Aktuelles zum EEG

Diese Seite bündelt täglich aktualisierte Beiträge zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) – kuratiert aus deutschsprachigen Fachblogs, YouTube-Kanälen und Podcasts. Ob aktuelle Urteile zur EEG-Förderung und zu Netzanschlussansprüchen, neue Entwicklungen zur EEG-Novelle und zu Ausschreibungsverfahren oder Praxisbeiträge zur EEG-konformen Projektentwicklung: Hier finden Sie alle relevanten Inhalte zum EEG auf einen Blick.

Die Seite richtet sich an Projektenwicklerinnen und Projektentwickler, Energierechtlerinnen und Energierechtler sowie an Betreiberinnen und Betreiber von Erneuerbare-Energien-Anlagen, die aktuelle Entwicklungen im EEG und in der Förderpraxis professionell verfolgen.

Recht Umschau aggregiert Beiträge aus zahlreichen Energierecht-Quellen gleichzeitig. Kein relevantes Urteil und kein Fachbeitrag zum EEG entgeht Ihnen – von Einspeisevergütung und Marktprämie über Ausschreibungsverfahren und Akteursvielfalt bis hin zu EEG-Umlage, Eigenversorgung, Mieterstrom und aktuellen Entwicklungen zur EEG-Reform.

Blogs

Immer mehr Anlagenbetreiber lassen Pönalezahlungen von Netzbetreibern überprüfen, da diese häufig die Zuordnung zur "unentgeltlichen Abnahme" übersehen. Ein Typusfall zeigt, wie Netzbetreiber oft Strafzahlungen abrechnen, obwohl neuere Regelungen im EEG die Zuordnung von Anlagen in die "unentgeltliche Abnahme" schaffen und damit keine Strafzahlungen anfallen würden.... Mehr
Veröffentlicht: 25.11.2025
Blog: ensight.blog - Energierecht
Der Gesetzgeber in Deutschland reagiert auf die Klimaerwärmung mit einer Vielzahl von Maßnahmen auf nationaler und europäischer Ebene. Zentral ist das Klimaschutzgesetz, das verbindliche CO₂-Reduktionsziele für verschiedene Sektoren wie Energie, Verkehr, Gebäude und Landwirtschaft festlegt. Ergänzt wird es durch Förderprogramme, wie die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) oder den Ausbau erneuerbarer Energien durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Ein weiteres wichtiges Instrument ist der nationale Emissionshandel, der seit 2021 für die Sektoren Wärme und Verkehr gilt. Zudem... Mehr
Veröffentlicht: 19.06.2025
Blog: Energierechtler
Grundlagen und Ziele des aktuellen EEG Das EEG 2023 verfolgt ambitionierte Ziele: Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien am Stromverbrauch auf mindestens 80% bis 2030 Treibhausgasneutralität der Stromerzeugung bis 2035 Beschleunigter Ausbau erneuerbarer Energien als Teil des „Osterpakets“ der Bundesregierung Ausbau als „überragendes öffentliches Interesse“ und im Dienste der öffentlichen Sicherheit Die zentralen Mechanismen des EEG sind: Einspeisevorrang für Strom aus erneuerbaren Energien Förderung durch garantierte Vergütungssätze oder Marktprämien Ausschreibungsverfahren für größere Anlagen Regelungen zur Direktvermarktung... Mehr
Veröffentlicht: 20.05.2025
Blog: Energierechtler
Von Sebastian Löcker. Der Gesetzgeber hat die Ausbauziele für Offshore-Windenergie im Jahr 2022 massiv angehoben. Nach § 1 Abs. 2 Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG) soll die installierte Leistung von Offshore-Windenergieanlagen bis zum Jahr 2045 auf 70 Gigawatt gesteigert werden. Im Vergleich zum derzeitigen Ausbaustand sollen in 20 Jahren achtmal so viele Offshore-Windenergieanlagen in Betrieb sein. Mit dem […]... Mehr
Veröffentlicht: 22.04.2025
Blog: umweltimrecht.blog - Energierecht
Die rechtliche Digitalisierung der Energiewirtschaft umfasst verschiedene Aspekte, die sowohl regulatorische als auch technologische Innovationen betreffen. Zentral sind dabei: 1. Gesetzliche Grundlagen der Digitalisierung EU-Regulierungen: Die Clean Energy Package-Richtlinien sowie die EU-Datenstrategie setzen Maßstäbe für den digitalen Energiemarkt, insbesondere zur Interoperabilität und Datennutzung. EnWG & EEG: Das deutsche Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) regelt die Digitalisierung der Netze, während das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) innovative Mess- und Steuerungstechnologien fördert. Messstellenbetriebsgesetz (MsbG): Fördert den Einsatz von intelligenten Messsystemen (Smart Metering) und... Mehr
Veröffentlicht: 01.02.2025
Blog: Energierechtler
Die rechtlichen Vorgaben zur Herstellung, Verteilung und Nutzung von Wasserstoff als Energieträger umfassen zahlreiche nationale, europäische und internationale Regelungen. Sie betreffen Umwelt-, Energie-, Sicherheits- und Infrastrukturrecht. 1. Herstellung von Wasserstoff Rechtliche Vorgaben: Klassifizierung des Wasserstoffs: Wasserstoff wird je nach Herstellungsmethode in Kategorien wie grüner (aus erneuerbaren Energien), blauer (aus fossilen Energien mit CO₂-Abscheidung) und grauer Wasserstoff (aus fossilen Energien ohne CO₂-Abscheidung) unterteilt. Die EU regelt die Nachhaltigkeitsanforderungen für grünen Wasserstoff durch die Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II)... Mehr
Veröffentlicht: 18.01.2025
Blog: Energierechtler
Liebe Leserinnen, liebe Leser,das Jahr 2025 wird für das Energierecht mindestens ebenso dynamisch, wie es bereits die vorhergehenden Jahre waren. Noch unklar ist, welche Auswirkungen die im Februar anstehende Neuwahl und die sich verändernde geopolitische Lage auf die Ausrichtung und Zielverfolgung im Energiebereich haben werden. Das, was bereits jetzt bekannt ist und ab Jahresbeginn bzw. im Jahr 2025 neu gilt, stellen wir Ihnen im Folgenden kurz dar.1. Pflicht zur Installation intelligenter Messysteme nach § 34... Mehr
Veröffentlicht: 10.01.2025
Blog: Advant Beiten - Energiewirtschaftsrecht
Das Entlastungsverfahren für energieintensive Unternehmen (EHV) ermöglicht es Betrieben mit hohem Energieverbrauch, finanzielle Entlastungen von Abgaben wie der EEG-Umlage (Erneuerbare-Energien-Gesetz) oder der Energiesteuer zu beantragen. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit solcher Unternehmen zu sichern, da sie sonst durch hohe Energiekosten Nachteile gegenüber internationalen Konkurrenten hätten. 1. Was ist das EHV? Energieintensive Unternehmen sind Firmen, die sehr viel Strom oder andere Energie für ihre Produktion benötigen. Beispiele sind Aluminiumwerke, Stahlhersteller oder Chemiefabriken. Entlastungen helfen, die Energiekosten... Mehr
Veröffentlicht: 10.01.2025
Blog: Energierechtler
Die Sektorenkopplung verbindet Strom-, Wärme-, Mobilitäts- und Industriesektoren, um erneuerbare Energien effizienter zu nutzen und die Dekarbonisierung voranzutreiben. Technologien wie Power-to-X (PtX), Power-to-Heat (PtH) und grüner Wasserstoff ermöglichen die Umwandlung von Strom in Wärme, Gas oder Kraftstoffe. Rechtliche Grundlagen Europarecht: Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II): Förderung von grünem Wasserstoff und erneuerbaren Energien in allen Sektoren. EU-Wasserstoffstrategie: Aufbau einer Infrastruktur für Wasserstoff. Nationales Recht: Energiewirtschaftsgesetz (EnWG): Regelt Netzanschluss und Einspeisung für PtX-Technologien. EEG: Fördert erneuerbaren Strom, bisher hohe... Mehr
Veröffentlicht: 06.01.2025
Blog: Energierechtler
Das Windenergierecht umfasst die rechtlichen Regelungen für Planung, Bau, Betrieb und Rückbau von Windenergieanlagen (WEA). Es integriert verschiedene Rechtsgebiete wie Bau-, Umwelt- und Energierecht sowie privatrechtliche und europarechtliche Vorgaben. Ziel ist es, den Ausbau der Windenergie im Einklang mit rechtlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Interessen zu fördern. 1. Rechtsgrundlagen 1.1 Nationale Regelungen Energiewirtschaftsgesetz (EnWG): Regelt die Marktstruktur und den Netzzugang für Strom aus Windenergie. Schafft den rechtlichen Rahmen für die Integration erneuerbarer Energien. Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG): Fördert... Mehr
Veröffentlicht: 03.01.2025
Blog: Energierechtler
Repowering bedeutet, alte Windräder durch neue, modernere und leistungsstärkere Windräder (oder andere Verbesserungen) zu ersetzen. Dadurch wird mehr Strom erzeugt, oft mit weniger Anlagen, aber am gleichen oder nahegelegenen Standort. Dies ist gut für die Umwelt und hilft, die Ziele der Energiewende schneller zu erreichen. 1. Warum Repowering sinnvoll ist Mehr Strom mit weniger Anlagen: Neue Windräder sind viel effizienter als alte, sodass weniger Anlagen gebraucht werden. Besser für die Umwelt: Bestehende Standorte werden genutzt,... Mehr
Veröffentlicht: 20.12.2024
Blog: Energierechtler
Energy Litigation bezeichnet die rechtliche Vertretung und Beratung in Streitigkeiten im Bereich des Energierechts. Diese Streitigkeiten können regulatorische, vertragliche, wettbewerbsrechtliche und haftungsrechtliche Fragen betreffen und entstehen häufig an der Schnittstelle zwischen wirtschaftlichen Interessen und komplexen rechtlichen Vorgaben. Die zunehmende Dynamik der Energiewende, die Integration erneuerbarer Energien und die Regulierung von Netzen und Märkten führen zu einer steigenden Zahl von Konflikten, die vor Gerichten, Schiedsstellen oder Regulierungsbehörden ausgetragen werden. 1. Typische Streitigkeiten im Energy Litigation 1.1... Mehr
Veröffentlicht: 19.12.2024
Blog: Energierechtler
Kabinettsbeschluss über den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Energiewirtschaftsrechts im Bereich der Endkundenmärkte, des Netzausbaus und der Netzregulierung liegt seit Mitte November vor – was wird noch vor den Neuwahlen verabschiedet?I. Erster Referentenentwurf aus August 2024Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat am 27. August 2024 einen Referentenentwurf zur Änderung u.a. des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) sowie des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) vorgelegt (wir berichteten zum ersten Referentenentwurf: Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Energiewirtschaftsrechts im Bereich... Mehr
Veröffentlicht: 28.11.2024
Blog: Advant Beiten - Energiewirtschaftsrecht
Hintergrund ist das nahende Ende bestehender Förderungen. Gerade Betreibern von Biogasanlagen, deren Anlagen zwischen 2004 und 2005 erbaut wurden, kommt das Biomassepaket aufgrund der Förderbegrenzung auf 20 Jahre zugute. Ohne eine weitere Anschlussförderung könnte ein Rückbau der Anlagen drohen, da der Betrieb dann nach Angaben der Betreiber nicht mehr wirtschaftlich wäre. Doch welche Rolle kann Biomasse in der zukünftigen Energieversorgung spielen? Und welche Herausforderungen müssen dabei gemeistert werden?Potenziale von Biomasse als vielseitiger EnergieträgerBiomasse bietet einen... Mehr
Veröffentlicht: 25.10.2024
Blog: Baker Tilly – Energierecht
Chancen und Einsatzmöglichkeiten: Optimierung und Stabilisierung des Stromnetzes Stromspeicher bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Stabilität und Effizienz des Stromnetzes zu verbessern. Durch ihre Fähigkeit, überschüssige Energie zu speichern und bei Bedarf wieder ins Netz einzuspeisen, können sie die Bedarfsspitzen glätten und den Anteil der benötigten, konventionellen Regelenergie reduzieren. Dies ist besonders relevant in einem Energiesystem, welches zunehmend von volatilen erneuerbaren Energien wie Windkraft oder Photovoltaik abhängt. Neben der Stabilisierung des Stromnetzes können Stromspeicher auch zur Gewinnerzielung... Mehr
Veröffentlicht: 30.08.2024
Blog: Baker Tilly – Energierecht
Die Gaspreisanpassungsverordnung (GasPrAnpV) zur Umsetzung der saldierten Preisanpassung nach § 26 Energiesicherungsgesetz ist am 9. August 2022 in Kraft getreten, nachdem sie am Vortag im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde.  Für Versorger, vor allem Stadtwerke, hat die GasPrAnpV gravierende Auswirkungen, insbesondere weil sie zur Zahlung der sogenannten Gasbeschaffungsumlage verpflichtet sind, ohne sicher sein zu können, die Kosten dafür an ihre Endkunden weitergeben zu können. Ziel der Verordnung ist es, die gestiegenen Gasbeschaffungskosten auf möglichst viele Schultern zu verteilen.... Mehr
Veröffentlicht: 11.08.2022
Blog: Baker Tilly – Energierecht
Novelle des Energiesicherungsgesetzes Sollte die Energieversorgung gefährdet oder gar gestört sein, hat die Bundesregierung nunmehr weitreichende Handlungsmöglichkeiten, die vor allem Verordnungsermächtigungen sowie die zur Einrichtung einer digitalen Plattform, die eine bessere Steuerung der Gasreduktion bei Unternehmen erlaubt, umfassen. Zusätzlich bietet das Gesetz Rechtsgrundlagen dazu, dass Unternehmen, die kritische Energieinfrastrukturen betreiben, bei Bedarf unter eine Treuhandverwaltung gestellt werden können, und zwar dann, wenn sie ihren Aufgaben nicht mehr hinreichend nachkommen und eine Beeinträchtigung der Versorgungssicherheit droht.... Mehr
Veröffentlicht: 02.06.2022
Blog: Baker Tilly – Energierecht
Die Ausschreibung war erneut deutlich überzeichnet. Die eingereichte Gebotsmenge lag bei 986.063 kW. Bezuschlagt wurden 511.956 kW. Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert beträgt (wie bereits in der Juni-Ausschreibung) 5 ct/kWh. Da die Ausschreibungen bekanntlich nach der Methodik „pay-as-bid“ erfolgen, werden die Anlagenbetreiber auf Basis ihres eigenen Gebotswerts vergütet. Der niedrigste Gebotswert (mit Zuschlag) lag bei 4,57 ct/kWh und damit nochmals 0,12 ct/kWh niedriger als in der Juni-Ausschreibung. Der höchste Gebotswert (mit Zuschlag) lag bei 5,2 ct/kWh... Mehr
Veröffentlicht: 01.12.2021
Blog: Baker Tilly – Energierecht
Im zugrundeliegenden Fall bejahte der BFH das „Betreibenlassen“ durch den Contractingnehmer. Das Contracting stelle einen typischen Fall des Betreibenlassens i.S.d. § 9 Abs. 1 Nr. 3 b) StromStG dar. Erforderlich hierfür sei die Möglichkeit desjenigen, der die Anlage betreiben lässt, auf den Betreiber der Anlage Einfluss zu nehmen, sei es in rechtlicher, wirtschaftlicher oder tatsächlicher Hinsicht. Dies sei anhand einer Gesamtbetrachtung aller Umstände und Vertragsverhältnisse zu beurteilen.Der BFH stellt klar, dass der Contractingnehmer nicht das wirtschaftliche... Mehr
Veröffentlicht: 10.05.2021
Blog: Baker Tilly – Energierecht

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