Aktuelles zum Nachlassgericht

Das Nachlassgericht ist die erste Anlaufstelle für viele erbrechtliche Angelegenheiten nach einem Todesfall. Als Teil des Amtsgerichts am letzten Wohnsitz des Verstorbenen ist es zuständig für eine Vielzahl von Aufgaben: Eröffnung von Testamenten und Erbverträgen, Erteilung von Erbscheinen, Bestellung von Nachlasspflegern, Entgegennahme von Erbausschlagungserklärungen und die Führung des Erbregisters.

Viele Bürgerinnen und Bürger wissen nicht genau, wann und warum sie das Nachlassgericht aufsuchen müssen. Muss ich dort hingehen, wenn ein Angehöriger stirbt? Was passiert mit dem Testament meines Vaters – wer eröffnet es? Kann ich den Erbschein direkt beim Nachlassgericht beantragen oder brauche ich dafür einen Anwalt? Diese Fragen stellen sich unmittelbar nach einem Todesfall – oft in einer Zeit der Trauer, die wenig Raum für bürokratische Recherche lässt.

Recht Umschau aggregiert täglich aktuelle Rechtsnews rund um das Nachlassgericht. Wir durchsuchen führende Rechtsblogs, YouTube-Kanäle von Erbrechtsexperten und relevante Podcasts und bereiten die wichtigsten Inhalte für Sie auf. So erfahren Sie, was Gerichte aktuell entschieden haben, wie sich Verfahrensabläufe beim Nachlassgericht gestalten und welche Neuerungen die Fachöffentlichkeit beschäftigen.

Unser Angebot richtet sich an alle, die nach einem Todesfall wissen wollen, welche nächsten Schritte notwendig sind – verständlich erklärt und aus zuverlässigen Quellen. Recht Umschau: Ihr Portal für aktuelle erbrechtliche Informationen aus erster Hand.

Blogs

Auch wenn Ehegatten formal noch verheiratet sind, kann das gesetzliche Erbrecht des überlebenden Ehegatten bereits vor der Scheidung entfallen. Der BGH hat entschieden: Ruht ein Scheidungsverfahren 18 Jahre lang, führt das allein nicht dazu, dass der Ehegatte wieder erbberechtigt ist. Entscheidend bleibt, ob beim Erbfall die Scheidungsvoraussetzungen vorlagen und der Erblasser den Scheidungsantrag gestellt oder ihm wirksam zugestimmt hatte. Worum ging es? Der BGH, Beschluss vom 13.05.2026, Az. IV ZB 7/25, betrifft eine für getrenntlebende... Mehr
Veröffentlicht: 21.05.2026
Blog: Goldkamp Erbrecht
Haus oder Wohnung vererben: Warum gestiegene Immobilienpreise Ihre Nachlassplanung gefährden Viele Immobilieneigentümer haben ein Testament. Und sie glauben, damit gut aufgestellt zu sein. Doch die Realität sieht heute oft anders aus: Die Immobilienpreise sind in den vergangenen Jahren in vielen Regionen Deutschlands erheblich gestiegen. Was auf dem Papier wie ein Gewinn aussieht, kann für die Erben finanziell und familiär zur echten Belastung werden. Denn ein höherer Immobilienwert bedeutet:Höhere Erbschaftssteuer, höhere Pflichtteilsansprüche, höhere Auszahlungssummen innerhalb der... Mehr
Veröffentlicht: 19.05.2026
Blog: RAin Bettina Reese
Ein Notar kann neben seiner beurkundenden Funktion auch als Testamentsvollstrecker eingesetzt werden. Wichtig ist nur, dass die letztwillige Verfügung die den Notar als Testamentsvollstrecker einsetzt, nicht durch diesen beurkundet wird. (BGH – Beschluss vom 23.02.2022 – IV ZB 24/21) Der Fall Im vorliegenden Fall hatte ein Ehepaar 2001 einen Erbvertrag bei einem Notar errichten lassen. Neben dem Erbvertrag setzte das Ehepaar am selben Tag ein handschriftliches geschriebenes Schreiben auf, dass als Testamentsvollstrecker den Notar auswies.... Mehr
Veröffentlicht: 16.05.2026
Blog: Anwalt Erbrecht
An welcher Position in einem Testament eine Anordnung oder Erbfolgenregelung steht, hat bei der Auslegung im Bereich der Systematik eine entscheidende Bedeutung, inwiefern der letzte Wille des Erblassers gedeutet wird. Nur wenn (OLG Frankfurt – Beschluss vom 30.11.2020 – 21 W 142/20) Der Fall Im vorliegenden Fall verstarb ein Ehepaar, welches noch zu Lebzeiten ein handschriftliches gemeinsames Testament errichtet hatte. Die Eheleute setzten sich in dem Testament gegenseitig als Alleinerben ein und ordneten an, dass... Mehr
Veröffentlicht: 01.05.2026
Blog: Anwalt Erbrecht
Ein Testament kann nicht in der Weise ausgelegt werden, dass es zu einer Umdeutung des letztens Willens führt. Wurde in einem Testament ausdrücklich keine Regelung bezüglich einer Schlusserbschaft getroffen, kann diese, nach dem Erbfall im Wege der Testamentsauslegung trotz zahlreicher Zeugenaussagen über einen mündlich geäußerten letzten Willen, nachträglich nicht ersetzt werden. (OLG Hamm – Beschluss vom 03.09.2021 – 15 W 310/21) Der Fall Im vorliegenden Fall hatte ein Ehepaar ein gemeinsames notarielles Testament errichtet und... Mehr
Veröffentlicht: 21.04.2026
Blog: Anwalt Erbrecht
Wurde ein Testament durch den Erblasser auf allen Seiten großflächig durchgestrichen und ergeben sich aus der Gesamtsituation Zweifel an der Wirksamkeit des Testamentes, kann sich in der Streichung ein Widerrufswille des Erblassers manifestiert haben. In der Folge ist das Testament anschließend als unwirksam einzustufen. OLG München – Beschluss vom 13.10.2023 – 33 Wx 73/23 e Der Fall Im vorliegenden Fall verstarb eine Erblasserin und hinterließ ein handschriftliches Testament. In diesem Testament testierte die Erblasserin, dass... Mehr
Veröffentlicht: 15.04.2026
Blog: Anwalt Erbrecht
Das Oberlandesgericht Oldenburg musste im vorliegenden Fall darüber entscheiden, ob ein auf einem Kneipenblock geschriebenes Testament wirksam ist. OLG Oldenburg – Beschluss vom 20.12.2023 – 3 W 96/23 Der Erblasser war Wirt einer Dorfkneipe und ist im Jahr 2022 verstorben. Er war nicht verheiratet und hatte keine Kinder. Er hatte jedoch eine Lebensgefährtin, die er seit dem Jahr 1985 kannte. Die Freundin des Wirtes beantragte beim zuständigen Nachlassgericht einen Erbschein. Als Testament legte sie einen... Mehr
Veröffentlicht: 10.04.2026
Blog: Anwalt Erbrecht
Anforderungen an ein Nottestament OLG München, Beschluss vom 30.10.2025 – Az. 33 Wx 174/25e Wenn sich eine Person in akuter Lebensgefahr befindet und ein „normales“ Testament nicht mehr rechtzeitig errichtet werden kann, sieht das Gesetz ausnahmsweise die Möglichkeit eines Nottestaments vor. Der Beschluss des Oberlandesgerichts (OLG) München vom 30.10.2025 (Az. 33 Wx 174/25e) zeigt jedoch: Ein Nottestament ist nur unter engen Voraussetzungen wirksam. Bereits kleine Formfehler können dazu führen, dass der geäußerte letzte Wille rechtlich... Mehr
Veröffentlicht: 10.04.2026
Blog: MTR Legal – Erbrecht
Die Einsetzung eines Alleinerbens muss nicht ausdrücklich vom Erblasser beziffert werden. Hat der Erblasser in seinem Testament nur eine Person begünstigt, so kann sich aus den Umständen die Alleinerbenstellung erben. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Erblasser an den Begünstigten durch das Testament den Großteil seines Vermögens verfügt. (OLG Brandenburg – Beschluss vom 20.02.2023 – 3 W31/22) Der Fall Im vorliegenden Fall verstarb ein Erblasser und hinterließ ein Testament. Dieses Testament wurde im... Mehr
Veröffentlicht: 01.04.2026
Blog: Anwalt Erbrecht
Im Jahr 2015 hatte der Erblasser jedoch bereits zwei handschriftliche Testamente errichtet, in denen er jeweils seinen Bruder zum Alleinerben ernannte. Mit einem erneuten handschriftlichen Testament aus dem Jahr 2018 schloss er seinen Bruder jedoch wieder von der Erbfolge aus. Nach dem Tod des Erblassers beantragte die Bekannte beim Nachlassgericht einen Erbschein, der sie als Alleinerbin ausweisen sollte. Das Nachlassgericht wies den Antrag jedoch als unbegründet ab. Begründung Ein Testament ist formwirksam, wenn es eigenhändig... Mehr
Veröffentlicht: 05.03.2026
Blog: Anwalt Erbrecht
Ein kleiner Formulierungsfehler kann das gesamte Erbe gefährden. Wenn ein unbestimmter Erbe im Testament benannt wird, droht die Unwirksamkeit der Verfügung. Das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe musste nun entscheiden, ob eine vage Personenbeschreibung für eine wirksame Nacherbeneinsetzung ausreicht. Testament: Wenn der Erbe zu unbestimmt bezeichnet ist … Das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe musste sich mit den Anforderungen an eine wirksame Bezeichnung des Erben durch den Erblasser befassen. Seine Entscheidung ist eindeutig: Ein unbestimmter Erbe im Testament führt... Mehr
Veröffentlicht: 05.03.2026
Blog: Advocatae Kanzlei Berlin - Erbrecht
Wird in einem Testament ein eingesetzter Erbe nachträglich rausgestrichen, so gilt die Erbeneinsetzung als widerrufen. Dieser Widerruf muss nicht erneut von dem Testierenden unterschrieben werden. Handelt es sich bei dem rausgestrichenen Erben um den alleinigen eingesetzten Erben, so gilt nach der Streichung die gesetzliche Erbfolge. (OLG Stuttgart – Beschluss vom 25.03.2020 – A 5 VI 398/18) Der Fall Im vorliegenden Fall verstarb eine Erblasserin und hinterließ ein privatschriftliches Testament. In diesem Testament setzte die Erblasserin... Mehr
Veröffentlicht: 27.02.2026
Blog: Anwalt Erbrecht
25. Februar 2026 Die Testamentsvollstreckung ist eines der wirkungsvollsten Instrumente im Erbrecht. Will der Erblasser sein Vermögen nach dem Tod in sicheren Händen wissen und dabei sinngemäß mit erhobenem Zeigefinger die Kontrolle über den Nachlass behalten, kann er in seiner letztwilligen Verfügung eine Testamentsvollstreckung anordnen und damit sozusagen aus dem Grab heraus regieren. Das Wichtigste in Kürze Ernennung durch den Erblasser: Die Testamentsvollstreckung wird vom Erblasser in seiner letztwilligen Verfügung (Testament oder Erbvertrag) angeordnet. Eine... Mehr
Veröffentlicht: 25.02.2026
Blog: RP-Erbrecht
Bei dem Tod eines Angehörigen müssen sich die Hinterbliebenen um eine Vielzahl von Formalitäten kümmern. Dazu gehört unter anderem die Klärung der Frage, welches Nachlassgericht für die Erbangelegenheiten zuständig ist. Letzter gewöhnlicher Aufenthalt Die Zuständigkeit des Nachlassgerichts richtet sich nach dem letzten gewöhnlichen Aufenthaltsort des Verstorbenen. Der gewöhnliche Aufenthalt ist dabei nicht mit dem Wohnsitz gleichzusetzen. Es handelt sich vielmehr um den Ort, an dem sich der Verstorbene zum Zeitpunkt seines Todes tatsächlich und überwiegend... Mehr
Veröffentlicht: 13.02.2026
Blog: Anwalt Erbrecht
Gewöhnlicher Aufenthalt als Schlüssel Wenn ein Erblasser nach einem kurzen Hospizaufenthalt verstirbt, stellt sich im Nachlassverfahren häufig die Frage, welches Gericht örtlich zuständig ist. Im zugrunde liegenden Fall war der Erblasser zuvor in K. wohnhaft und dort gemeldet. Nach Diagnose und Organisation einer palliativen Versorgung wurde er in ein Hospiz in S. aufgenommen und verstarb dort nach kurzer Zeit.[1] Verweisung und Zuständigkeitskonflikt Das Amtsgericht Ludwigslust erklärte sich mit Beschluss vom 05.05.2025 für unzuständig und verwies das Verfahren... Mehr
Veröffentlicht: 06.02.2026
Blog: Scheidt Kalthoff – Erbrecht
Viele Erblasser wollen mit ihrem Testament gemeinnützige Zwecke fördern. Häufig werden deshalb Vereine oder Fördervereine als Erben eingesetzt. Doch was passiert, wenn ein solcher Verein im Zeitpunkt des Erbfalls nicht mehr existiert? Mit Beschluss vom 5. September 2025 (OLG Düsseldorf, Az. 3 W 104/25) hat das Oberlandesgericht Düsseldorf hierzu eine äußerst praxisrelevante Entscheidung getroffen und die Maßstäbe der ergänzenden Testamentsauslegung präzisiert. Der Ausgangsfall: Vier Vereine als Erben – einer ist verschwunden Die Erblasserin hatte im... Mehr
Veröffentlicht: 29.01.2026
Blog: Goldkamp Erbrecht
Im Rahmen eines Abhilfeverfahrens sind entstandene Sachverständigenkosten nicht per se durch den Beschwerdeführer zu tragen. Wird durch ein Gutachten die Unwirksamkeit eines Testamentes ermittelt und damit gleichzeitig die Wirksamkeit eines anderen Tes-tamentes festgestellt, sind die entstandenen Kosten durch die obsiegenden Erben zu tragen. (OLG München – Beschluss vom 10.08.2023 – 33 Wx 157/23 e) Der Fall Im vorliegenden Fall verstarb ein Erblasser 2019 und hinterließ seine Ehefrau, welche er nur wenige Tage vor seinem Ableben... Mehr
Veröffentlicht: 25.01.2026
Blog: Anwalt Erbrecht
Im internationalen Erbrecht ist die korrekte Bestimmung des anwendbaren Rechts von zentraler Bedeutung. Ein jüngst ergangener Beschluss des Oberlandesgerichts München (Beschluss vom 22.08.2025 – 33 Wx 246/24 e) beleuchtet wichtige Fragestellungen zu internationalen Erbfällen, insbesondere im Zusammenhang mit der Wahl des anzuwendenden Erbrechts und der Qualifikation von Erbvermögen, wenn dieses grenzüberschreitend belegen ist. Der Beschluss betrifft einen Erbfall, in dem der Erblasser US-amerikanischer Staatsangehörigkeit war und das Vermögen in Deutschland, konkret eine Immobilie, nach seinem... Mehr
Veröffentlicht: 23.01.2026
Blog: Ruge Fehsenfeld - Erbrecht
Das Erbscheinverfahren ist für viele Mandanten eine der ersten und zugleich frustrierendsten Stationen nach einem Todesfall. Immer wieder verlangen Nachlassgerichte umfangreiche Urkunden, die tatsächlich nicht (mehr) existieren oder nur mit erheblichem Aufwand zu beschaffen wären. Mit Beschluss vom 5. September 2025 (OLG Düsseldorf, Az. 3 Wx 213/24) hat das Oberlandesgericht Düsseldorf hierzu wichtige Leitlinien formuliert. Die Mitwirkungsobliegenheit der Antragsteller hat Grenzen: Das Nachlassgericht darf keine unerfüllbaren Beweisanforderungen stellen. Der Ausgangsfall: Erbschein trotz fehlender Geburtsurkunde Die... Mehr
Veröffentlicht: 14.01.2026
Blog: Goldkamp Erbrecht
Hat ein Erblasser mehrere widersprüchliche Testamente hinterlassen gilt der Inhalt des zeitlich neuesten Testaments. Dies ist auch dann der Fall, wenn vorherige Testamente Bestimmungen für einen Nacherben beinhalten und ein danach errichtetes Testament keine Regelung diesbezüglich mehr trifft. (OLG Düsseldorf – Beschluss vom 19.12.2023 – 3 Wx 189/23) Der Fall Im vorliegenden Fall verstarb eine Erblasserin und hinterließ neben ihren beiden Geschwistern vier handschriftliche Testamente. Vier unterschiedliche Testamente Im Jahre 2007 errichte die Erblasserin ihr... Mehr
Veröffentlicht: 12.01.2026
Blog: Anwalt Erbrecht
Wenn Einwände die Erteilung verhindern Das Europäische Nachlasszeugnis dient der vereinfachten Abwicklung von Erbfällen mit Auslandsbezug. Es soll Erben ermöglichen, ihre Rechtsstellung in anderen EU-Mitgliedstaaten rasch und zuverlässig nachzuweisen. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass bereits die Erhebung von Einwänden durch Beteiligte die Erteilung des Europäischen Nachlasszeugnisses verhindern kann. Dies gilt insbesondere dann, wenn Zweifel an der Testierfähigkeit des Erblassers geltend gemacht werden. Erbrechtliche Ausgangslage in einer Patchwork-Familie Der Erblasser verstarb im Jahr 2017... Mehr
Veröffentlicht: 07.01.2026
Blog: Scheidt Kalthoff – Erbrecht
Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Verfassungsbeschwerde im Erbscheinsverfahren Das Bundesverfassungsgericht hat sich mit der Frage befasst, inwieweit gerichtliche Entscheidungen aus abgeschlossenen Erbscheinsverfahren einer verfassungsrechtlichen Überprüfung unterzogen werden können. Im betreffenden Fall richtete sich die Verfassungsbeschwerde gegen diverse gerichtliche Beschlüsse im Rahmen eines bereits beendeten Erbscheinsverfahrens. Hintergrund des Verfahrens Die Beschwerdeführerin griff gegen Entscheidungen eines Amtsgerichts und eines Oberlandesgerichts vor, die das Erbscheinsverfahren betrafen. Sie machte im Kern geltend, dass ihre grundgesetzlich geschützten Rechte durch das Vorgehen... Mehr
Veröffentlicht: 07.01.2026
Blog: MTR Legal – Erbrecht
Das Oberlandesgericht Frankfurt musste über die Wirksamkeit einer testamentarischen Einsetzung eines behandelnden Arztes entscheiden. OLG Frankfurt – Beschluss vom 21.12.2013 – 21 W 91/23 In dem der Entscheidung zugrundeliegenden Fall hatte eine kinderlose und alleinstehende Erblasserin ein Testament aufgesetzt. Als Erben setzte sie neben vier ihrer Verwandten auch ihren Hausarzt ein. Der Hausarzt und zwei weitere Erben beantragten nach dem Tod der Erblasserin einen Erbschein, der sie als Erben zu 20 % ausweisen sollte. Eine... Mehr
Veröffentlicht: 06.01.2026
Blog: Anwalt Erbrecht
Unbestimmtheit der Formulierung „die es besonders gut konnte mit E.“ Unklare oder auslegungsbedürftige Formulierungen in Testamenten führen in der Praxis immer wieder zu langjährigen Erbstreitigkeiten. Besonders problematisch sind Erbeinsetzungen, bei denen der Erblasser den Begünstigten nicht eindeutig bestimmt, sondern lediglich umschreibend bezeichnet. Die nachfolgende Entscheidung des Oberlandesgerichts Karlsruhe zeigt exemplarisch, welche strengen Anforderungen das Gesetz an die Bestimmtheit einer Nacherbenregelung stellt und welche rechtlichen Folgen eine zu vage testamentarische Formulierung haben kann.  Testamentarische Regelungen und... Mehr
Veröffentlicht: 29.12.2025
Blog: Scheidt Kalthoff – Erbrecht

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Bei einer Testamentsvollstreckung kommt es häufig zu Konflikten zwischen dem Vollstrecker und den Erben. Das kann sogar zur Entlassung des Testamentsvollstreckers führen. Rechtsanwalt Bernfried Rose erklärt in diesem Video, welche Gründe vorliegen müssen, dass Erben einen Testamentsvollstrecker vom Nachlassgericht absetzen lassen können. 00:00 Intro & Trailer 00:22 Vorstellung Kanzlei und Thema "Testamentsvollstrecker entlassen" 02:08 Untätigkeit des Vollstreckers 02:37 Schlechte Verwaltung des Nachlasses 03:11 Missachtung des Erblasserwillens 03:48 Veruntreuung von Vermögenswerten 04:28 Interessenkonflikte 04:58 Verweigerung von... Mehr
Veröffentlicht: 02.04.2026
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Wenn Sie Ihr Testament bei einem Notar errichten, dann gibt der Notar das beurkundete Testament in die Verwahrung des Nachlassgerichts.... Mehr
Veröffentlicht: 26.02.2026
Kanal: RINCK Notare Rechtsanwälte Fachanwälte (YouTube)
Testament in der amtlichen Verwahrung beim Nachlassgericht Rechtsanwalt Bernfried Rose erklärt in diesem Video, ob die Hinterlegung des Testaments beim Nachlassgericht sinnvoll ist und wie die amtliche Verwahrung funktioniert. Ausführliche Informationen rund um das eigenhändig errichtete Testament zum Nachlesen sowie Beratungsangebote erfahrener Fachanwälte für Erbrecht finden Sie hier: ✔ Handschriftliches Testament: https://www.rosepartner.de/handschriftliches-testament.html Weitere Videos zum Thema: ☛ Handschriftliches Testament: https://www.youtube.com/watch?v=LUJKDAoKCN8&t=2s ___________________________________________________________________________________________ ROSE & PARTNER ist eine bundesweit tätige Fachanwaltskanzlei für Erbrecht, Familienrecht, Steuerrecht und Wirtschaftsrecht.... Mehr
Veröffentlicht: 02.10.2025
Kanal: Rose & Partner – Erbrecht (YouTube)
Eröffnung eines Testaments Rechtsanwalt Bernfried Rose erklärt in diesem Video in nur 60 Sekunden, wie die Eröffnung eines Testaments beim Nachlassgericht abläuft und welche rechtlichen Folgen daran geknüpft sind. Ausführliche Informationen zum Nachlesen sowie Beratungsangebote erfahrener Fachanwälte für Erbrecht finden Sie hier: ✔ Testamentseröffnung: https://www.rosepartner.de/testamentseroeffnung-ablieferung-testament.html Weitere Videos zum Thema: ☛ Abwicklung einer Erbschaft: https://www.youtube.com/watch?v=7HmgVjD3zqY&t=135s ___________________________________________________________________________________________ ROSE & PARTNER ist eine bundesweit tätige Fachanwaltskanzlei für Erbrecht, Familienrecht, Steuerrecht und Wirtschaftsrecht. Wir vertreten Unternehmer und vermögende Privatpersonen... Mehr
Veröffentlicht: 21.08.2025
Kanal: Rose & Partner – Erbrecht (YouTube)
Veröffentlicht: 02.12.2024
Kanal: nachlassbayern.de (YouTube)
Veröffentlicht: 21.04.2024
Kanal: nachlassbayern.de (YouTube)

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