von Behandlungen mit medizinischem Cannabis, gegen das heilmittelwerberechtliche Verbot der Publikumswerbung für verschreibungspflichtige Arzneimittel verstößt, wenn er unter Verweis auf die mit medizinischem Cannabis therapierbaren Beschwerden Behandlungsanfragen bei kooperierenden Ärzten ermöglicht (Urteil vom 26. März 2026 - I ZR 74/25). Ausländische Medikamentenversandandebote und Fernbehandlungsplattformen stehen derzeit unter Druck. Ist dies das Aus für DoktorABC und Co? Bloomwell und Algeacare: Sachverhalt:... Mehr
Veröffentlicht: 30.03.2026
Blog: Rechtsanwalt Philip Christmann
In der Praxis kommt es immer wieder zu Situationen, in denen Symptome falsch eingeordnet oder zu lange beobachtet werden, ohne dass weiterführende Untersuchungen erfolgen. Gerade bei unspezifischen Beschwerden ist die Gefahr groß, dass ernsthafte Erkrankungen zunächst nicht erkannt werden. Typische Beispiele sind anhaltende Schmerzen, die als muskulär bedingt eingeschätzt werden, oder neurologische Symptome, die zunächst als Stressreaktion gewertet werden. Auch wiederkehrende Beschwerden können übersehen werden, wenn keine systematische Abklärung erfolgt oder wichtige Differentialdiagnosen nicht berücksichtigt... Mehr
Veröffentlicht: 28.03.2026
Blog: Ciper & coll. Rechtsanwälte
Urteil des Bundessozialgerichts vom 28.01.2026 – B 1 KR 9/25 R Das Krankenhaus der Klägerin behandelte eine an einem Non-Hodgkin-Lymphom erkrankte Versicherte der beklagten Krankenkasse vollstationär. Die (gesetzlich) Versicherte erhielt […]... Mehr
Veröffentlicht: 27.03.2026
Blog: Dr. Matzen & Partner - Medizin- und Gesundheitsrecht
(26.3.2026) Zeigen sich bei der Schwangerschaft einer Mutter, die aufgrund eines bei einer früheren Schwangerschaft erfolgten Kaiserschnitts ein erhöhtes Risiko eines Risses der Gebärmutter hatte, pathologische Herztonwehen und äußert die Mutter zudem starke Schmerzen und zeigt Erbrechen und Übelkeit, so sind dies eindeutige Zeichen für einen akuten Gebärmuterriss. Der behandelnde Arzt muss dann das Kind sofort notfallmäßig entbinden. Leitet er dagegen nur eine eilige Entbindung ein und wird das Kind dann leblos und mit einem... Mehr
Veröffentlicht: 26.03.2026
Blog: Rechtsanwalt Philip Christmann

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Veröffentlicht: 14.05.2026
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Veröffentlicht: 13.05.2026
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