Aktuelles zur Erbfolge

Wer stirbt ohne Testament, hinterlässt sein Schicksal der gesetzlichen Erbfolge. Diese im BGB (§§ 1924 ff.) geregelte Ordnung legt fest, wer in welchem Umfang erbt – gestaffelt nach Verwandtschaftsgrad und in klaren Parentelen. Doch so klar das Prinzip klingt: In der Praxis wirft die gesetzliche Erbfolge regelmäßig Fragen auf, die ohne juristische Hilfe kaum zu beantworten sind.

Gilt mein Stiefkind als gesetzlicher Erbe? Was passiert, wenn ein Kind vor dem Erblasser stirbt – erben dann dessen Kinder? Wie ist die Erbfolge, wenn der Erblasser weder Kinder noch Geschwister hat? Und welche Rolle spielt der überlebende Ehegatte – erbt er alles oder teilt er sich mit den Verwandten des Verstorbenen? Diese und viele weitere Fragen beantwortet das komplexe System der gesetzlichen Erbfolge.

Recht Umschau ist Ihr tagesaktuelles Informationsportal zur Erbfolge. Wir kuratieren täglich neue Inhalte aus Rechtsblogs, YouTube-Kanälen von Erbrechtsspezialisten und Podcasts, die die gesetzliche Erbfolge praxisnah erläutern. Besonders beliebt: Beiträge, die anhand konkreter Fallbeispiele illustrieren, wer in typischen Familiensituationen erbt – verständlich aufbereitet für Nicht-Juristen.

Aktuell diskutieren Experten unter anderem darüber, wie das deutsche Erbfolgesystem im internationalen Vergleich abschneidet, welche Anpassungen angesichts neuer Familienmodelle (Patchwork-Familien, gleichgeschlechtliche Ehen) sinnvoll wären und wie sich die EU-Erbrechtsverordnung auf grenzüberschreitende Erbfälle auswirkt. Auch die Frage, ob unverheiratete Lebenspartner erbrechtlich besser gestellt werden sollten, ist ein Dauerthema in der Rechtspolitik.

Bei Recht Umschau finden Sie all diese Debatten gebündelt – als Blogs, Videos und Podcasts, stets aktuell und aus verlässlichen Quellen.

Blogs

Auch wenn Ehegatten formal noch verheiratet sind, kann das gesetzliche Erbrecht des überlebenden Ehegatten bereits vor der Scheidung entfallen. Der BGH hat entschieden: Ruht ein Scheidungsverfahren 18 Jahre lang, führt das allein nicht dazu, dass der Ehegatte wieder erbberechtigt ist. Entscheidend bleibt, ob beim Erbfall die Scheidungsvoraussetzungen vorlagen und der Erblasser den Scheidungsantrag gestellt oder ihm wirksam zugestimmt hatte. Worum ging es? Der BGH, Beschluss vom 13.05.2026, Az. IV ZB 7/25, betrifft eine für getrenntlebende... Mehr
Veröffentlicht: 21.05.2026
Blog: Goldkamp Erbrecht
Haus oder Wohnung vererben: Warum gestiegene Immobilienpreise Ihre Nachlassplanung gefährden Viele Immobilieneigentümer haben ein Testament. Und sie glauben, damit gut aufgestellt zu sein. Doch die Realität sieht heute oft anders aus: Die Immobilienpreise sind in den vergangenen Jahren in vielen Regionen Deutschlands erheblich gestiegen. Was auf dem Papier wie ein Gewinn aussieht, kann für die Erben finanziell und familiär zur echten Belastung werden. Denn ein höherer Immobilienwert bedeutet:Höhere Erbschaftssteuer, höhere Pflichtteilsansprüche, höhere Auszahlungssummen innerhalb der... Mehr
Veröffentlicht: 19.05.2026
Blog: RAin Bettina Reese
1. Kann im Rahmen einer Verfügung von Todes wegen der Wille des Erblassers in Hinblick auf die etwaige Anordnung einer Vor- und Nacherbschaft (hier: in Abgrenzung zu einem Nießbrauchsvermächtnis) nicht zweifelsfrei festgestellt werden und greifen die Auslegungsregeln der §§ 2101 ff. BGB nicht ein, so geht dies zulasten dessen, der für sich die Rechte eines Nacherben in Anspruch nimmt. 2. Bleibt bei der Auslegung einer Verfügung von Todes wegen zweifelhaft, ob der wirkliche Wille des... Mehr
Veröffentlicht: 18.05.2026
Blog: Rechtsanwalt René Wolf
Die Pflege eines Angehörigen ist eine herausfordernde Aufgabe und kann emotional oftmals sehr belastend sein. Insbesondere, wenn es um die Pflege eines Erblassers zu dessen Lebzeiten geht, stellen sich viele Fragen im Zusammenhang mit erbrechtlichen Ansprüchen. In manchen Fällen stehen Abkömmlingen des Erblassers nämlich Ausgleichsansprüche für besondere Leistungen zu. Grundsätzlich führt die Pflege eines Erblassers zu dessen Lebzeiten nicht automatisch zu einer höheren Erbquote. Die Erbfolge des Erblassers bestimmt sich, wenn keine letztwillige Verfügung vom... Mehr
Veröffentlicht: 11.05.2026
Blog: Anwalt Erbrecht
Ausgangspunkt: Das Berliner Testament und seine Grenzen Das sog. Berliner Testament ist die wohl bekannteste erbrechtliche Gestaltung für Ehegatten. Dabei setzen sich die Ehepartner gegenseitig zu Alleinerben ein; die gemeinsamen Kinder werden zu sog. Schlusserben bestimmt. Ziel dieser Gestaltung ist zunächst Absicherung des überlebenden Ehegatten: Mit dem Tod des erstversterbenden wird der überlebende Ehegatte Alleinerbe; das gesamte Vermögen des Erstversterbenden geht auf den Überlebenden über, der frei über dieses verfügen kann. Bei größeren Vermögen kann... Mehr
Veröffentlicht: 04.05.2026
Blog: Mönig Wirtschaftskanzlei – Erbrecht
An welcher Position in einem Testament eine Anordnung oder Erbfolgenregelung steht, hat bei der Auslegung im Bereich der Systematik eine entscheidende Bedeutung, inwiefern der letzte Wille des Erblassers gedeutet wird. Nur wenn (OLG Frankfurt – Beschluss vom 30.11.2020 – 21 W 142/20) Der Fall Im vorliegenden Fall verstarb ein Ehepaar, welches noch zu Lebzeiten ein handschriftliches gemeinsames Testament errichtet hatte. Die Eheleute setzten sich in dem Testament gegenseitig als Alleinerben ein und ordneten an, dass... Mehr
Veröffentlicht: 01.05.2026
Blog: Anwalt Erbrecht
Alleinstehende Personen können ihren Nachlass durch eine letztwillige Verfügung regeln. Tun sie das nicht, dann greift die gesetzliche Erbfolge. Danach treten die Verwandten des Erblassers bei dessen Tod die Erbschaft an. In Deutschland ist die gesetzliche Erbfolge so geregelt, dass die näher mit dem Erblasser verwandten Personen vor den weiter mit dem Erblasser verwandten Personen den Nachlass erben. Hat der alleinstehende Erblasser keine Kinder, treten die Eltern des Erblassers in die Erbfolge ein. Für den... Mehr
Veröffentlicht: 26.04.2026
Blog: Anwalt Erbrecht
Ein Testament kann nicht in der Weise ausgelegt werden, dass es zu einer Umdeutung des letztens Willens führt. Wurde in einem Testament ausdrücklich keine Regelung bezüglich einer Schlusserbschaft getroffen, kann diese, nach dem Erbfall im Wege der Testamentsauslegung trotz zahlreicher Zeugenaussagen über einen mündlich geäußerten letzten Willen, nachträglich nicht ersetzt werden. (OLG Hamm – Beschluss vom 03.09.2021 – 15 W 310/21) Der Fall Im vorliegenden Fall hatte ein Ehepaar ein gemeinsames notarielles Testament errichtet und... Mehr
Veröffentlicht: 21.04.2026
Blog: Anwalt Erbrecht
Testierfähig trotz Erkrankung Beschluss des OLG Brandenburg vom 15. August 2025 – Az. 3 W 65/24 Ob eine verstorbene Person (Erblasserin/Erblasser) im Zeitpunkt der Testamentserrichtung testierfähig war, ist einer der häufigsten Streitpunkte im Erbrecht. Der Beschluss des Oberlandesgerichts (OLG) Brandenburg vom 15. August 2025 (Az. 3 W 65/24) verdeutlicht: An den Nachweis einer Testierunfähigkeit werden hohe Anforderungen gestellt. Erkrankungen – auch schwerwiegende – führen nicht automatisch zur Unwirksamkeit eines Testaments. Was bedeutet Testierfähigkeit – und... Mehr
Veröffentlicht: 14.04.2026
Blog: MTR Legal – Erbrecht
Anforderungen an ein Nottestament OLG München, Beschluss vom 30.10.2025 – Az. 33 Wx 174/25e Wenn sich eine Person in akuter Lebensgefahr befindet und ein „normales“ Testament nicht mehr rechtzeitig errichtet werden kann, sieht das Gesetz ausnahmsweise die Möglichkeit eines Nottestaments vor. Der Beschluss des Oberlandesgerichts (OLG) München vom 30.10.2025 (Az. 33 Wx 174/25e) zeigt jedoch: Ein Nottestament ist nur unter engen Voraussetzungen wirksam. Bereits kleine Formfehler können dazu führen, dass der geäußerte letzte Wille rechtlich... Mehr
Veröffentlicht: 10.04.2026
Blog: MTR Legal – Erbrecht
Miterbe schuldet Auskunft, schweigt aber Haben Sie den Verdacht, dass ein Miterbe seine Generalvollmacht genutzt hat, um Vermögen aus dem Nachlass zu verschieben – ohne die anderen Erben zu informieren? Sie sind nicht allein. Immer wieder kommt es vor, dass ein bevollmächtigter Miterbe Auskunft schuldet, diese aber verweigert. Das Landgericht Ellwangen hat jetzt klargestellt, wann und in welchem Umfang dieser Auskunftsanspruch besteht – mit wichtigen Konsequenzen für alle Beteiligten. Hintergrund: Wann schuldet ein Miterbe Auskunft... Mehr
Veröffentlicht: 04.04.2026
Blog: Advocatae Kanzlei Berlin - Erbrecht
Wer seinen Pflichtteil berechnen möchte, braucht vor allem eines: eine klare Ausgangsbasis. Entscheidend sind der Wert des Nachlasses, die gesetzliche Erbfolge und die eigene Stellung als Pflichtteilsberechtigter. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie Ihren Pflichtteil Schritt für Schritt berechnen – mit konkretem Beispiel, typischen Fehlern und einem direkten Zugang zu unserem Pflichtteilsrechner. 👉 Wenn Sie Ihren Pflichtteil direkt berechnen möchten, nutzen Sie unseren Pflichtteilsrechner. Was ist der Pflichtteil? Der Pflichtteil ist ein gesetzlicher Mindestanspruch... Mehr
Veröffentlicht: 02.04.2026
Blog: Erben und Vererben – der Erbrechtsblog
Die Höhe des Pflichtteils ist für viele Betroffene die zentrale Frage nach einer Enterbung.In der Praxis hängt der Anspruch von mehreren Faktoren ab. Wer seinen Pflichtteil korrekt berechnen will, muss die gesetzliche Erbfolge, den Nachlasswert und mögliche Schenkungen berücksichtigen. In diesem Leitfaden erfahren Sie, wie hoch Ihr Pflichtteil ist und wie Sie ihn berechnen. Wie hoch ist der Pflichtteil? Der Pflichtteil beträgt: 👉 die Hälfte des gesetzlichen Erbteils Das bedeutet: Zuerst wird die gesetzliche Erbquote... Mehr
Veröffentlicht: 01.04.2026
Blog: Erben und Vererben – der Erbrechtsblog
Der Pflichtteil gilt im deutschen Erbrecht als nahezu unangreifbar. Wer als Kind, Ehepartner oder – in bestimmten Fällen – Elternteil enterbt wird, erhält grundsätzlich einen gesetzlichen Mindestanspruch in Geld. Kurz gesagt: Enterbung bedeutet nicht „leer ausgehen“.Der Pflichtteil entsteht automatisch. Trotzdem gibt es einige klar definierte Ausnahmen, in denen kein Pflichtteil gezahlt werden muss. Diese Fälle sind selten, aber in der Praxis entscheidend. Pflichtteil wirksam entzogen (§ 2333 BGB) Ein Pflichtteil entfällt, wenn er wirksam entzogen... Mehr
Veröffentlicht: 31.03.2026
Blog: Erben und Vererben – der Erbrechtsblog
Vom 19. bis 21. März 2026 waren wir – Tobias Goldkamp, Cornelius Dornhoff und Ann-Kristin Wedemeyer – in Berlin beim 20. Deutschen Erbrechtstag der Arbeitsgemeinschaft Erbrecht im Deutschen Anwaltverein. Die Jubiläumsveranstaltung hat erneut gezeigt, wie dynamisch sich das Erbrecht entwickelt – im materiellen Recht, im Verfahrensrecht und an den Schnittstellen zum Bank- und Steuerrecht. Fachkongress mit unmittelbarem Nutzen für unsere tägliche Arbeit Schon die Auftaktveranstaltung zum Thema „Erbrecht und Banken“ war für uns besonders interessant.... Mehr
Veröffentlicht: 21.03.2026
Blog: Goldkamp Erbrecht
Eine Adoption ist ein bedeutsamer rechtlicher Akt, der das Leben aller Beteiligten für immer verändert. Neben vielen emotionalen Aspekten wirft eine Adoption jedoch auch eine Vielzahl an Fragen bezüglich des Erbrechts und des Pflichtteilrechts auf. Eine dieser Fragen ist, ob das adoptierte Kind einen Anspruch auf den Pflichtteil hat. Das Pflichtteilsrecht im Überblick Das Pflichtteilsrecht soll enge Angehörige finanziell im Falle einer Enterbung schützen. Abkömmlinge, Eltern und Ehegatten des Verstorbenen haben grundsätzlich einen Anspruch auf... Mehr
Veröffentlicht: 20.03.2026
Blog: Anwalt Erbrecht
Die Vorerbin eines Nachlasses muss auch dann den Pflichtteilsanspruch gegen sich geltend lassen, wenn der Nachlass bereits an den Nacherben übergegangen ist. Dies ist aber nur dann der Fall, wenn vor dem Erbschaftsübergang zwischen den streitenden Parteien außergerichtlich und schriftlich durch die Anwälte ein Vergleich über die Zahlungsverpflichtung geschlossen wurde. (OLG Köln – Urteil vom 08.03.2017 – 16 U 148/16) Der Fall Im vorliegenden Fall verstarb ein Ehepaar zeitlich versetzt. Noch zu Lebzeiten errichtete das... Mehr
Veröffentlicht: 20.03.2026
Blog: Anwalt Erbrecht
Nichtverheiratete Paare genießen nicht automatisch die gleichen rechtlichen Vorteile wie Ehepaare. Dennoch können sie durch die Errichtung eines Testaments wichtige Absicherungen für die Zukunft schaffen. Mit sorgfältiger Planung und professioneller Beratung können nicht verheiratete Paare sicherstellen, dass ihre Wünsche respektiert werden und ihr Partner im Falle des eigenen Ablebens gut versorgt ist. Folgende Aspekte sollten nichtverheiratete Paare bei der Errichtung eines Testaments beachten: Gesetzliche Erbfolge bei nichtverheirateten Paaren Im Falle, dass ein nicht verheirateter Partner... Mehr
Veröffentlicht: 16.03.2026
Blog: Anwalt Erbrecht
1.Enthält ein notarielles Testament eine (auflösend) bedingte Erbeinsetzung (etwa in Form einer Pflichtteilsstrafklausel), so genügt das Testament allein als Nachweis der Erbfolge nicht. Vielmehr ist das Grundbuchamt unter Reduktion seines Ermessens nach § 35 Abs. 1 S. 2 Hs. 2 GBO gehalten, einen Erbschein oder Erklärungen der Beteiligten in der Form des $ 29 GBO, die zum Nachweis für den (Nicht-)Eintritt der (auflösenden) Bedingung ausreichen, zu verlangen. 2. Die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung ist im... Mehr
Veröffentlicht: 16.03.2026
Blog: Rechtsanwalt René Wolf
Viele Menschen möchten selbst bestimmen, was geschieht, wenn sie eines Tages krank werden, ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln können oder nach ihrem Tod ihr Vermögen verteilt wird. Genau darum ging es in meinem Vortrag „Selbstbestimmt vorsorgen“, den ich am 10.03.2026 beim Wegbegleiter e.V. und beim Pflegedienst Quack in Mönchengladbach gehalten habe. Die Präsentation zu diesem Vortrag stellen wir Ihnen hier als Download zur Verfügung. Sie gibt einen verständlichen Überblick über die wichtigsten Instrumente der... Mehr
Veröffentlicht: 10.03.2026
Blog: Goldkamp Erbrecht
Gesetzliche Erbfolge als Ordnungssystem Soweit eine letztwillige Verfügung nicht besteht oder nicht sämtliche Vermögenswerte erfasst, richtet sich die Vermögensnachfolge nach den gesetzlichen Vorschriften. Die gesetzliche Erbfolge ist dabei nicht zufallsbasiert, sondern folgt einem gestuften System. Maßgeblich ist, welche Verwandten in welcher Nähe zum Erblasser stehen und ob daneben ein Ehegatte oder ein eingetragener Lebenspartner vorhanden ist. Die Einordnung erfolgt nach Ordnungen. Eine höhere Ordnung schließt nach dem gesetzlichen Grundprinzip die nachrangigen Ordnungen von der Erbfolge... Mehr
Veröffentlicht: 06.03.2026
Blog: MTR Legal – Erbrecht
Im Jahr 2015 hatte der Erblasser jedoch bereits zwei handschriftliche Testamente errichtet, in denen er jeweils seinen Bruder zum Alleinerben ernannte. Mit einem erneuten handschriftlichen Testament aus dem Jahr 2018 schloss er seinen Bruder jedoch wieder von der Erbfolge aus. Nach dem Tod des Erblassers beantragte die Bekannte beim Nachlassgericht einen Erbschein, der sie als Alleinerbin ausweisen sollte. Das Nachlassgericht wies den Antrag jedoch als unbegründet ab. Begründung Ein Testament ist formwirksam, wenn es eigenhändig... Mehr
Veröffentlicht: 05.03.2026
Blog: Anwalt Erbrecht
Ein kleiner Formulierungsfehler kann das gesamte Erbe gefährden. Wenn ein unbestimmter Erbe im Testament benannt wird, droht die Unwirksamkeit der Verfügung. Das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe musste nun entscheiden, ob eine vage Personenbeschreibung für eine wirksame Nacherbeneinsetzung ausreicht. Testament: Wenn der Erbe zu unbestimmt bezeichnet ist … Das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe musste sich mit den Anforderungen an eine wirksame Bezeichnung des Erben durch den Erblasser befassen. Seine Entscheidung ist eindeutig: Ein unbestimmter Erbe im Testament führt... Mehr
Veröffentlicht: 05.03.2026
Blog: Advocatae Kanzlei Berlin - Erbrecht
Wird in einem Testament ein eingesetzter Erbe nachträglich rausgestrichen, so gilt die Erbeneinsetzung als widerrufen. Dieser Widerruf muss nicht erneut von dem Testierenden unterschrieben werden. Handelt es sich bei dem rausgestrichenen Erben um den alleinigen eingesetzten Erben, so gilt nach der Streichung die gesetzliche Erbfolge. (OLG Stuttgart – Beschluss vom 25.03.2020 – A 5 VI 398/18) Der Fall Im vorliegenden Fall verstarb eine Erblasserin und hinterließ ein privatschriftliches Testament. In diesem Testament setzte die Erblasserin... Mehr
Veröffentlicht: 27.02.2026
Blog: Anwalt Erbrecht

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Bei einer Testamentsvollstreckung kommt es häufig zu Konflikten zwischen dem Vollstrecker und den Erben. Das kann sogar zur Entlassung des Testamentsvollstreckers führen. Rechtsanwalt Bernfried Rose erklärt in diesem Video, welche Gründe vorliegen müssen, dass Erben einen Testamentsvollstrecker vom Nachlassgericht absetzen lassen können. 00:00 Intro & Trailer 00:22 Vorstellung Kanzlei und Thema "Testamentsvollstrecker entlassen" 02:08 Untätigkeit des Vollstreckers 02:37 Schlechte Verwaltung des Nachlasses 03:11 Missachtung des Erblasserwillens 03:48 Veruntreuung von Vermögenswerten 04:28 Interessenkonflikte 04:58 Verweigerung von... Mehr
Veröffentlicht: 02.04.2026
Kanal: Rose & Partner – Erbrecht (YouTube)
Bei einer Testamentsvollstreckung streiten Erben und Vollstrecker häufig über die Vergütung. Rechtsanwalt Bernfried Rose erklärt in diesem Video, wie Erblasser bei der Anordnung einer Testamentsvollstreckung im Testament die Vergütung festlegen können und wie – bei fehlender Regelung – ein angemessenes Honorar bestimmt wird. § 2221 BGB | Vergütung des Testamentsvollstreckers Der Testamentsvollstrecker kann für die Führung seines Amts eine angemessene Vergütung verlangen, sofern nicht der Erblasser ein anderes bestimmt hat. 00:00 Intro 00:24 Einführung in... Mehr
Veröffentlicht: 12.03.2026
Kanal: Rose & Partner – Erbrecht (YouTube)
Kinderlose Ehepaare sollten sich nie auf die gesetzliche Erbfolge verlassen. Vor allem mit einer Immobilie im Vermögen braucht man zwingend ein Testament. Rechtsanwalt Bernfried Rose erklärt anhand eines Praxisfalls, welche Probleme im Erbfall einer verheirateten kinderlosen Person auftreten, wenn eine Immobilie zum Nachlass gehört. 00:00 Intro 00:26 Einführung in das Thema 00:53 Der Fall 01:43 Die überraschende Erbfolge 03:25 Die Probleme 06:53 Die Lösung 07:52 Wie hätte man das verhindern können? Ausführliche Informationen zum Nachlesen... Mehr
Veröffentlicht: 05.03.2026
Kanal: Rose & Partner – Erbrecht (YouTube)
Das Erbrecht von Brüdern und Schwestern Rechtsanwalt Bernfried Rose erklärt in diesem Video in nur 60 Sekunden, welches gesetzliches Erbrecht Geschwister haben, wie man Geschwister mit einem Testament als Erben einsetzt oder enterbt und welche Regeln für erbende Geschwister bei der Erbschaftsteuer gelten. Ausführliche Informationen zum Nachlesen sowie Beratungsangebote erfahrener Fachanwälte für Erbrecht finden Sie hier: ✔ Erben und Vererben: https://www.rosepartner.de/rechtsberatung/erbrecht-nachfolge.html ✔ Online-Erbcheck zur Ermittlung von Erbquoten, Pflichtteilen und Erbschaftsteuer mit vielen praktischen Tipps: https://www.rosepartner.de/erb-check-testament-erbfolge.html... Mehr
Veröffentlicht: 26.02.2026
Kanal: Rose & Partner – Erbrecht (YouTube)
Hinterlässt man beim Versterben einen Ehegatten, aber keine Kinder, sollte man die erbrechtlichen und steuerlichen Folgen kennen. In diesem Video erklärt Rechtsanwalt Bernfried Rose die Probleme der gesetzlichen Erbfolge von Ehegatten ohne Kinder und zeigt die Möglichkeiten auf, wie man es mit einem Testament besser machen kann. 00:00 Intro & Trailer 00:21 Vorstellung Thema & Kanzlei 01:19 Gesetzliche Erbfolge gemeinsam mit Verwandten 03:45 Ehegattentestament mit Besonderheiten 05:43 Erbschaftsteuer für Ehegatten 06:52 Praxistipps für kinderlose Ehepaare... Mehr
Veröffentlicht: 12.02.2026
Kanal: Rose & Partner – Erbrecht (YouTube)
Während sich die gesetzliche Erbfolge um Gleichberechtigung bemüht und Diskriminierungen vermeidet, finden sich in Testamenten häufig krasse Benachteiligungen und Bevorzugungen, die häufig als ungerecht empfunden werden. Rechtsanwalt Bernfried Rose erklärt in diesem Video, wie weit die Testierfreiheit bei der Errichtung des letzten Willens geht und welche Grenzen dabei zu beachten sind. Ausführliche Informationen zu allen Bereichen des Erbrechts sowie Beratungsangebote erfahrener Fachanwälte für Erbrecht finden Sie hier: ✔ Erbrecht https://www.rosepartner.de/rechtsberatung/erbrecht-nachfolge.html ✔ Testament schreiben: https://www.rosepartner.de/testament-schreiben.html ✔... Mehr
Veröffentlicht: 29.01.2026
Kanal: Rose & Partner – Erbrecht (YouTube)

Podcasts

Shownotes In der zweiten Folge des Podcasts „Erbrecht auf dem Punkt“ geht es um die gesetzliche Erbfolge in Deutschland. Die Rechtsanwälte Dr. Annalisa Steiner und Florentin Staudacher erklären, wer erbt, wenn kein Testament vorhanden ist, und erläutern die Verteilung der Erbquoten. Die Episode beleuchtet häufige Missverständnisse über die Erbquote des Ehegatten, während sie auch praktische Beispiele zur Veranschaulichung der gesetzlichen Erbfolge bietet. Hören Sie rein, um zu erfahren, wie die gesetzliche Erbfolge funktioniert und welche... Mehr
Veröffentlicht: 25.03.2025
Podcast: Deutsches Forum für Erbrecht e.V. - Podcast
Shownotes Was passiert eigentlich mit unserem Vermögen nach unserem Tod? In dieser ersten Episode erklärt der Erbrechtsexperte Prof. Klaus Michael Groll, was das Erbrecht ist und warum es jeden betrifft. Im Gespräch mit dem Präsidenten des Deutschen Forums für Erbrecht e.V., Dr. Anton Steiner, erläutert Prof. Groll verständlich die Grundprinzipien der gesetzlichen Erbfolge und erklärt, wer erbt, wenn kein Testament vorliegt. Eine wichtige Einführung für alle, die mehr über die rechtlichen Grundlagen der Nachlassregelung erfahren... Mehr
Veröffentlicht: 04.02.2025
Podcast: Deutsches Forum für Erbrecht e.V. - Podcast

Weitere Themen im Erbrecht
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