Aktuelles zum Erbvertrag

Der Erbvertrag ist neben dem Testament das zweite große Instrument der letztwilligen Verfügung im deutschen Erbrecht – und in vielerlei Hinsicht das stärkere. Im Gegensatz zum Testament ist der Erbvertrag in der Regel beidseitig bindend: Was einmal vereinbart wurde, kann nicht einseitig widerrufen werden. Das macht ihn besonders attraktiv für Paare, Geschäftspartner oder Eltern, die ihren Nachlass verbindlich regeln wollen – und für die Gegenseite, die auf diese Regelung vertrauen möchte.

Ein Erbvertrag muss notariell beurkundet werden und wird in der Regel beim Zentralen Testamentsregister der Bundesnotarkammer hinterlegt. Typische Inhalte sind Erbeinsetzungen, Vermächtnisse, Auflagen und – besonders in der Unternehmensnachfolge – spezifische Regelungen zur Betriebsübertragung. Auch die Kombination mit Schenkungen zu Lebzeiten ist ein häufiges Gestaltungsmittel.

Recht Umschau hält Sie mit aktuellen Rechtsnews rund um den Erbvertrag auf dem Laufenden. Täglich kuratieren wir Beiträge aus führenden Rechtsblogs, erklärende YouTube-Videos von Notaren und Fachanwälten sowie Podcast-Episoden, die praxisnah zeigen, wann ein Erbvertrag sinnvoll ist und welche Fallstricke es gibt. Besonders gefragt sind Beiträge zur Rücktrittsklausel im Erbvertrag, zur Anfechtung sowie zur Abgrenzung zwischen vertragsmäßigen und einseitig änderbaren Verfügungen. Ob Unternehmernachfolge, Patchwork-Familie oder gemeinsame Vermögensplanung in der Ehe – der Erbvertrag ist ein mächtiges Werkzeug, das professioneller Beratung bedarf. Recht Umschau liefert Ihnen den aktuellen Wissensstand dazu – täglich, kostenlos und aus erstklassigen Quellen.

Blogs

Auch wenn Ehegatten formal noch verheiratet sind, kann das gesetzliche Erbrecht des überlebenden Ehegatten bereits vor der Scheidung entfallen. Der BGH hat entschieden: Ruht ein Scheidungsverfahren 18 Jahre lang, führt das allein nicht dazu, dass der Ehegatte wieder erbberechtigt ist. Entscheidend bleibt, ob beim Erbfall die Scheidungsvoraussetzungen vorlagen und der Erblasser den Scheidungsantrag gestellt oder ihm wirksam zugestimmt hatte. Worum ging es? Der BGH, Beschluss vom 13.05.2026, Az. IV ZB 7/25, betrifft eine für getrenntlebende... Mehr
Veröffentlicht: 21.05.2026
Blog: Goldkamp Erbrecht
Ein Notar kann neben seiner beurkundenden Funktion auch als Testamentsvollstrecker eingesetzt werden. Wichtig ist nur, dass die letztwillige Verfügung die den Notar als Testamentsvollstrecker einsetzt, nicht durch diesen beurkundet wird. (BGH – Beschluss vom 23.02.2022 – IV ZB 24/21) Der Fall Im vorliegenden Fall hatte ein Ehepaar 2001 einen Erbvertrag bei einem Notar errichten lassen. Neben dem Erbvertrag setzte das Ehepaar am selben Tag ein handschriftliches geschriebenes Schreiben auf, dass als Testamentsvollstrecker den Notar auswies.... Mehr
Veröffentlicht: 16.05.2026
Blog: Anwalt Erbrecht
Berliner Testament und Erbvertrag im Überblick In der Nachfolgegestaltung werden häufig zwei Gestaltungsformen gewählt, die jeweils eine erhebliche Bindungswirkung entfalten können: das Berliner Testament und der Erbvertrag. Beide Instrumente verfolgen regelmäßig das Ziel, den Übergang von Vermögen nach dem Todesfall verlässlich zu ordnen. Gleichwohl unterscheiden sie sich in rechtlicher Ausgestaltung, Zustandekommen und in der Frage, in welchem Umfang spätere Änderungen noch möglich sind. Berliner Testament: gemeinschaftliche Verfügung von Ehegatten Grundstruktur und typische Zielrichtung Das Berliner... Mehr
Veröffentlicht: 13.05.2026
Blog: MTR Legal – Erbrecht
Ausgangspunkt: Das Berliner Testament und seine Grenzen Das sog. Berliner Testament ist die wohl bekannteste erbrechtliche Gestaltung für Ehegatten. Dabei setzen sich die Ehepartner gegenseitig zu Alleinerben ein; die gemeinsamen Kinder werden zu sog. Schlusserben bestimmt. Ziel dieser Gestaltung ist zunächst Absicherung des überlebenden Ehegatten: Mit dem Tod des erstversterbenden wird der überlebende Ehegatte Alleinerbe; das gesamte Vermögen des Erstversterbenden geht auf den Überlebenden über, der frei über dieses verfügen kann. Bei größeren Vermögen kann... Mehr
Veröffentlicht: 04.05.2026
Blog: Mönig Wirtschaftskanzlei – Erbrecht
Anforderungen an ein Nottestament OLG München, Beschluss vom 30.10.2025 – Az. 33 Wx 174/25e Wenn sich eine Person in akuter Lebensgefahr befindet und ein „normales“ Testament nicht mehr rechtzeitig errichtet werden kann, sieht das Gesetz ausnahmsweise die Möglichkeit eines Nottestaments vor. Der Beschluss des Oberlandesgerichts (OLG) München vom 30.10.2025 (Az. 33 Wx 174/25e) zeigt jedoch: Ein Nottestament ist nur unter engen Voraussetzungen wirksam. Bereits kleine Formfehler können dazu führen, dass der geäußerte letzte Wille rechtlich... Mehr
Veröffentlicht: 10.04.2026
Blog: MTR Legal – Erbrecht
Pflichtteil Anspruch durchsetzen – so kommen Sie zu Ihrem Geld Der Pflichtteil sichert nahen Angehörigen einen gesetzlichen Mindestansteil am Nachlass.In der Praxis erhalten Berechtigte ihren Pflichtteil jedoch selten freiwillig. Wer seinen Pflichtteil durchsetzen will, muss strukturiert vorgehen.Fehler zu Beginn führen oft zu erheblichen finanziellen Nachteilen. In diesem Leitfaden erfahren Sie, wie Sie Ihren Pflichtteilsanspruch effektiv durchsetzen. Wann entsteht der Pflichtteilsanspruch? Ein Pflichtteilsanspruch entsteht, wenn: Sie gesetzlicher Erbe wären Sie durch Testament oder Erbvertrag enterbt wurden... Mehr
Veröffentlicht: 01.04.2026
Blog: Erben und Vererben – der Erbrechtsblog
Der Pflichtteil gilt im deutschen Erbrecht als nahezu unangreifbar. Wer als Kind, Ehepartner oder – in bestimmten Fällen – Elternteil enterbt wird, erhält grundsätzlich einen gesetzlichen Mindestanspruch in Geld. Kurz gesagt: Enterbung bedeutet nicht „leer ausgehen“.Der Pflichtteil entsteht automatisch. Trotzdem gibt es einige klar definierte Ausnahmen, in denen kein Pflichtteil gezahlt werden muss. Diese Fälle sind selten, aber in der Praxis entscheidend. Pflichtteil wirksam entzogen (§ 2333 BGB) Ein Pflichtteil entfällt, wenn er wirksam entzogen... Mehr
Veröffentlicht: 31.03.2026
Blog: Erben und Vererben – der Erbrechtsblog
Die Vorerbin eines Nachlasses muss auch dann den Pflichtteilsanspruch gegen sich geltend lassen, wenn der Nachlass bereits an den Nacherben übergegangen ist. Dies ist aber nur dann der Fall, wenn vor dem Erbschaftsübergang zwischen den streitenden Parteien außergerichtlich und schriftlich durch die Anwälte ein Vergleich über die Zahlungsverpflichtung geschlossen wurde. (OLG Köln – Urteil vom 08.03.2017 – 16 U 148/16) Der Fall Im vorliegenden Fall verstarb ein Ehepaar zeitlich versetzt. Noch zu Lebzeiten errichtete das... Mehr
Veröffentlicht: 20.03.2026
Blog: Anwalt Erbrecht
Nichtverheiratete Paare genießen nicht automatisch die gleichen rechtlichen Vorteile wie Ehepaare. Dennoch können sie durch die Errichtung eines Testaments wichtige Absicherungen für die Zukunft schaffen. Mit sorgfältiger Planung und professioneller Beratung können nicht verheiratete Paare sicherstellen, dass ihre Wünsche respektiert werden und ihr Partner im Falle des eigenen Ablebens gut versorgt ist. Folgende Aspekte sollten nichtverheiratete Paare bei der Errichtung eines Testaments beachten: Gesetzliche Erbfolge bei nichtverheirateten Paaren Im Falle, dass ein nicht verheirateter Partner... Mehr
Veröffentlicht: 16.03.2026
Blog: Anwalt Erbrecht
Ein kleiner Formulierungsfehler kann das gesamte Erbe gefährden. Wenn ein unbestimmter Erbe im Testament benannt wird, droht die Unwirksamkeit der Verfügung. Das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe musste nun entscheiden, ob eine vage Personenbeschreibung für eine wirksame Nacherbeneinsetzung ausreicht. Testament: Wenn der Erbe zu unbestimmt bezeichnet ist … Das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe musste sich mit den Anforderungen an eine wirksame Bezeichnung des Erben durch den Erblasser befassen. Seine Entscheidung ist eindeutig: Ein unbestimmter Erbe im Testament führt... Mehr
Veröffentlicht: 05.03.2026
Blog: Advocatae Kanzlei Berlin - Erbrecht
25. Februar 2026 Die Testamentsvollstreckung ist eines der wirkungsvollsten Instrumente im Erbrecht. Will der Erblasser sein Vermögen nach dem Tod in sicheren Händen wissen und dabei sinngemäß mit erhobenem Zeigefinger die Kontrolle über den Nachlass behalten, kann er in seiner letztwilligen Verfügung eine Testamentsvollstreckung anordnen und damit sozusagen aus dem Grab heraus regieren. Das Wichtigste in Kürze Ernennung durch den Erblasser: Die Testamentsvollstreckung wird vom Erblasser in seiner letztwilligen Verfügung (Testament oder Erbvertrag) angeordnet. Eine... Mehr
Veröffentlicht: 25.02.2026
Blog: RP-Erbrecht
  Wann § 2287 BGB nicht hilft Als Kinder und Vertragserben erwarten viele, dass der Erbvertrag die spätere Vermögensverteilung zuverlässig absichert. Kommt es jedoch zu größeren Zuwendungen zu Lebzeiten, stellt sich häufig die Frage, ob und wann solche Schenkungen rechtlich angreifbar sind. Worum ging es in dem Fall? Nach dem Tod des Vaters 2018 stritten zwei Geschwister darüber, ob Zuwendungen an die Schwester die Rechte des Bruders als Vertragserben verletzen. Die Mutter schlug das Erbe... Mehr
Veröffentlicht: 20.02.2026
Blog: Scheidt Kalthoff – Erbrecht
Wer sich durch einen Erbvertrag oder ein gemeinschaftliches Testament bindet, möchte Klarheit und Verlässlichkeit für die spätere Vermögensnachfolge schaffen. Doch was gilt, wenn der Erblasser sich ein Rücktrittsrecht vorbehält und zu Lebzeiten größere Schenkungen vornimmt? Das Oberlandesgericht Nürnberg hat hierzu eine Entscheidung getroffen, die für erhebliche Diskussionen sorgt – und aus meiner Sicht rechtlich nicht überzeugt. Erbrechtliche Bindung – wenn der letzte Wille nicht mehr frei geändert werden kann Viele Ehepaare und Familien entscheiden sich... Mehr
Veröffentlicht: 02.02.2026
Blog: Goldkamp Erbrecht
Wann beginnt die Zehnjahresfrist? Wenn Immobilien noch zu Lebzeiten an Kinder oder andere Angehörige verschenkt werden, stellt sich im Erbfall häufig die Frage, ob Pflichtteilsberechtigte dennoch eine Pflichtteilsergänzung verlangen können. Maßgeblich ist dabei regelmäßig die Zehnjahresfrist aus § 2325 Absatz 3 BGB. Umstritten wird es vor allem dann, wenn sich der Erblasser ein Wohnungsrecht oder Nutzungsrechte vorbehalten hat. Denn dann geht es rechtlich nicht nur darum, ob Eigentum übertragen wurde, sondern auch darum, ob der... Mehr
Veröffentlicht: 30.01.2026
Blog: Scheidt Kalthoff – Erbrecht
So erhalten Erben Konto und Depotinformationen Wenn ein Angehöriger verstirbt, stellt sich häufig eine ganz praktische Frage: Welche Konten und Wertpapierdepots gab es und was ist mit dem Vermögen passiert? Gerade bei Streit in der Familie oder bei einer Erbengemeinschaft ist die Bankauskunft oft der erste Schritt, um den Nachlass sauber zu erfassen. Der folgende Fall zeigt typisch, woran es in der Praxis hakt: Erbvertrag vs späteres Testament, Nachweis der Erbenstellung, Bankgeheimnis und vertragliche Vertraulichkeitsklauseln.[1] Erbvertrag, spätere Testamente und unsichere... Mehr
Veröffentlicht: 28.01.2026
Blog: Scheidt Kalthoff – Erbrecht
Ausgleich pflegebedingter Leistungen im Verhältnis der Abkömmlinge Pflege- und Betreuungsleistungen, die Kinder über einen längeren Zeitraum für ihre Eltern erbringen, können im Rahmen der späteren Vermögensnachfolge Bedeutung erlangen. Das Gesetz ordnet unter bestimmten Voraussetzungen eine Berücksichtigung solcher Beiträge im Kontext der Erbauseinandersetzung an. Der Regelungsansatz zielt darauf, innerhalb der Abkömmlinge einen Ausgleich zu ermöglichen, wenn einzelne Kinder den Erblasser in besonderem Umfang durch persönliche Leistungen unterstützt haben und diese Unterstützung in einem inneren Zusammenhang mit... Mehr
Veröffentlicht: 25.01.2026
Blog: MTR Legal – Erbrecht
Notar macht Fehler beim Erbvertrag – viele Betroffene fragen sich in dieser Situation, ob der Vertrag überhaupt wirksam ist. Gerade Formfehler bei notariellen Urkunden sorgen häufig für Unsicherheit und führen nicht selten zu Erbstreitigkeiten. Ein aktueller Beschluss des Oberlandesgerichts Bremen zeigt, wann ein solcher Fehler unschädlich sein kann. Notar macht Fehler beim Erbvertrag: Ist der Vertrag trotzdem wirksam? Ist ein Erbvertrag wirksam, obwohl der Notar vergessen hat, die Urkunde selbst zu unterschreiben und dies nur... Mehr
Veröffentlicht: 21.01.2026
Blog: Advocatae Kanzlei Berlin - Erbrecht
Wann müssen Erben Rente zurückzahlen? Diese Frage stellt sich häufig erst dann, wenn ein Rückforderungsbescheid der Rentenversicherung im Briefkasten liegt. Besonders kompliziert wird es, wenn ein Rentenbezieher als verschollen gilt und später ein Todeszeitpunkt rückwirkend festgestellt wird. Ein aktuelles Urteil des Sozialgerichts Konstanz zeigt, welche finanziellen Risiken auf Erben zukommen können. Verschollen beim Badeunfall: Wann müssen Erben Rente zurückzahlen? Das Sozialgericht (SG) Konstanz hat entschieden, dass die Erben eines Verschollenen die an diesen gezahlte Rente... Mehr
Veröffentlicht: 21.01.2026
Blog: Advocatae Kanzlei Berlin - Erbrecht
1. Nach § 2286 BGB kann und darf ein Erblasser, der sich durch Erbvertrag auf eine bestimmte Verfügung von Todes wegen festgelegt hat, über sein Vermögen zu Lebzeiten trotz der eingegangenen Bindung frei verfügen. Missbraucht der Erblasser dieses ihm verbleibende Verfügungsrecht, genießt der Vertragserbe lediglich den Schutz des § 2287 BGB. 2. Die eigentliche Schranke des § 2287 BGB ist nicht das lebzeitige Eigeninteresse, sondern die zu treffende Feststellung, dass der Erblasser seine lebzeitige Verfügungsfreiheit... Mehr
Veröffentlicht: 19.01.2026
Blog: Rechtsanwalt René Wolf
Das Oberlandesgericht Celle (Beschluss vom 17.11.2025, Az. 7 W 17/25) hat einen im Übergabevertrag erklärten Verzicht auf Nachabfindungsansprüche für unwirksam erklärt. Die Entscheidung betrifft zwar einen Fall nach der Höfeordnung, hat aber weit darüber hinaus Bedeutung: Sie zeigt, dass auch Erbverzichte und Pflichtteilsverzichte außerhalb des landwirtschaftlichen Sondererbrechts sittenwidrig sein können, wenn sie unter Informationsgefällen, Überrumpelungssituationen oder unzureichender Aufklärung zustande kommen. Verzichtserklärungen müssen fair, informiert und rechtsbewusst abgegeben werden – ansonsten können sie nichtig sein. Worum... Mehr
Veröffentlicht: 19.12.2025
Blog: Goldkamp Erbrecht
Das Oberlandesgericht Braunschweig (Urteil vom 3. November 2025, Az. 10 U 81/25) hat entschieden, dass die Zuwendung eines wesentlichen Nachlassgegenstands – hier einer wertvollen Gewerbeimmobilie – allein noch keine Erbeinsetzung begründet. Maßgeblich ist, ob der Erblasser wollte, dass der Bedachte die Nachlassverbindlichkeiten übernimmt und die wirtschaftliche Stellung des Erblassers fortsetzt. Fehlt ein solcher Wille, handelt es sich regelmäßig um ein Vermächtnis – selbst wenn der Gegenstand den Großteil des Nachlasses ausmacht. Der Fall: Streit um... Mehr
Veröffentlicht: 15.12.2025
Blog: Goldkamp Erbrecht
Der Erblasser kann in seiner letztwilligen Verfügung neben der Erbeinsetzung auch Vermächtnisse anordnen. Bei einem Vermächtnis erhält der Vermächtnisnehmer lediglich einen Anspruch auf einen bestimmten Gegenstand oder bestimmte Vermögenswerte. Er wird nicht zum Erben, sondern sein Anspruch beschränkt sich lediglich auf die Herausgabe des Vermächtnisses. In einigen Fällen sind mit der Erfüllung des Vermächtnisses jedoch Kosten verbunden. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn durch das Vermächtnis eine Immobilie vermacht werden soll. In einem solchen... Mehr
Veröffentlicht: 12.12.2025
Blog: Anwalt Erbrecht
Eheleute errichteten ein gemeinschaftliches Testament, in dem sie sich gegenseitig zu Erben einsetzten und in Richtung ihrer beiden Söhne verfügten: Wer den Pflichtteil verlangt, wird enterbt. Folgt daraus umgekehrt, dass die Söhne nach dem länger Lebenden der Eheleute auf jeden Fall erben, wenn sie den Pflichtteil nicht geltend gemacht haben? Darüber hatte das Oberlandesgericht Köln (Beschluss vom 12. Dezember 2024, Az. 2 Wx 201/24) zu entscheiden. Der Fall: Testament ohne ausdrückliche Schlusserben Ein Ehepaar hatte... Mehr
Veröffentlicht: 03.12.2025
Blog: Goldkamp Erbrecht
Das Wichtigste im Überblick: Nur Eigentum ist vererbbar: Ein Fahrzeug gehört nur dann zum Nachlass, wenn der Verstorbene tatsächlicher Eigentümer war (nicht nur Halter). Erbengemeinschaft entscheidet gemeinsam: Bei mehreren Erben sind Nutzung, Verkauf und Ummeldung nur einstimmig möglich. Testament kann das Auto zuweisen: Durch Teilungsanordnung oder Vermächtnis kann der Erblasser bestimmen, wer das Fahrzeug erhält. Versicherung & Beiträge: Die Kfz-Versicherung läuft zunächst weiter und muss sofort informiert werden; der Beitrag wird neu berechnet. Schadenfreiheitsrabatte können... Mehr
Veröffentlicht: 21.11.2025
Blog: Schmitt & Haensler – Erbrecht

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Erbrecht und Erbschaftsteuer von Lebensgefährten. Rechtsanwalt Bernfried Rose erklärt in diesem Video in nur 60 Sekunden, was für unverheiratete Paare beim Erbrecht und bei der Erbschaftsteuer gilt. Ausführliche Informationen zum Nachlesen sowie Beratungsangebote erfahrener Fachanwälte für Erbrecht finden Sie hier: ✔ Erbrecht & Nachfolge: https://www.rosepartner.de/rechtsberatung/erbrecht-nachfolge.html ✔ Erbrecht Ehegatte: https://www.rosepartner.de/familienrecht/erbrecht-bei-ehe-und-scheidung.html ✔ Lebenspartnerschaftsvertrag: https://www.rosepartner.de/partnerschaftsvertrag-lebensgefaehrten.html Weitere Videos zum Thema: ☛ Erbrecht des Ehegatten: https://www.youtube.com/watch?v=kBlfhyYQNKk ☛ Erbrecht bei Ehe und Scheidung: https://www.youtube.com/watch?v=6l74Xv2MiqA ☛ Erbvertrag: https://www.youtube.com/watch?v=rVnnfjLaic8 ___________________________________________________________________________________________ ROSE & PARTNER... Mehr
Veröffentlicht: 19.02.2026
Kanal: Rose & Partner – Erbrecht (YouTube)
Das Berliner Testament ist eine etablierte Gestaltung für die Erbfolge in der Familie. Die Probleme rund um die Bindungswirkung werden aber leider oft übersehen. Rechtsanwalt Bernfried Rose erklärt in diesem Video, was Ehegatten bei der Errichtung eines gemeinschaftlichen Testaments bezüglich der Bindung an welchselbezügliche Verfügungen unbedingt wissen sollten. Ausführliche Informationen zum Nachlesen: ✔ Bindungswirkung des Berliner Testaments: https://www.rosepartner.de/berliner-testament-bindungswirkung-schenkung-widerruf-aenderung.html Weitere Videos zum Thema: ☛ Berliner Testament - Probleme und Lösungen: https://www.youtube.com/watch?v=BryXMUeRQlI ☛ Steuerfalle Berliner Testament: https://www.youtube.com/watch?v=E8ZvdtwYe-g... Mehr
Veröffentlicht: 25.12.2025
Kanal: Rose & Partner – Erbrecht (YouTube)
Nur eine Minderheit der Deutschen formuliert rechtzeitig seinen letzten Willen. In diesem Video erklärt Rechtsanwalt Bernfried Rose, warum das so ist und warum das gut oder schlecht sein kann. Studie „So (ver)erbt Deutschland 2024“ (Quirin Privatbank AG, puls Martktforschungs GmbH)“: https://www.quirinprivatbank.de/pm/jeder-dritte-will-mehr-als-eine-viertel-million-euro-vererben 00:00 Intro 00:23 Einführung in das Thema 01:04 Wer hat (k)ein Testament? 01:43 Darum verzichten viele auf ein Testament 03:09 Überraschende Erkenntnisse und Tipps der Experten Informationen zum Nachlesen: ✔ Testament Ratgeberportal: https://www.rosepartner.de/rechtsberatung/erbrecht-nachfolge/erbrecht-erbschaft-testament/testament-erbvertrag-entwurf-und-pruefung.html ✔... Mehr
Veröffentlicht: 15.05.2025
Kanal: Rose & Partner – Erbrecht (YouTube)

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