Presseerklärung von Rechtsanwältin Taher im Fall des ehemaligen Polizisten E. C. wegen der Spanner und Missbrauchsvorwürfe

Hannover, den 27. September 2024 – Im Namen meines Mandanten, E. C., möchte ich zu dem Urteil im sogenannten „Spanner-Fall“ Stellung nehmen, das derzeit in der Öffentlichkeit große Aufmerksamkeit erregt. Mein Mandant bedauert die begangenen Taten zutiefst und hat die Verantwortung für sein Verhalten während des gesamten Prozesses anerkannt. Er hat sich freiwillig umfassend geäußert und die Vorwürfe eingeräumt, um sowohl den Opfern als auch der Gesellschaft gegenüber Reue zu zeigen. Zurecht hat das Gericht … Mehr

Das Besichtigungsrecht des Vermieters von Mietwohnungen

Das Besichtigungsrecht des Vermieters ist ein zentrales Thema im Mietrecht, das sowohl für Vermieter als auch für Mieter von großer Bedeutung ist. Während Vermieter das Recht haben, ihre Immobilien regelmäßig zu besichtigen, haben Mieter ein berechtigtes Interesse an ihrer Privatsphäre. In diesem Artikel erläutern wir die gesetzlichen Grundlagen des Besichtigungsrechts, die Rechte und Pflichten beider Parteien sowie mögliche Konfliktlösungsansätze. Gesetzliche Grundlagen Das Besichtigungsrecht des Vermieters ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) verankert, insbesondere in § 535. … Mehr

BGH zu wettbewerbswidriger Payout-Fee: Kein Anspruch auf kollektive Rückzahlung an geschädigte Festivalbesucher

Sebastian Wasner   Der Bundesgerichtshof hat am 11. September 2024 ein wegweisendes Urteil zum Umfang des wettbewerbsrechtlichen Beseitigungsanspruches gefällt (BGH, Urteil vom 11. September 2024 – I ZR 168/23). Zugleich veranschaulicht die Entscheidung die Bedeutung der Ende letzten Jahres eingeführten Möglichkeit der Abhilfeklage und das sich daraus ergebende erhöhte Haftungsrisiko für Unternehmen.   Hintergrund des […] Der Beitrag BGH zu wettbewerbswidriger Payout-Fee: Kein Anspruch auf kollektive Rückzahlung an geschädigte Festivalbesucher erschien zuerst auf JBB Rechtsanwält:innen.

Werbung im Handwerk

Irreführende Werbung Einleitung Das OLG Karlsruhe hat sich in seinem Urteil vom 10.01.2024 (Az. 6 U 28/23) dazu positioniert, unter welchen Voraussetzungen eine nicht in Handwerksrolle eingetragene Friseurin Werbung für Dienstleistungen des stehenden Gewerbes machen darf. Sachverhalt Die beklagte Friseurin („mobile Friseurin“) warb im Internet auszugsweise mit: „Hi, ich bin X, Farbspezialistin und Mobile Friseurin. Ich bringe dir dein exklusives Friseurerlebnis zu dir nach Hause. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.“ Über den Internet-Auftritt konnte der … Mehr

Vorsicht auf dem Elektro-Parkplatz: Verbrenner dürfen abgeschleppt werden!

Bis 2030 sollen mindestens sieben Millionen Elektrofahrzeuge zugelassen sein” – davon geht die Bundesregierung aus. Entsprechend muss auch die Infrastruktur in Deutschland erheblich ausgebaut werden. Insbesondere benötigt es Ladesäulen an ausgewiesenen Elektroparkplätzen. Aber was passiert, wenn E-Autos die für sie ausgewiesenen Parkplätze nicht nutzen können, etwa weil dort Verbrenner-Autos parken? Dürfen die Verbrenner abgeschleppt werden? Davon geht das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen aus (Az.: 5 A 3180/21). Der Sachverhalt Ein Autofahrer stellte seinen Wagen an einem Parkplatz … Mehr

EuGH trifft Grundsatzentscheidung zur Preisangabenverordnung (Rechtssache C-330/23)

Dr. Martin Jaschinski   Die Werbung mit Preisherabsetzungen ist ein beliebtes Werbemittel mit großer Zugkraft. Allerdings bietet bekanntlich nicht jede in der Werbung genannte Preisherabsetzung auch eine echte Preisersparnis. Häufig werden Preise vor einer Preisherabsetzung kurz heraufgesetzt, damit der Rabatt besonders spektakulär wirkt. Eine derartige Preisschaukelei war dem europäischen und deutschen Gesetzgeber schon lange ein […] Der Beitrag EuGH trifft Grundsatzentscheidung zur Preisangabenverordnung (Rechtssache C-330/23) erschien zuerst auf JBB Rechtsanwält:innen.

Streit um die Ehewohnung nach der Trennung -wie wird entschieden, wenn Kinder da sind?

Aus dem Familienrecht informiert die Kanzlei Recht am Ring aus Hamburg-Harburg: “Streit um die Ehewohnung nach der Trennung -wie wird entschieden, wenn Kinder da sind?”   Während einer Trennung stellt sich oftmals die Frage, welcher der Eheleute in der gemeinsamen Wohnung bleiben darf. Dabei kann ein(e) EhepartnerIn vom anderen verlangen, dass ihm/ihr die Wohnung zur alleinigen Nutzung überlassen wird. In der Regel wird die Ehewohnung dem(r) EhepartnerIn zugewiesen, der/die sich hauptsächlich um gemeinsame Kinder kümmert … Mehr

Sylter Testament: Das Erbe geht an die Kinder

Vielen Menschen ist das Berliner Testament ein Begriff. Wer verheiratet ist und gemeinsame Kinder hat, wird spätestens bei der Nachfolgeplanung mit dieser Gestaltungsmöglichkeit konfrontiert. Gegenstand des Berliner Testaments ist, dass das Vermögen des Erstversterbenden an den überlebenden Ehepartner gehen soll. Stirbt auch dieser, geht das Vermögen an die Kinder. Die finanzielle Absicherung des überlebenden Ehepartners und seine einfache und flexible Gestaltung machen das Berliner Testament wohl zur beliebtesten Form der letztwilligen Verfügungen unter verheirateten Paaren. … Mehr

Sylter Testament: Das Erbe geht an die Kinder

Vielen Menschen ist das Berliner Testament ein Begriff. Wer verheiratet ist und gemeinsame Kinder hat, wird spätestens bei der Nachfolgeplanung mit dieser Gestaltungsmöglichkeit konfrontiert. Gegenstand des Berliner Testaments ist, dass das Vermögen des Erstversterbenden an den überlebenden Ehepartner gehen soll. Stirbt auch dieser, geht das Vermögen an die Kinder. Die finanzielle Absicherung des überlebenden Ehepartners und seine einfache und flexible Gestaltung machen das Berliner Testament wohl zur beliebtesten Form der letztwilligen Verfügungen unter verheirateten Paaren. … Mehr