Aktuelles zum Vermächtnis

Das Vermächtnis ist eine letztwillige Zuwendung, die keinen Erben, sondern einen Vermächtnisnehmer begünstigt. Anders als der Erbe, der in die gesamte Rechtsstellung des Erblassers eintritt (einschließlich der Schulden), erhält der Vermächtnisnehmer nur einen schuldrechtlichen Anspruch auf einen bestimmten Vermögenswert: ein Grundstück, einen Geldbetrag, ein Kunstwerk oder eine andere konkrete Sache.

Das Vermächtnis ist ein flexibles Instrument der Nachlassgestaltung: Es ermöglicht es dem Erblasser, Personen zu bedenken, die er nicht als Erben einsetzen möchte – etwa Freunde, gemeinnützige Organisationen oder entferntere Verwandte. Gleichzeitig schützt es die Erben davor, ungewollte Miterben aufnehmen zu müssen. Typische Vermächtnisse sind Geldvermächtnisse, Vorausvermächtnisse (zugunsten eines Miterben) und Wahlvermächtnisse (bei denen der Bedachte zwischen mehreren Gegenständen wählen kann).

Recht Umschau aggregiert täglich aktuelle Rechtsnews zum Thema Vermächtnis. Unsere Redaktion durchsucht führende Rechtsblogs, informative YouTube-Videos von Erbrechtsexperten und Podcast-Episoden, die typische Vermächtnisgestaltungen und ihre Tücken beleuchten. Dabei kommen sowohl Grundlagenfragen (Wie muss ein Vermächtnis im Testament formuliert sein?) als auch aktuelle Gerichtsentscheidungen zur Sprache.

Besonders spannend in der aktuellen Fachdiskussion: Vermächtnisse zugunsten gemeinnütziger Organisationen und ihre steuerliche Behandlung, Streitigkeiten über die Auslegung von Vermächtnisanordnungen sowie das sogenannte Sachvermächtnis bei Immobilien. All das finden Sie täglich aktuell bei Recht Umschau.

Blogs

Haus oder Wohnung vererben: Warum gestiegene Immobilienpreise Ihre Nachlassplanung gefährden Viele Immobilieneigentümer haben ein Testament. Und sie glauben, damit gut aufgestellt zu sein. Doch die Realität sieht heute oft anders aus: Die Immobilienpreise sind in den vergangenen Jahren in vielen Regionen Deutschlands erheblich gestiegen. Was auf dem Papier wie ein Gewinn aussieht, kann für die Erben finanziell und familiär zur echten Belastung werden. Denn ein höherer Immobilienwert bedeutet:Höhere Erbschaftssteuer, höhere Pflichtteilsansprüche, höhere Auszahlungssummen innerhalb der... Mehr
Veröffentlicht: 19.05.2026
Blog: RAin Bettina Reese
1. Kann im Rahmen einer Verfügung von Todes wegen der Wille des Erblassers in Hinblick auf die etwaige Anordnung einer Vor- und Nacherbschaft (hier: in Abgrenzung zu einem Nießbrauchsvermächtnis) nicht zweifelsfrei festgestellt werden und greifen die Auslegungsregeln der §§ 2101 ff. BGB nicht ein, so geht dies zulasten dessen, der für sich die Rechte eines Nacherben in Anspruch nimmt. 2. Bleibt bei der Auslegung einer Verfügung von Todes wegen zweifelhaft, ob der wirkliche Wille des... Mehr
Veröffentlicht: 18.05.2026
Blog: Rechtsanwalt René Wolf
Der Testamentsvollstrecker hat die Aufgabe, sich um die Umsetzung des letzten Willens des Erblassers zu kümmern und die Nachlassverwaltung zu übernehmen. Kommt es bei der Verwaltung jedoch zu Fehlern, die einen Schaden auslösen, stellt sich die Frage, wie der Testamentsvollstrecker für diese haften muss. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass der Testamentsvollstrecker zur ordnungsgemäßen Verwaltung des Nachlasses verpflichtet ist. Verletzt er diese Verpflichtung schuldhaft, drohen ihm Schadensersatzansprüche. Wann verletzt der Testamentsvollstrecker eine ihn treffende Pflicht? Welche... Mehr
Veröffentlicht: 06.05.2026
Blog: Anwalt Erbrecht
Ausgangspunkt: Das Berliner Testament und seine Grenzen Das sog. Berliner Testament ist die wohl bekannteste erbrechtliche Gestaltung für Ehegatten. Dabei setzen sich die Ehepartner gegenseitig zu Alleinerben ein; die gemeinsamen Kinder werden zu sog. Schlusserben bestimmt. Ziel dieser Gestaltung ist zunächst Absicherung des überlebenden Ehegatten: Mit dem Tod des erstversterbenden wird der überlebende Ehegatte Alleinerbe; das gesamte Vermögen des Erstversterbenden geht auf den Überlebenden über, der frei über dieses verfügen kann. Bei größeren Vermögen kann... Mehr
Veröffentlicht: 04.05.2026
Blog: Mönig Wirtschaftskanzlei – Erbrecht
Die Einsetzung eines Alleinerbens muss nicht ausdrücklich vom Erblasser beziffert werden. Hat der Erblasser in seinem Testament nur eine Person begünstigt, so kann sich aus den Umständen die Alleinerbenstellung erben. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Erblasser an den Begünstigten durch das Testament den Großteil seines Vermögens verfügt. (OLG Brandenburg – Beschluss vom 20.02.2023 – 3 W31/22) Der Fall Im vorliegenden Fall verstarb ein Erblasser und hinterließ ein Testament. Dieses Testament wurde im... Mehr
Veröffentlicht: 01.04.2026
Blog: Anwalt Erbrecht
Kann man den Pflichtteil umgehen?Die klare Antwort lautet: In den meisten Fällen nein. Das Pflichtteilsrecht schützt nahe Angehörige konsequent. Es gibt jedoch Möglichkeiten, den Pflichtteil zu reduzieren oder seine Auswirkungen zu steuern. Entscheidend ist eine frühzeitige und rechtlich saubere Gestaltung. Warum sich der Pflichtteil kaum umgehen lässt Der Pflichtteil ist gesetzlich fest verankert (§ 2303 BGB).Er soll sicherstellen, dass: Kinder Ehepartner in bestimmten Fällen Eltern nicht vollständig vom Erbe ausgeschlossen werden. 👉 Deshalb gilt: Ein... Mehr
Veröffentlicht: 31.03.2026
Blog: Erben und Vererben – der Erbrechtsblog
Nichtverheiratete Paare genießen nicht automatisch die gleichen rechtlichen Vorteile wie Ehepaare. Dennoch können sie durch die Errichtung eines Testaments wichtige Absicherungen für die Zukunft schaffen. Mit sorgfältiger Planung und professioneller Beratung können nicht verheiratete Paare sicherstellen, dass ihre Wünsche respektiert werden und ihr Partner im Falle des eigenen Ablebens gut versorgt ist. Folgende Aspekte sollten nichtverheiratete Paare bei der Errichtung eines Testaments beachten: Gesetzliche Erbfolge bei nichtverheirateten Paaren Im Falle, dass ein nicht verheirateter Partner... Mehr
Veröffentlicht: 16.03.2026
Blog: Anwalt Erbrecht
25. Februar 2026 Die Testamentsvollstreckung ist eines der wirkungsvollsten Instrumente im Erbrecht. Will der Erblasser sein Vermögen nach dem Tod in sicheren Händen wissen und dabei sinngemäß mit erhobenem Zeigefinger die Kontrolle über den Nachlass behalten, kann er in seiner letztwilligen Verfügung eine Testamentsvollstreckung anordnen und damit sozusagen aus dem Grab heraus regieren. Das Wichtigste in Kürze Ernennung durch den Erblasser: Die Testamentsvollstreckung wird vom Erblasser in seiner letztwilligen Verfügung (Testament oder Erbvertrag) angeordnet. Eine... Mehr
Veröffentlicht: 25.02.2026
Blog: RP-Erbrecht
  Wann § 2287 BGB nicht hilft Als Kinder und Vertragserben erwarten viele, dass der Erbvertrag die spätere Vermögensverteilung zuverlässig absichert. Kommt es jedoch zu größeren Zuwendungen zu Lebzeiten, stellt sich häufig die Frage, ob und wann solche Schenkungen rechtlich angreifbar sind. Worum ging es in dem Fall? Nach dem Tod des Vaters 2018 stritten zwei Geschwister darüber, ob Zuwendungen an die Schwester die Rechte des Bruders als Vertragserben verletzen. Die Mutter schlug das Erbe... Mehr
Veröffentlicht: 20.02.2026
Blog: Scheidt Kalthoff – Erbrecht
Entscheidung des OLG Frankfurt zum Europäischen Nachlasszeugnis Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat sich mit der Frage befasst, unter welchen Voraussetzungen ein Europäisches Nachlasszeugnis (ENZ) erteilt werden kann. Nach den in der Berichterstattung dargestellten Umständen hat das Gericht die Erteilung eines ENZ abgelehnt und damit die Anforderungen an die Darlegung und Nachweisführung im Verfahren betont. Einordnung des Europäischen Nachlasszeugnisses Zweck und Funktion im grenzüberschreitenden Erbfall Das Europäische Nachlasszeugnis ist als unionsrechtliches Instrument dafür vorgesehen, in... Mehr
Veröffentlicht: 10.02.2026
Blog: MTR Legal – Erbrecht
Am Mittwoch, 25. Februar 2026, halte ich gemeinsam mit Rechtsanwalt Holger Siebert ein Online-Seminar zum Thema „Prozess- und Verfahrenstaktik im Erbrecht“. Worum geht es in dem Seminar? Das Seminar richtet sich an Kolleginnen und Kollegen, die erbrechtliche Verfahren führen oder sich gezielt auf streitige Mandate vorbereiten möchten. Wir beleuchten typische Entscheidungssituationen aus der Praxis und zeigen, welche taktischen Überlegungen frühzeitig angestellt werden sollten: Erbscheinsverfahren oder Feststellungsklage – welches Vorgehen ist wann sinnvoll? Stufenklage oder isolierte... Mehr
Veröffentlicht: 06.02.2026
Blog: Goldkamp Erbrecht
Ausgangspunkt: Europäisches Nachlasszeugnis und streitige Erbfolge Das Europäische Nachlasszeugnis (ENZ) dient dazu, die Stellung von Erben, Vermächtnisnehmern oder Testamentsvollstreckern in grenzüberschreitenden Nachlassangelegenheiten nachzuweisen. In der Praxis wird es insbesondere dann beantragt, wenn Vermögenswerte in mehreren Mitgliedstaaten der EU belegen sind oder Beteiligte ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland haben. Maßgeblich ist, dass das Zeugnis eine schnelle und einheitliche Legitimation ermöglichen soll. Der Beschluss des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main macht deutlich, dass dieses Instrument an Grenzen stößt,... Mehr
Veröffentlicht: 02.02.2026
Blog: MTR Legal – Erbrecht
Einordnung des Falls Erbstreitigkeiten entzünden sich häufig nicht an komplexen Vermögensstrukturen, sondern an der Auslegung weniger Worte. Der vor dem Landgericht Lübeck verhandelte Sachverhalt zeigt, dass selbst ein vorhandenes Testament nicht zwingend zu einer eindeutigen Zuordnung des Nachlasses führt, wenn Formulierungen offen bleiben oder mehrere Deutungen zulassen. Grundlage dieses Beitrags ist die Berichterstattung zu der Entscheidung des LG Lübeck (Az. 6 O 206/22) vom 26.06.2024 auf urteile.news (Quelle: https://urteile.news/LG-Luebeck_6-O-20622_Streit-ums-Erbe-Der-letzte-Wille-ist-nicht-immer-eindeutig~N34110). Ausgangslage: Nachlassregelung und Konfliktlinien Testamentarische Verfügung... Mehr
Veröffentlicht: 13.01.2026
Blog: MTR Legal – Erbrecht
Mit Beschluss vom 18. Februar 2025 hat das Oberlandesgericht Zweibrücken eine für die Gestaltungspraxis äußerst wichtige Entscheidung getroffen. Ausgangspunkt war die Frage, ob ein Verweis auf den Pflichtteil als Enterbung zu verstehen ist und ob eine solche Enterbung durch spätere Widerrufsklauseln in notariellen Testamenten wieder aufgehoben wird. Die Entscheidung wird in der Fachwelt kontrovers diskutiert (OLG Zweibrücken Beschl. v. 18.2.2025 – 8 W 18/24, DNotZ 2025, 538 m. Anm. Schäfer; Anm. Volmer DNotZ 2025, 956).... Mehr
Veröffentlicht: 08.01.2026
Blog: Goldkamp Erbrecht
Gerade im Erbrecht wird häufig „verhandelt“, statt sofort zu klagen: über Pflichtteilsansprüche, Auskunft, Wertermittlung, Vermächtnisse oder Ansprüche wegen beeinträchtigender Schenkungen. Zwei grundlegende Entscheidungen – des Kammergerichts und des Oberlandesgerichts Düsseldorf – zeigen, wann Verhandlungen die Verjährung hemmen und wann nicht. § 203 BGB: Hemmung der Verjährung durch Verhandlungen Nach § 203 Satz 1 BGB ist die Verjährung gehemmt, solange zwischen Gläubiger und Schuldner Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände geführt werden.... Mehr
Veröffentlicht: 23.12.2025
Blog: Goldkamp Erbrecht
Das Oberlandesgericht Braunschweig (Urteil vom 3. November 2025, Az. 10 U 81/25) hat entschieden, dass die Zuwendung eines wesentlichen Nachlassgegenstands – hier einer wertvollen Gewerbeimmobilie – allein noch keine Erbeinsetzung begründet. Maßgeblich ist, ob der Erblasser wollte, dass der Bedachte die Nachlassverbindlichkeiten übernimmt und die wirtschaftliche Stellung des Erblassers fortsetzt. Fehlt ein solcher Wille, handelt es sich regelmäßig um ein Vermächtnis – selbst wenn der Gegenstand den Großteil des Nachlasses ausmacht. Der Fall: Streit um... Mehr
Veröffentlicht: 15.12.2025
Blog: Goldkamp Erbrecht
Warum spätere Testamente den Erbschein nicht verhinderten Wenn mehrere Testamente mit unterschiedlichen Regelungen existieren, kommt es leicht zu Streit über die richtige Erbfolge. Der vorliegende Fall zeigt, wie Gerichte prüfen, ob spätere handschriftliche Verfügungen ein früheres notarielles Testament widerrufen oder lediglich ergänzen. Dabei wird deutlich, wie wichtig eine eindeutige Testamentsgestaltung für eine rechtssichere Erbfolge ist. Notarielles Testament von 1998 Der Erblasser (geb. 1935) verstarb 2021 kinderlos. Seit 2018 war er mit der Beteiligten zu 1... Mehr
Veröffentlicht: 12.12.2025
Blog: Scheidt Kalthoff – Erbrecht
Der Erblasser kann in seiner letztwilligen Verfügung neben der Erbeinsetzung auch Vermächtnisse anordnen. Bei einem Vermächtnis erhält der Vermächtnisnehmer lediglich einen Anspruch auf einen bestimmten Gegenstand oder bestimmte Vermögenswerte. Er wird nicht zum Erben, sondern sein Anspruch beschränkt sich lediglich auf die Herausgabe des Vermächtnisses. In einigen Fällen sind mit der Erfüllung des Vermächtnisses jedoch Kosten verbunden. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn durch das Vermächtnis eine Immobilie vermacht werden soll. In einem solchen... Mehr
Veröffentlicht: 12.12.2025
Blog: Anwalt Erbrecht
BGH bestätigt Testierfreiheit bei Zuwendungen an behandelnde Ärzte Nach einer aktuellen Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH, Urteil vom 3. Juli 2025, Az. IV ZR 93/24) bleibt die Freiheit, über sein Vermögen durch letztwillige Verfügung zu bestimmen – insbesondere hinsichtlich Zuwendungen an medizinisch tätige Personen – grundsätzlich gewahrt. Im konkreten Fall hatte ein Patient seinem behandelnden Hausarzt testamentarisch ein Grundstück vermacht. Dies wurde von den potenziellen gesetzlichen Erben in Frage gestellt. Ausgangssachverhalt Im Mittelpunkt des BGH-Verfahrens stand... Mehr
Veröffentlicht: 04.12.2025
Blog: MTR Legal – Erbrecht
Erbstreit nach zweiter Ehe: Wer erbt in welcher Höhe? Kommt es nach einem Todesfall zu Uneinigkeiten über die Erbfolge oder die Verwaltung des Nachlasses, entstehen schnell rechtliche Konflikte zwischen den Beteiligten. Häufig stellt sich dann die Frage, ob eine Nachlasspflegschaft zur Sicherung des Nachlasses erforderlich ist. Der folgende Fall zeigt, warum die bloße Streitigkeit über Erbquoten hierfür nicht ausreicht und welche Voraussetzungen tatsächlich erfüllt sein müssen. Ausgangslage: Familienkonstellation und Testament Der in zweiter Ehe verheiratete... Mehr
Veröffentlicht: 03.12.2025
Blog: Scheidt Kalthoff – Erbrecht
Was passiert, wenn eine im Testament eingesetzte Erbin vor dem Erblasser verstirbt und keine Ersatzperson bestimmt wurde? Diese Frage beantwortete das Oberlandesgericht Hamm (Beschluss vom 19. März 2025, Az. I-10 W 40/25) in einem praxisrelevanten Fall: Es stellte klar, dass die Kinder der vorverstorbenen Erbin nachrücken können – wenn der mutmaßliche Wille des Erblassers dies nahelegt. Der Fall: Die vorverstorbene Cousine Die unverheiratete, kinderlose Erblasserin hatte in einem eigenhändigen Testament zwei Cousinen bedacht: Eine erhielt... Mehr
Veröffentlicht: 27.11.2025
Blog: Goldkamp Erbrecht
Das Wichtigste im Überblick: Nur Eigentum ist vererbbar: Ein Fahrzeug gehört nur dann zum Nachlass, wenn der Verstorbene tatsächlicher Eigentümer war (nicht nur Halter). Erbengemeinschaft entscheidet gemeinsam: Bei mehreren Erben sind Nutzung, Verkauf und Ummeldung nur einstimmig möglich. Testament kann das Auto zuweisen: Durch Teilungsanordnung oder Vermächtnis kann der Erblasser bestimmen, wer das Fahrzeug erhält. Versicherung & Beiträge: Die Kfz-Versicherung läuft zunächst weiter und muss sofort informiert werden; der Beitrag wird neu berechnet. Schadenfreiheitsrabatte können... Mehr
Veröffentlicht: 21.11.2025
Blog: Schmitt & Haensler – Erbrecht
OLG Brandenburg, Beschluss vom 20.02.2023 – 3 W 31/22 Das Oberlandesgericht Brandenburg musste sich in einem Erbscheinsverfahren mit einem ungewöhnlichen Testament befassen. Der Fall Ein geschiedener Erblasser ist im Jahr 2019 verstorben. Er hinterließ einen Sohn, zu dem er aber zu Lebzeiten keinen Kontakt mehr hatte. Der Erblasser hatte mit einem gemeinsamen Freund eine Immobilie erworben. Vom Grundstück samt Haus gehörten dem Erblasser ein Anteil von 64,29 % und dem Freund 35,71 %. Der Erblasser... Mehr
Veröffentlicht: 20.11.2025
Blog: Anwalt Erbrecht
1. An die Feststellung, der Erbe habe mit dem Pflichtteilsberechtigten, der mit einem Vermächtnis bedacht ist, durch schlüssiges Verhalten einen Verzicht auf den Zusatzpflichtteil nach § 2307 Abs. 1 S. 2 BGB vereinbart, sind strenge Anforderungen zu stellen. 2. Aus § 2307 Abs. 1 BGB ergibt sich ohne Hinzutreten besonderer Umstände keine Verpflichtung des Pflichtteilsberechtigten, sich bei Annahme des Vermächtnisses vorzubehalten, den Zusatzpflichtteil noch geltend zu machen. OLG Celle, Urteil vom 29.07.2024, Leitsatz – 6... Mehr
Veröffentlicht: 17.11.2025
Blog: Rechtsanwalt René Wolf

Neuste Stellenangebote

YouTube

Der Testamentsvollstrecker übt ein schwieriges Amt aus. Bei Fehlern haftet er persönlich und kann sogar strafrechtlich belangt werden. In diesem Video erklärt Rechtsanwalt Bernfried Rose die 10 wichtigsten Pflichten und Aufgaben, die ein Testamentsvollstrecker kennen und befolgen muss. 00:00 Intro 00:27 Einführung in das Thema 01:45 Amt annehmen und Testamentsvollstreckerzeugnis beantragen 03:10 Den Nachlass in Besitz nehmen 04:07 Nachlassverzeichnis erstellen 04:55 Nachlass ordnungsgemäß verwalten 05:54 Schulden begleichen 06:41 Vermächtnisse, Auflagen und Pflichtteilsansprüche erfüllen 07:59 Erbschaftsteuer... Mehr
Veröffentlicht: 23.04.2026
Kanal: Rose & Partner – Erbrecht (YouTube)
Immobilien in der Erbschaft Rechtsanwalt Bernfried Rose verrät in diesem Video, worauf es für Erben, Vermächtnisnehmer und Pflichtteilsberechtigte ankommt, wenn Erbschaft ein Haus, eine Wohnung oder eine andere Immobilie gehört. 00:00 Intro 00:38 Einführung in das Thema, Fragestellungen 01:26 Wie kommen die Erben ins Grundbuch? 02:56 Immobilien in der Erbengemeinschaft 04:35 Mietverhältnisse im Erbfall 05:00 Immobilien im Miteigentum oder Gesellschaftsvermögen 06:36 Pflichtteil bei Nachlassimmobilien 08:45 Erbschaftsteuer bei Immobilien 09:40 Praxistipps für die Nachlassimmobilie Ausführliche Informationen... Mehr
Veröffentlicht: 11.09.2025
Kanal: Rose & Partner – Erbrecht (YouTube)
Viele Menschen verwechseln diese Begriffe, doch die Konsequenzen können gravierend sein. Während Erben nicht nur Vermögen, sondern auch Schulden übernehmen, erhält ein Vermächtnisnehmer nur einen bestimmten Gegenstand – unter Umständen ohne Verpflichtungen. In diesem Video erkläre ich leicht verständlich, worauf Sie bei Testamenten achten müssen, welche Rechte und Pflichten Erben und Vermächtnisnehmer haben und wie Sie kostspielige Fehler vermeiden. 📌 Jetzt anschauen und gut informiert sein! ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ Ihr Direktkontakt für neue Mandanten: Telefon: +49 4261... Mehr
Veröffentlicht: 30.03.2025
Kanal: RINCK Notare Rechtsanwälte Fachanwälte (YouTube)

Podcasts

No feed items found.

Weitere Themen im Erbrecht
Weitere wichtige Themen im Erbrecht sind neben TestamentErbschaftPflichtteil und ErbfolgeErbschaftsteuer · Erbschein · Erbe ausschlagen · Erbengemeinschaft · Erbvertrag · Nachlassgericht · Schenkung · Vorerbschaft & Nacherbschaft · Berliner Testament · Erbrechtsreform · Vermächtnis · Testamentsvollstrecker · Pflichtteilsentzug · Nachlassverwaltung · Erbunwürdigkeit · Erbrecht aktuell