2 künstliche Hüftgelenke Grad der Behinderung

Das Wichtigste im Überblick: Bei zwei künstlichen Hüftgelenken können Sie einen Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 20 erhalten, abhängig von der Funktionseinschränkung und dem Heilungsverlauf Ein GdB von mindestens 50 berechtigt zur Anerkennung als schwerbehinderter Mensch mit entsprechenden Nachteilsausgleichen wie Kündigungsschutz und Zusatzurlaub Der Antrag sollte frühestens 6 Monate nach der Operation gestellt werden, da erst dann eine dauerhafte Funktionseinschränkung beurteilt werden kann Hier Online-Anfrage stellen Warum der Grad der Behinderung bei künstlichen Hüftgelenken … Mehr

Kokainhandel: Strafen, Rechtslage und Verteidigungsmöglichkeiten

Das Wichtigste im Überblick Kokainhandel wird nach dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) streng geahndet – je nach Menge und Umständen drohen zwischen einem Jahr und lebenslanger Haft  Bereits der Besitz geringer Mengen Kokain kann zu erheblichen strafrechtlichen Konsequenzen führen, während Handel und Verkauf deutlich härter bestraft werden  Eine frühzeitige anwaltliche Verteidigung kann entscheidend für den Verfahrensausgang sein und Strafmilderungen oder alternative Sanktionen ermöglichen Einleitung: Die Schwere von Kokaindelikten Kokain zählt zu den Betäubungsmitteln mit dem höchsten Suchtpotential … Mehr

Folgt aus der Weitergabe eines Passworts auch eine Vollmacht?

Gerade unter Eheleuten ist die Weitergabe des eigenen E-Mail-Passwortes nichts Unübliches. Doch dabei ist Vorsicht geboten! Vor allem im Hinblick auf die Frage, wie ob Geschäftspartner von einer Bevollmächtigung ausgehen dürfen. Verhandlungen mit Versicherung In einem Fall, der vor dem OLG Zweibrücken verhandelt wurde, ging es um so eine Situation. Eine Frau hatte ihrem Ehemann den Zugang zu ihrem E-Mail-Account eingeräumt. Dieser nutzte ihren Account sodann regelmäßig.  Die Frau befand sich mit ihrer Versicherung in … Mehr

Grundlagenvorlesung: Staatsrecht II [Teil 20]

Materialien & Informationen zur Vorlesung: https://www.jura.uni-leipzig.de/professur-prof-dr-gersdorf/lehrveranstaltungen/grundrechte Website des Lehrstuhls: https://www.jura.uni-leipzig.de/professur-prof-dr-gersdorf/ 00:00 – Begrüßung 01:20 – Problemfall: Boykottaufruf 13:45 – Schranken der Meinungsfreiheit des Art. 5 I GG 43:40 – Schranken-Schranken der Meinungsfreiheit des Art. 5 I GG 01:25:20 – Bildberichterstattung (Überblick)

Grundlagenvorlesung: Staatsrecht II [Teil 19]

Materialien & Informationen zur Vorlesung: https://www.jura.uni-leipzig.de/professur-prof-dr-gersdorf/lehrveranstaltungen/grundrechte Website des Lehrstuhls: https://www.jura.uni-leipzig.de/professur-prof-dr-gersdorf/ 00:00 – Intro 02:47 – Gehalte der Kommunikationsgrundrechte 30:06 – Schutzbereich der Meinungsfreiheit des Art. 5 I GG

Schönheitsreparaturen – Übersicht und Tipps für Vermieter

Kaum ein mietrechtliches Thema ist so häufig Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen wie Schönheitsreparaturen. Die Streitfragen reichen von der Definition über die Verteilung der Renovierungspflicht bis hin zur Wirksamkeit einzelner Vertragsklauseln. Für Vermieter birgt dieses Thema ein erhebliches wirtschaftliches Risiko, insbesondere wenn veraltete oder fehlerhafte Klauseln verwendet werden, da diese meist unwirksam sind. Dieser Beitrag gibt einen systematischen Überblick über die rechtliche Ausgangslage sowie praktische Empfehlungen zur vertraglichen Gestaltung von Schönheitsreparaturklauseln. DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE Schönheitsreparaturen umfassen … Mehr

Unbillige Vergütungsvereinbarungen bei Arbeitnehmererfindungen

BGH zur Auslegung des § 23 ArbNErfG: Das Arbeitnehmererfindungsgesetz (ArbNErfG) regelt den heiklen Grenzbereich zwischen privater Kreativität und dienstlich genutztem Innovationspotenzial. Arbeitnehmer, die während ihrer Tätigkeit Erfindungen machen, haben Anspruch auf eine angemessene Vergütung – doch wie lässt sich diese bestimmen? Und was geschieht, wenn eine einmal getroffene Vereinbarung sich im Nachhinein als deutlich unausgewogen erweist? Der Bundesgerichtshof (BGH) hat sich in seinem Urteil vom 12. November 2024 (X ZR 37/22) mit der Unwirksamkeit überhöhter Vergütungsvereinbarungen … Mehr

Deutliche Worte des LSG Berlin-Brandenburg zur Versagung einer AÜ-Erlaubnis

Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg hat am 13.03.2025 (L 32 AL 5/25 B ER) in einem durch unsere Kanzlei geführten Verfahren eine zunächst versagte Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung zurückgewährt. Dabei hat sich das Gericht in erfreulicher Klarheit zu einzelnen Punkten geäußert, die in Auseinandersetzungen mit der Bundesagentur für Arbeit häufig relevant sind. Zum Sachverhalt Unsere Mandantin, die Antragstellerin, ist ein Bewachungsunternehmen, betreibt in diesem Zusammenhang auch gelegentlich Arbeitnehmerüberlassung, wobei der Anteil beschäftigter Leiharbeitnehmer deutlich unter 10 % liegt. Die … Mehr

Vorwurf Körperverletzung – Verteidiger Pflefka bewirkt Einstellung des Ermittlungsverfahrens

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth warf unserem Mandanten eine Körperverletzung nach § 223 StGB vor. Noch im Ermittlungsverfahren gelang Strafverteidiger Pflefka die Einstellung mangels Tatnachweis. Vorgeworfene Körperverletzung: angebliche Schläge gegen den Kopf Der konkrete Vorwurf gegen unsere Mandantschaft bestand darin, einer anderen Person mehrere Schläge gezielt gegen den Kopf versetzt zu haben. Dabei habe unser Mandant laut Angaben des vermeintlich Geschädigten in Tötungsabsicht gehandelt. Bei einem Mandantengespräch in unseren Kanzleiräumen legte der Mandant die Geschehnisse aus seiner … Mehr

Virtuelle Mitarbeiterbeteiligung: Regelungen zum Verfall bei vorzeitigem Ausscheiden auf dem Prüfstand

Die Entscheidung: Kein vollständiger Verfall bei erbrachter Leistung Das BAG hat sich nun erstmals zur Wirksamkeit solcher Verfallregelungen bei virtuellen Beteiligungsprogrammen geäußert und einen klaren Maßstab gesetzt: 1. Virtuelle Aktien sind (auch) Vergütung Auch virtuelle Optionen sind arbeitsrechtlich als Gegenleistung für geleistete Arbeit zu bewerten. Sie haben Entgeltcharakter und zählen daher zum geschützten Vergütungsanspruch. Ein vollständiger Verfall von gevesteten, also ausübungsfähigen Optionen, bei vorzeitigem Ausscheiden widerspricht diesem Grundsatz. 2. Zeitanteilig verdiente Ansprüche dürfen nicht entzogen … Mehr