Aktuelles zum Thema Erbe ausschlagen

Die Ausschlagung einer Erbschaft ist eine weitreichende Entscheidung, die gut überlegt sein will – und vor allem: rechtzeitig. Denn die Frist beträgt in der Regel nur sechs Wochen ab dem Zeitpunkt, an dem der Erbe von seinem Erbrecht Kenntnis erlangt. Wird diese Frist versäumt, gilt die Erbschaft als angenommen – mit allen Schulden inklusive. Insbesondere bei überschuldeten Nachlässen kann das für Erben existenzbedrohend sein.

Ausgeschlagen werden kann die Erbschaft durch eine Erklärung gegenüber dem Nachlassgericht – persönlich oder in notariell beglaubigter Form. Die Ausschlagung ist unwiderruflich, sofern sie nicht wegen Irrtums oder Täuschung erfolgreich angefochten wird. Schlägt ein Erbe aus, rücken die nächsten Verwandten in der Erbfolge nach – oder im Fall der Ausschlagung aller Erben fällt der Nachlass an den Staat.

Recht Umschau begleitet Sie mit aktuellen Rechtsnews rund um das Thema Erbe ausschlagen. Täglich aggregieren wir Beiträge aus Rechtsblogs, erklärende YouTube-Videos von Erbrechtsanwälten und Podcast-Episoden, die typische Fallstricke bei der Ausschlagung beleuchten. Ob neue Gerichtsentscheidungen zur Anfechtung einer versäumten Ausschlagungsfrist oder praxisnahe Tipps zum Vorgehen beim Nachlassgericht – bei uns finden Sie alle relevanten Informationen übersichtlich gebündelt.

Besonders relevant für Eltern: Wer als gesetzlicher Vertreter für minderjährige Kinder die Erbschaft ausschlagen möchte, benötigt in der Regel die Genehmigung des Familiengerichts. Diese und viele weitere Besonderheiten rund um die Erbausschlagung werden in unseren kuratierten Inhalten regelmäßig aufgegriffen.

Blogs

Im internationalen Erbrecht ist die korrekte Bestimmung des anwendbaren Rechts von zentraler Bedeutung. Ein jüngst ergangener Beschluss des Oberlandesgerichts München (Beschluss vom 22.08.2025 – 33 Wx 246/24 e) beleuchtet wichtige Fragestellungen zu internationalen Erbfällen, insbesondere im Zusammenhang mit der Wahl des anzuwendenden Erbrechts und der Qualifikation von Erbvermögen, wenn dieses grenzüberschreitend belegen ist. Der Beschluss betrifft einen Erbfall, in dem der Erblasser US-amerikanischer Staatsangehörigkeit war und das Vermögen in Deutschland, konkret eine Immobilie, nach seinem... Mehr
Veröffentlicht: 23.01.2026
Blog: Ruge Fehsenfeld - Erbrecht
Was ist ein Testament mit Bedingungen? Viele Menschen denken über ihren letzten Willen nach, wenn eine große Reise ansteht. Was geschieht mit meinem Vermögen, falls mir unterwegs etwas zustößt? Genau hier kommt das Testament mit Bedingungen ins Spiel. Sie erlaubt es Ihnen, die Gültigkeit Ihrer Verfügungen an ein zukünftiges, ungewisses Ereignis zu knüpfen, beispielsweise an die Nicht-Rückkehr von einer bestimmten Fahrt. Doch Vorsicht ist geboten, denn das Erbrecht unterscheidet hier sehr genau zwischen bloßem Anlass... Mehr
Veröffentlicht: 12.12.2025
Blog: Scheidt Kalthoff – Erbrecht
So entgehen Sie der Schuldenfalle: Erbschaft richtig ausschlagen Bestattungskosten sind oft eine schwere finanzielle Belastung für die Hinterbliebenen und können zu unerwarteten rechtlichen Problemen führen. Vor diesem Hintergrund stand das Landgericht Frankenthal dieses Jahr vor einer kniffligen Entscheidung: Musste der enterbte Sohn für die Beerdigung seines Vaters zahlen, obwohl der Nachlass überschuldet war? Zunächst hatte die Witwe die Bestattungskosten in Höhe von etwa 7.500 Euro vorgestreckt und forderte diese dann vom Sohn, dem Alleinerben, zurück.... Mehr
Veröffentlicht: 28.11.2025
Blog: Scheidt Kalthoff – Erbrecht
Der Beitrag Ausschlagung des Erbes anfechten? Das kann scheitern! erschien als erstes auf Advocatae Kanzlei Berlin. Ausschlagungserklärung im Erbfall: Anfechtung „ins Blaue hinein“ ist unwirksam Ausschlagung des Erbes anfechten – das kann sinnvoll sein, wenn sich nachträglich herausstellt, dass der Nachlass doch nicht überschuldet war. Doch das Oberlandesgericht (OLG) Zweibrücken hat entschieden: Wer die Ausschlagung allein auf Verdacht erklärt, kann sie später nicht wirksam anfechten. Eine Entscheidung „ins Blaue hinein“ genügt nicht, um einen erheblichen... Mehr
Veröffentlicht: 29.10.2025
Blog: Advocatae Kanzlei Berlin - Erbrecht
Nach § 1984 BGB kann ein durch Testament eingesetzter Erbe seine Erbschaft ausschlagen um anschließend in die gesetzliche Erbschaft zu rutschen. Dies ist jedoch dann ausgeschlossen, wenn durch Testament die Einsetzung eines Ersatzerben und damit der Ausschluss einer gesetzlichen Erbschaft vorgesehen ist. (OLG Brandenburg – Beschluss vom 14.02.2023 – 3 W 60/22) Der Fall Im vorliegenden Fall verstarb die Erblasserin und hinterließ ihren Ehemann und einen gemeinsamen Sohn. Die Erblasserin hatte vor ihren Tod zwei... Mehr
Veröffentlicht: 28.10.2025
Blog: Anwalt Erbrecht
Familiengerichtliche Genehmigung erforderlich Wenn ein Erbe verstirbt, können auch minderjährige Kinder gesetzliche Erben werden, oft ohne dass die Eltern dies beabsichtigen. Ist der Nachlass jedoch überschuldet, drohen finanzielle Risiken für das Kind. In solchen Fällen kann eine Erbausschlagung notwendig und sinnvoll sein. Damit sie wirksam wird, muss das Familiengericht zustimmen. Eine aktuelle Entscheidung zeigt, wann eine solche Genehmigung zu erteilen ist. Was ist geschehen? Aus einer nichtehelichen Beziehung der Kindesmutter mit dem Kindesvater stammt der... Mehr
Veröffentlicht: 26.10.2025
Blog: Scheidt Kalthoff – Erbrecht
Motivirrtümer sind unbeachtlich Die Ausschlagung einer Erbschaft ist ein rechtlich bedeutsamer Schritt, der weitreichende Folgen für die Erbfolge haben kann. Besonders komplex wird es, wenn mehrere Familienmitglieder ihr Erbe ausschlagen und später einzelne Beteiligte versuchen, diese Entscheidung rückgängig zu machen. In einem aktuellen Fall hatte das Oberlandesgericht Zweibrücken über die Wirksamkeit einer solchen Anfechtung zu entscheiden. Im Mittelpunkt standen Fragen zur gesetzlichen Erbfolge, zur Beweislast bei der Anfechtung sowie zur Bedeutung von Irrtümern über den... Mehr
Veröffentlicht: 19.09.2025
Blog: Scheidt Kalthoff – Erbrecht
Mehrere Testamente: Was Erben und Pflichtteilsberechtigte jetzt wissen müssen  Hinterlässt ein Erblasser mehrere Testamente, stellt sich häufig die Frage, welche letztwillige Verfügung tatsächlich wirksam ist. Entscheidend ist dabei, ob frühere Verfügungen wirksam widerrufen wurden oder noch Bestand haben. Die Klärung dieser Frage ist nicht nur für die Erbenstellung wesentlich, sondern hat auch Auswirkungen auf Pflichtteilsansprüche naher Angehöriger. Kann ein späteres Testament nicht eindeutig zugeordnet oder ein früheres Testament nicht mehr aufgefunden werden, kann dies im... Mehr
Veröffentlicht: 08.08.2025
Blog: Scheidt Kalthoff – Erbrecht
Was bei beschwerten Testamenten, widersprüchlicher Erbfolge und Anfechtung der Ausschlagung gilt. Nicht jede testamentarische Erbeinsetzung ist uneingeschränkt vorteilhaft. Oft verbinden Erblasser ihre Verfügungen mit Auflagen oder Vermächtnissen, die den Erben finanziell oder rechtlich belasten. § 2306 BGB schützt insbesondere pflichtteilsberechtigte Erben in solchen Fällen: Wer nur unter bestimmten Bedingungen oder mit erheblichen Beschränkungen bedacht wurde, hat ein gesetzlich verankertes Wahlrecht. Er kann die belastete Erbschaft ausschlagen und stattdessen den Pflichtteil verlangen. Problematisch wird diese Vorschrift, wenn... Mehr
Veröffentlicht: 04.08.2025
Blog: Scheidt Kalthoff – Erbrecht
Wann ist sie zulässig? Die Ausschlagung einer Erbschaft für ein minderjähriges Kind hat erhebliche rechtliche und wirtschaftliche Folgen. Sie setzt zwingend die Genehmigung des Familiengerichts voraus (§ 1643 Abs. 2 BGB) und ist nur dann zulässig, wenn sie dem Kindeswohl entspricht. Besonders bei unklaren Vermögensverhältnissen oder überschuldetem Nachlass stehen Eltern und Sorgeberechtigte vor einer verantwortungsvollen Entscheidung. Der folgende Fall des OLG Düsseldorf zeigt, wann eine Erbausschlagung im Sinne des Kindes gerechtfertigt ist. Fall: Erbausschlagung bei drohender Nachlassüberschuldung  Ein minderjähriger Junge (geb. 2015) wurde nach dem Tod seines... Mehr
Veröffentlicht: 30.07.2025
Blog: Scheidt Kalthoff – Erbrecht
Der Beitrag Testament zerrissen: Widerruf durch Handlung wirksam erschien als erstes auf Advocatae Kanzlei Berlin. Testament zerrissen: Widerrufshandlung laut Gericht wirksam. Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main hat entschieden: Ein Testament, das zerrissen wurde, gilt als widerrufen – auch wenn es anschließend im Schließfach aufbewahrt wird. Damit wies das Gericht die Beschwerde eines durch das Testament Begünstigten zurück. Der Widerruf sei durch schlüssige Handlung erfolgt. Zerrissenes Testament im Schließfach gefunden Im entschiedenen Fall war der... Mehr
Veröffentlicht: 23.07.2025
Blog: Advocatae Kanzlei Berlin - Erbrecht
Erbschaftsteuer vermeiden Juni 17, 2025 Lesezeit: 5 min Erbschaftsteuer zu vermeiden macht immer dann viel Freude, wenn es legal ist. Es gibt eine Fülle an Möglichkeiten, damit für Ihr jeweiliges Anliegen die Höhe der Erbschaftsteuer optimal gestaltet werden kann. Als Ihr Anwalt für Erbrecht in München unterstützen wir Sie gern beim Steuern sparen.Die Gestaltung geht naturgemäß am besten vor einem Erbfall. Sie geht aber auch noch nach dem Erbfall.Optimierung vor dem ErbfallVor einem Erbfall sind... Mehr
Veröffentlicht: 17.06.2025
Blog: Kanzlei Pfab
Der Beitrag Annahme der Erbschaft kann bei Irrtum über Verschuldung angefochten werden erschien als erstes auf Advocatae Kanzlei Berlin. Erbschaft anfechten bei Irrtum über Nachlass-Schulden möglich. Wer einen überschuldeten Nachlass erbt, kann innerhalb einer Frist von sechs Wochen das Erbe ausschlagen. Sonst gilt die Erbschaft als angenommen und er haftet für die dem Nachlass zuzuordnenden Schulden. War dem Erben nicht bekannt, dass der Nachlass überschuldet ist, kann noch die Anfechtung wegen Irrtums helfen. Mit den... Mehr
Veröffentlicht: 26.05.2025
Blog: Advocatae Kanzlei Berlin - Erbrecht
Vertragliche Erbeinsetzung lässt späteren Widerruf nicht ohne Weiteres zu In Erbverträgen kommt es immer wieder vor, dass bestimmte Konstellationen - etwa das Vorversterben eines eingesetzten Erben - nicht ausdrücklich geregelt sind. In solchen Fällen kann durch ergänzende Auslegung ermittelt werden, was die Vertragsparteien vereinbart hätten, wenn sie die später eingetretenen Umstände gekannt hätten. Dies betrifft insbesondere die Frage, ob eine Ersatzerbenregelung gewollt war und ob diese vertragliche Bindungswirkung im Sinne des § 2289 Abs. 1... Mehr
Veröffentlicht: 12.05.2025
Blog: Scheidt Kalthoff – Erbrecht
Wer eine Erbschaft macht – sei es durch Testament oder gesetzliche Erbfolge – steht oft vor vielen Fragen. Neben persönlichen und finanziellen Überlegungen gibt es auch rechtliche Aspekte zu beachten. Besonders wichtig: Es gelten zahlreiche Fristen im Erbrecht, die über den Verlust oder Erhalt wichtiger Rechte entscheiden können. Ob die Ausschlagung einer überschuldeten Erbschaft, die Beantragung eines Erbscheins, die Geltendmachung des Pflichtteils oder die Anzeige beim Finanzamt – jede Handlung ist an bestimmte Fristen gebunden,... Mehr
Veröffentlicht: 08.05.2025
Blog: Schmitt & Haensler – Erbrecht
Der Beitrag Oma war doch reicher als gedacht! Erbe irrtümlich ausgeschlagen. erschien als erstes auf Advocatae Kanzlei Berlin. Nachlassverschuldung: Kein Irrtum bei der Erbschaftsausschlagung! Schulden möchte niemand erben. Daher kann man ein Erbe deshalb ausschlagen. Doch was, wenn man irrte und sich später herausstellt, dass es statt Schulden viel Geld zu erben gab? Für eine Anfechtung einer Ausschlagung ist relevant, warum man irrt. Ein rechtlich beachtlicher Irrtum über die Überschuldung des Nachlasses liegt nur vor,... Mehr
Veröffentlicht: 28.04.2025
Blog: Advocatae Kanzlei Berlin - Erbrecht
Das Ausschlagungsverbot des § 1942 Abs. 2 BGB für den Fiskus als gesetzlichen Erben (§ 1936 BGB) erstreckt sich nicht auf das Recht zur Ausschlagung einer im Nachlass befindlichen Erbschaft eines Vorverstorbenen. BGH, Beschluss vom 24.04.2024, Leitsatz – IV ZB 23/23The post Fiskus kann im Nachlass befindliche Erbschaft eines Vorverstorbenen ausschlagen first appeared on Rechtsanwalt Wolf - Fachanwalt Erbrecht.... Mehr
Veröffentlicht: 21.04.2025
Blog: Rechtsanwalt René Wolf
Eine Erbschaft ist für viele erstmal ein Grund zur Freude. Doch neben den Vermögenswerten gehen auch die Schulden des Erblassers gem. § 1967 BGB auf die Erben über. Grundsätzlich: Haftung für Schulden Der Erbe haftet nach Annahme der Erbschaft oder nachdem die 6-wöchige Ausschlagungsfrist abgelaufen ist zunächst unbeschränkt, also auch mit seinem Eigenvermögen. Das gilt auch, wenn der Erbe erst später Kenntnis über die Schulden erlangt hat. Verwaltung des Nachlasses Wer das Erbe annimmt, ist... Mehr
Veröffentlicht: 10.03.2025
Blog: Rechtsanwaltskanzlei Hufnagel – Erbrecht
Eine Person die Ihnen nahestand ist verstorben und Sie wurden zum Erben bestimmt, wollen die Erbschaft jedoch ausschlagen, aber haben die Ausschlagungsfrist verpasst? Dann bleibt Ihnen noch die Möglichkeit der Anfechtung der Erbschaftsannahme. Denn gemäß § 1956 BGB kann die Versäumung der Ausschlagungsfrist in gleicher Weise wie die Annahme angefochten werden. Das OLG Brandenburg entschied am 19.10.2021, dass eine Versäumung der Frist angefochten werden kann, wenn der Erbe die Erbschaft eigentlich gar nicht annehmen wollte, da er... Mehr
Veröffentlicht: 17.04.2024
Blog: Schumacher Rechtsanwälte & Steuerberater – Erbrecht
Wer eine Erbschaft angenommen hat, kann sie grds. nicht mehr ausschlagen. Entsprechendes gilt aber auch im umgekehrten Fall: Hat ein Erbe die Ausschlagung erklärt, kann er nicht mehr die Annahme der Erbschaft erklären. Der Erbe hat dann nur noch die Möglichkeit, seine Erklärung anzufechten. Dies setzt aber u.a. voraus, dass ein sog. Anfechtungsgrund vorliegt. Ein Anfechtungsgrund ist z.B. gegeben, wenn der Erbe über eine sog. „verkehrswesentliche Eigenschaft des Nachlasses“ irrt, also z.B. erst später erkennt,... Mehr
Veröffentlicht: 06.01.2024
Blog: Mönig Wirtschaftskanzlei – Erbrecht
Bei der Vermögensnachfolge im Zusammenhang mit Immobilien kann die Gründung einer Familiengrundstücksgesellschaft eine interessante Lösung sein. Mit diesem Instrument lassen sich nicht nur Immobilienübertragungen unter Einbeziehung der nächsten Generation steuern, sondern es ergeben sich auch erhebliche steuerliche Vorteile. In diesem Artikel beleuchten wir die Besonderheiten der Immobiliennachfolge und erklären, warum die Familiengrundstücksgesellschaft eine sinnvolle Option darstellt. #text-4266916361 { color: #144560; } #text-4266916361 > * { color: #144560; } Besonderheiten der Immobiliennachfolge Die Übertragung von Immobilien... Mehr
Veröffentlicht: 15.12.2023
Blog: Erbrecht Saar
Das Abwickeln einer Erbschaft ist ein komplexer Prozess, der Zeit und Geduld erfordert. Allerdings gibt es einige bewährte Tipps und Schritte, die Ihnen dabei helfen können, schneller und effizienter an Ihr Erbe zu gelangen. In diesem Beitrag werden wir einige wichtige Ratschläge teilen, um Ihnen den Weg zu erleichtern. #text-2428482227 { color: #144560; } #text-2428482227 > * { color: #144560; } 1. Rechtliche Erstberatung Der erste Schritt sollte darin bestehen, sich über die rechtlichen und... Mehr
Veröffentlicht: 25.08.2023
Blog: Erbrecht Saar
München, 21.08.2018: Oft ist aufgrund mangelnder Informationen nicht sicher, welche Konsequenzen mit einem Erbe verbunden sind. War der Erblasser verschuldet oder gar wohlhabend? Schnell stellt sich die Frage, ob man das Erbe überhaupt annehmen soll, wie beispielhaft folgender Fall verdeutlicht:Matthias M. erfährt vom Nachlassgericht, dass er Erbe seines Patenonkels geworden ist. Er hat allerdings gehört, dass dieser zuletzt in abenteuerlichen finanziellen Verhältnissen lebte. Gerüchteweise gibt es aber erhebliches Vermögen in der Schweiz. Matthias M. weiß... Mehr
Veröffentlicht: 08.08.2018
Blog: Deutsches Forum für Erbrecht e.V.

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