Aktuelles zur Aktiengesellschaft

Die Aktiengesellschaft (AG) ist die Rechtsform für Unternehmen, die Kapital am Kapitalmarkt aufnehmen oder durch breite Aktionärsstrukturen finanziert werden wollen. Sie ist durch ein hohes Maß an gesetzlicher Regulierung gekennzeichnet: Das Aktiengesetz (AktG) regelt detailliert die Organe der AG (Vorstand, Aufsichtsrat, Hauptversammlung), ihre Kapitalverfassung, die Rechte der Aktionäre und die Pflichten der Organe. Die Trennung von Eigentum und Geschäftsführung ist ein Strukturmerkmal der AG.

Im Zentrum des Aktienrechts stehen heute vor allem Corporate-Governance-Fragen: Wie werden Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder haftbar gemacht? Was sind die Grenzen der Business Judgment Rule, die Organmitgliedern einen Ermessensspielraum bei unternehmerischen Entscheidungen gibt? Welche Anforderungen stellt das Aktienrecht an die Vergütung des Vorstands? Und wie sind Hauptversammlungen im digitalen Zeitalter zu gestalten?

Recht Umschau aggregiert täglich aktuelle Rechtsnews zur Aktiengesellschaft. Wir kuratieren Beiträge aus Gesellschaftsrechts- und Kapitalmarktrechtsblogs, informative YouTube-Videos und Podcast-Episoden, die das Aktienrecht in seiner ganzen Bandbreite beleuchten. Ob neue BGH-Urteile zur Organhaftung, aktuelle Entwicklungen zur virtuellen Hauptversammlung oder Kommentare zu Aktienrechtsreformen – bei Recht Umschau finden Sie täglich den aktuellsten Stand.

Besonders im Fokus der Fachöffentlichkeit: neue Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung börsennotierter AG (CSRD), aktuelle BGH-Urteile zur Überwachungspflicht des Aufsichtsrats sowie Entwicklungen rund um das Zukunftsfinanzierungsgesetz.

Blogs

Zum SachverhaltKläger und Beklagte waren Gesellschafter einer GmbH & Co. KG. Die Kommanditisten waren mit unterschiedlicher Beteiligungsquote am Kommanditkapital beteiligt, die Komplementär-GmbH hatte, wie häufig, kein Stimmrecht in der Gesellschafterversammlung.In Streit war die Regelung des Gesellschaftsvertrages, wonach ein Gesellschafter "von den übrigen Gesellschaftern mit 75 % aller ihrer Stimmen" bei Vorliegen eines wichtigen Grundes ausgeschlossen werden konnte. Um einen solchen Ausschluss eines Gesellschafters ging es in dem vom BGH entschiedenen Fall.Ferner hatte der BGH infolge der... Mehr
Veröffentlicht: 11.06.2026
Blog: Advant Beiten - Gesellschaftsrecht/M&A
In Haftungsfällen gegen Vorstände (und Aufsichtsräte) stellt sich regelmäßig die Frage, wie Ansprüche gegen die D&O-Versicherung effizient durchgesetzt werden können. Seit den Grundsatzentscheidungen des BGH aus dem Jahr 2016 ist anerkannt: Die betroffene AG kann sich den Freistellungsanspruch des Vorstandes gegen den D&O-Versicherer abtreten lassen und den Versicherer sodann direkt in Anspruch nehmen.Die Vorteile liegen auf der Hand. Die AG muss nicht zunächst einen vollständigen Haftungsprozess gegen den Vorstand führen, um dann erst anschließend auf... Mehr
Veröffentlicht: 08.06.2026
Blog: Rose & Partner – Handels- und Gesellschaftsrecht
Am 18.3.2026 hat die Europäische Kommission den Verordnungsvorschlag für die „EU Inc.“ vorgelegt (COM(2026) 321) – eine neue, optionale Kapitalgesellschaft als „28. Regime“ neben den 27 nationalen Rechtsordnungen. Nach dem Scheitern der Societas Privata Europaea (SPE, 2008–2011) an der Mitbestimmungsfrage und der erfolglosen Societas Unius Personae (SUP, 2014) ist es bereits der dritte Anlauf, der Europäischen Aktiengesellschaft (SE) eine „kleine Schwester“ an die Seite zu stellen. Diesmal wählt die Kommission jedoch einen anderen Weg: Sie... Mehr
Veröffentlicht: 18.05.2026
Blog: Melchers Rechtsanwälte - Gesellschaftsrecht
Der Aufsichtsrat ist das zentrale Kontrollgremium der Aktiengesellschaft. Er setzt sich aus gewählten Vertretern der Anteilseigner und – bei großen Gesellschaften – auch der Belegschaft zusammen. Seine Aufgabe ist es, den Vorstand zu beraten, vor allem aber zu überwachen und zu kontrollieren. Damit der Aufsichtsrat diese Funktion auch ordnungsgemäß wahrnehmen kann, ist er auf regelmäßige, strukturierte und verlässliche Informationen des Vorstands angewiesen. Der Vorstand ist deshalb verpflichtet, dem Aufsichtsrat mindestens vierteljährlich über den Gang der... Mehr
Veröffentlicht: 06.05.2026
Blog: Kliemt.blog - Vorstand und Aufsichtsrat
Aufsichtsratsmitglieder müssen Berichte des Vorstands über die Geschäftslage auch dann einholen und prüfen, wenn die Gesellschaft ihre Geschäftstätigkeit eingestellt hat. Dies hat der BGH mit Urteil vom 14. Oktober 2025 klargestellt.SachverhaltDer Beklagte war Aufsichtsratsvorsitzender einer Aktiengesellschaft, deren Unternehmensgegenstand auf die Vermittlung von Versicherungen beschränkt war. In den Jahren 2013 und 2014 ging die Gesellschaft keiner Geschäftstätigkeit nach. Ab Ende April 2015 tätigte der Vorstand jedoch satzungswidrige Grundstücksgeschäfte. Der Kläger schloss mit der Gesellschaft zwei Grundstückskaufverträge ab,... Mehr
Veröffentlicht: 29.04.2026
Blog: Advant Beiten - Gesellschaftsrecht/M&A
1. Executive SummarySchiedsverfahren spielen im Gesellschaftsrecht eine wichtige Rolle, insbesondere bei Gesellschafterstreitigkeiten. Streitigkeiten in Gesellschaften beeinflussen meist direkt die Funktionsfähigkeit der Gesellschaft. Schiedsverfahren bieten Vorteile wie Vertraulichkeit, Flexibilität und Effizienz, sind jedoch auch mit Herausforderungen verbunden. Eine präzise und umfassende Schiedsklausel ist zunächst entscheidend. Dabei sollten Aspekte wie Schiedsinstitution, Schiedsort, Verfahrenssprache, Qualifikation der Schiedsrichter, anwendbares Recht und Verfahrensordnung berücksichtigt werden.Neben gesellschaftsrechtliche Schiedsverfahren können auch parallel staatliche Gerichtsverfahren angestrengt werden. Dies gilt insbesondere für einige gesetzlicher... Mehr
Veröffentlicht: 20.03.2026
Blog: Advant Beiten - Gesellschaftsrecht/M&A
Fehlt im Halbjahresfinanzbericht der gesetzlich vorgeschriebene Bilanzeid (§ 115 WpHG i. V. m. §§ 264, 289 HGB), droht einer AG ein Bußgeld. Nach § 93 AktG haften Vorstandsmitglieder persönlich für solche Pflichtverletzungen. Das Land- und Oberlandesgericht Frankfurt bestätigte diesen Bußgeldregress der Gesellschaft gegen das Organmitglied. Organhaftung bei fehlendem Halbjahres-Bilanzeid: Bußgeldregress nach § 93 AktG Im Urteil vom 21. Oktober 2025 (Az. 31 U 3/25) hat das Oberlandesgericht Frankfurt die Regressansprüche einer Aktiengesellschaft gegen ihr früheres Vorstandsmitglied bekräftigt, nachdem die Finanzaufsicht infolge eines fehlenden Bilanzeids im Halbjahresfinanzbericht eine Geldbuße verhängt hatte. Hintergrund und... Mehr
Veröffentlicht: 13.03.2026
Blog: Kleeberg - Handels- und Gesellschaftsrecht
Der Bundesgerichtshof hat mit seinem Urteil vom 13. November 2025 (Az.: IX ZR 127/24) im Wirecard-Prozess ein klares Ausrufezeichen gesetzt: An der Schnittstelle von Insolvenzrecht und Anlegerschutz schafft das Urteil einerseits Klarheit, sorgt aber andererseits auch für Frust – nicht nur bei den von Wirecard getäuschten Aktionären, sondern bei Anlegern im Allgemeinen. Der IX. Zivilsenat entschied, dass Aktionäre einer insolventen Aktiengesellschaft ihre kapitalmarktrechtlichen Schadensersatzforderungen nicht wie normale Insolvenzgläubiger zur Insolvenztabelle anmelden können. Sachverhalt: Im Juni 2020... Mehr
Veröffentlicht: 27.02.2026
Blog: Seitz Rechtsanwälte Steuerberater – Gesellschaftsrecht
OLG Frankfurt a.M., Urt. v. 21.10.2025 – 31 U 3/15 Eine aktuelle Entscheidung des OLG Frankfurt a.M. (Urt. v. 21.10.2025 – 31 U 3/15) gibt Anlass persönliche Haftungsrisiken für den Vorstand in den Blick zu nehmen. Eine börsennotierte Aktiengesellschaft (Klägerin) veröffentlichte einen Halbjahresfinanzbericht für 2018, der keinen sogenannten „Bilanzeid“ enthielt. Der Beklagte war zu diesem Zeitpunkt alleiniges Vorstandsmitglied. Die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) ahndete diesen Verstoß als Ordnungswidrigkeit nach § 120 Abs. 12 Nr. 5... Mehr
Veröffentlicht: 13.02.2026
Blog: Jähne Günther Rechtsanwälte - Handels- und Gesellschaftsrecht
Wo ist das Generali-Geld hin? Im Jahr 2018 hatte die DVAG den kompletten Generali-Außendienst übernommen. Bis dahin waren die Handelsvertreter bzw. Vertriebsmitarbeiter bei der Generali Deutschland AG beschäftigt. Nach Ende des Vertrages mit der Generali Deutschland AG hat diese einen hypothetischen Ausgleichsanspruch errechnet und daraus eine zusätzliche Altersversorgung gebildet. Die Handelsvertreter wechselten 2018 zur Allfinanz DVAG. Ein Vermögensberater kam nun auf die Idee, die Generali Versicherung AG wegen dieser Sonderaltersversorgung zu verklagen. Zunächst jedoch musste... Mehr
Veröffentlicht: 13.02.2026
Blog: Handelsvertreter Blog
Der Bundestag hat am 13. November 2025 das Gesetze zur Umsetzung der NIS-2-Richtlinie und zur Regelung wesentlicher Grundzüge des Informationssicherheitsmanagements in der Bundesverwaltung (kurz: „NIS-2 Umsetzungsgesetz“) verabschiedet. Nach Zustimmung durch den Bundesrat und Verkündung im Bundesgesetzblatt gilt es seit dem 6. Dezember 2025. Das NIS-2 Umsetzungsgesetz ändert das Gesetz über das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSIG) ab und führt neue, verschärfte Cybersicherheitspflichten ein. Der Kreis der Unternehmen, die Cybersicherheitsmaßnahmen treffen müssen, wird gegenüber dem... Mehr
Veröffentlicht: 29.01.2026
Blog: Advant Beiten - Gesellschaftsrecht/M&A
  Aufsichtsrat in der persönlichen Haftung BGH: Aufsichtsräte müssen Informationen aktiv einfordern (II ZR 78/24) Ein Aufsichtsrat darf seine Überwachungsaufgabe nicht darauf beschränken, auf regelmäßige Berichte des Vorstands zu warten. Bleiben Berichte aus oder sind sie unvollständig, muss der Aufsichtsrat selbst aktiv werden und die notwendigen Informationen anfordern. Das hat der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 14. Oktober 2025 klargestellt (Az. II ZR 78/24). Für Aufsichtsräte kann das erhebliche Konsequenzen haben: Wer seine Überwachungspflichten verletzt, kann... Mehr
Veröffentlicht: 26.01.2026
Blog: MTR Legal – Gesellschaftsrecht
Auch nach dem Ausscheiden noch in der Haftung, warum sich Geschäftsführer nicht einfach „abmelden“ können Wer glaubt, mit der Abberufung als Geschäftsführer zugleich die eigene Haftung hinter sich zu lassen, irrt – jedenfalls dann, wenn er zuvor maßgeblich an einem betrügerischen Anlagesystem mitgewirkt hat. Das zeigt eine aktuelle Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 2. Dezember 2025 zum Aktenzeichen II ZR 114/24, die für Geschäftsführer, faktische Organträger und andere Schlüsselpersonen in Vertriebssystemen erhebliche Sprengkraft entfaltet. Ausgangspunkt des... Mehr
Veröffentlicht: 24.01.2026
Blog: Kanzlei Braun - Gesellschaftsrecht
1. EinleitungKommt es unter Gesellschaftern zu Streit, kann dieser häufig nur dadurch beigelegt werden, dass die Gesellschafter getrennte Wege gehen, indem (mindestens) einer der Gesellschafter aus der Gesellschaft ausscheidet. Gerade zu Beginn einer Streitigkeit ist aber in der Regel keiner der Gesellschafter bereit, die Gesellschaft freiwillig zu verlassen, sei es aus wirtschaftlichen, emotionalen oder sonstigen Gründen. Da eine gütliche Ausscheidensvereinbarung also zumeist nicht zügig zustande kommt, wird der Gesellschafterstreit regelmäßig auch vor Gericht ausgetragen. Mit... Mehr
Veröffentlicht: 11.12.2025
Blog: Advant Beiten - Gesellschaftsrecht/M&A
1. Ausübung von InformationsrechtenAls Eigentümer haben die Gesellschafter das Recht, über die Angelegenheiten „ihrer“ Gesellschaft unterrichtet zu werden. Dieses Informationsrecht, das je nach Gesellschaftsform unterschiedlich ausgestaltet ist, gewinnt bei Konflikten im Gesellschafterkreis regelmäßig erheblich an Bedeutung. Einerseits werden Gesellschafter, die nicht selbst Geschäftsführer sind oder einen engen Draht zur Geschäftsführung haben, oftmals von relevanten Informationen abgeschnitten. Andererseits werden Informationsrechte auch nicht selten dazu missbraucht, um Druck auf die Geschäftsführung und mittelbar auf Mitgesellschafter aufzubauen.1.1 Verlangen... Mehr
Veröffentlicht: 11.12.2025
Blog: Advant Beiten - Gesellschaftsrecht/M&A
1. Typische Streitpunkte und mögliche Maßnahmen zur PräventionDie Gründe für Gesellschafterstreitigkeiten sind so vielfältig wie die Unternehmen selbst. Sie reichen von unterschiedlichen Vorstellungen hinsichtlich der strategischen oder personellen Ausrichtung über Differenzen bei der Gewinnverwendung und -verteilung und der Durchsetzung sonstiger monetärer Eigeninteressen bis hin zu rein persönlichen, oftmals familiären Differenzen, die in die Gesellschaft hineingetragen bzw. (auch) auf dieser Ebene ausgefochten werden. Ein auf die konkrete Gesellschaft und seine Gesellschafter angepasster Gesellschaftsvertrag legt den Grundstein... Mehr
Veröffentlicht: 27.11.2025
Blog: Advant Beiten - Gesellschaftsrecht/M&A
Unterschied zwischen KG und AG Mit seinem Urteil vom 8. Juli 2025 (Az. II ZR 137/23) hat der Bundesgerichtshof (BGH) eine bedeutsame Frage des Gesellschaftsrechts entschieden: Ob § 179a Aktiengesetz (AktG) – der bei der Übertragung des gesamten Gesellschaftsvermögens einer AG eine qualifizierte Hauptversammlungsmehrheit vorsieht – analog auch bei einer Publikumsgesellschaft in der Rechtsform einer Kommanditgesellschaft (Publikums-KG) anzuwenden ist. Der BGH verneint dies nun ausdrücklich. Diese Entscheidung hat erhebliche praktische Relevanz – insbesondere für Immobilien-Publikums-KGs („Prop-Cos“) –, weil sie... Mehr
Veröffentlicht: 25.11.2025
Blog: kösterblog - Blog zum Gesellschaftsrecht
In der aktuellen Ausgabe des IDW Hefts 11/25 nimmt das IDW Stellung zu einem praxisrelevanten Sonderfall der Konzernrechnungslegung: Kann sich ein bislang nach § 290 HGB konzernrechnungslegungspflichtiges Mutterunternehmen in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft seiner handelsrechtlichen Pflicht entziehen, indem es durch Formwechsel in eine Rechtsform – etwa eine KG – umgewandelt wird, die nicht unter § 264a HGB fällt? Wechselt ein Unternehmen durch einen Formwechsel in eine Rechtsform, die nicht mehr unter den persönlichen Anwendungsbereich des Zweiten Abschnitts des Dritten... Mehr
Veröffentlicht: 20.11.2025
Blog: Kleeberg - Handels- und Gesellschaftsrecht
Einleitung Häufiger Wunsch in Konzernstrukturen ist es, den Vertreter der Muttergesellschaft auch als Geschäftsführer einer Tochter-GmbH einsetzen zu wollen. Hierdurch kann ein Interessenkonflikt entstehen, weil dieselbe Person gleichzeitig für zwei Gesellschaften handelt. Der Interessenkonflikt zwischen der Rechtsstellung des Vertreters der Muttergesellschaft einerseits und der Funktion als Geschäftsführer der Tochtergesellschaft andererseits ist rechtssicher aufzulösen. Spannend wird es insbesondere, wenn die Muttergesellschaft nur einen Organvertreter hat und haben möchte. Sachverhalt (fiktiv) Die Konzernmutter ist in der Rechtsform... Mehr
Veröffentlicht: 18.11.2025
Blog: Melchers Rechtsanwälte - Gesellschaftsrecht
Mit dem Praxishandbuch für Vorstandsmitglieder in Deutschen und Europäischen Aktiengesellschaften ist soeben ein Standardwerk für Topmanager in 4. Auflage erschienen. Das von unserem Rechtsanwalt und Partner Professor Dr. Ulrich Tödtmann gemeinsam mit Dr. Marc Winstel herausgegebene Buch beleuchtet aus Sicht eines Vorstandsmitglieds worauf es in der täglichen Praxis rechtlich ankommt. Mit insgesamt 15 Autoren, die allesamt aus der Praxis stammen, geht es in dem Werk um Rechtsstellung und Pflichten des Vorstands, Haftungsrisiken, Vorstandspflichten im Bereich... Mehr
Veröffentlicht: 20.10.2025
Blog: Rittershaus Blog - Gesellschaftsrecht
Notarielle Online-Beurkundung/Beglaubigung: Der aktuelle StandMit dem Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie aus dem Jahr 2021 hat der Gesetzgeber erstmals notarielle Beurkundungen und Beglaubigungen im Gesellschaftsrecht per Videokommunikation (notarielles Online-Verfahren) zugelassen. Der Gesetzgeber hat diesen Anwendungsbereich sukzessive erweitert – inzwischen können Notare auch einstimmige Gesellschafterbeschlüsse (z. B. Satzungsänderungen, Kapitalmaßnahmen), GmbH-Sachgründungen, Gründungsvollmachten und satzungsändernde Beschlüsse online beurkunden können.Was ein Notar derzeit (noch) nicht online beurkunden oder beglaubigen kannWeiterhin bestehen jedoch einige blinde Flecken im Anwendungsbereich notarieller Online-Verfahren... Mehr
Veröffentlicht: 30.09.2025
Blog: Advant Beiten - Gesellschaftsrecht/M&A
Gem. § 10d EStG kann ein Steuerpflichtiger negative Einkünfte aus einer Einkunftsart mit positiven Einkünften einer anderen Einkunftsart verrechnen. Verbleibt danach für einen Veranlagungszeitraum ein Verlust, so kann dieser in geringem Maße in vergangene Erhebungszeiträume zurückgetragen, im Übrigen aber vorgetragen werden. Der vorgetragene Verlust (Verlustvortrag) kann wiederum nicht unbeschränkt mit positiven Einkünften (Gewinnen) verrechnet werden. § 10d EStG gestattet dies nur bis zu einem Betrag von EUR 1 Mio., danach konnte der Verlustvortrag nur mit 60%... Mehr
Veröffentlicht: 23.09.2025
Blog: Seitz Rechtsanwälte Steuerberater – Gesellschaftsrecht
Berater in Gesellschafterversammlungen? Das wirft regelmäßig Fragen auf: Wann darf er teilnehmen, wann müssen andere Gesellschafter das akzeptieren? Wo liegen rechtliche Grenzen, insbesondere im Vergleich zwischen GmbH und Personengesellschaften? Und was ist eigentlich mit einem Vertreter? Ein aktueller Überblick.   Gesellschafter einer GmbH oder Personengesellschaft stehen häufig vor der Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen sie sich in Gesellschafterversammlungen vertreten oder von einem Berater begleiten lassen dürfen. Gesellschafterversammlungen sind das Herz von Gesellschaften. Die Gesellschafter... Mehr
Veröffentlicht: 04.09.2025
Blog: Law-Blog - Gesellschaftsrecht
Der Fachausschuss für Unternehmensbewertung und Betriebswirtschaft (FAUB) des IDW veröffentlichte am 28. Mai 2025 den „Entwurf eines IDW Standards zur Beurteilung der Angemessenheit börsenkursbasierter Kompensationen“. Hierdurch reagiert das IDW auf die ergangene Rechtsprechung des BGH, nach welcher der Börsenkurs unter bestimmten Voraussetzungen den „wahren“ Wert einer Aktie widerspiegeln kann. Falls die Voraussetzungen erfüllt sind, kann der Börsenkurs als alleinige Grundlage für eine angemessene Kompensation dienen. 1. Grundlagen Der Fachausschuss für Unternehmensbewertung und Betriebswirtschaft (FAUB) des IDW... Mehr
Veröffentlicht: 28.07.2025
Blog: Kleeberg - Handels- und Gesellschaftsrecht
Einleitung Die Festsetzung der Gesamtbezüge einzelner Vorstandsmitglieder beschäftigt die Gerichte fortlaufend. § 87 Abs. 2 S.1 Aktiengesetz (AktG) bietet dem Aufsichtsrat ein Instrument, bei Verschlechterung der Lage der Gesellschaft die Vorstandsbezüge auf eine angemessene Höhe herabzusetzen. Umstritten dabei war stets, ob eine Herabsetzung der Vergütung ausgeschlossen ist, wenn dem Vorstand die Verschlechterung der Lage der Gesellschaft nicht zugerechnet werden kann – sozusagen äußere Umstände eine solche Verschlechterung verursachten. Ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofes („BGH“) stellt... Mehr
Veröffentlicht: 27.05.2025
Blog: Seitz Rechtsanwälte Steuerberater – Gesellschaftsrecht
Das Oberlandesgericht Köln hat in einer vielbeachteten Entscheidung vom 26. September 2024 zu dem Aktenzeichen 18 U 35/24 den Versuch einer Aktiengesellschaft, die Betriebsrente eines ehemaligen Vorstandsvorsitzenden einseitig zu halbieren, gestoppt –Read More... Der Beitrag Die Kurzfassung – OLG Köln stärkt Rechte ehemaliger Vorstände erschien zuerst auf Kanzlei BRAUN. ... Mehr
Veröffentlicht: 05.05.2025
Blog: Kanzlei Braun - Gesellschaftsrecht
Der Beirat in der GmbHIm Unterschied zum Aufsichtsrat bei der Aktiengesellschaft, ist der Beirat in der GmbH nicht zwingend. Man spricht hier deshalb von einem fakultativen Beirat, dessen gesetzliche Grundlage § 52 Abs. 1 GmbHG bildet. Anders als bei der Aktiengesellschaft, besteht bei der GmbH hinsichtlich der Rechte und Pflichten des Beirats weitestgehend Gestaltungsfreiheit. So kann der Beirat lediglich beratende oder repräsentative Funktionen haben oder mit weitreichenden Direktions- und Kontrollrechten ausgestattet werden. Rechtliche Grenzen ergeben sich jedoch insbesondere... Mehr
Veröffentlicht: 02.05.2025
Blog: Advant Beiten - Gesellschaftsrecht/M&A

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