Aktuelles zur Personengesellschaft

Die Personengesellschaft – Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), offene Handelsgesellschaft (OHG) und Kommanditgesellschaft (KG) – bildet neben den Kapitalgesellschaften das zweite große Standbein des deutschen Gesellschaftsrechts. Sie zeichnen sich durch unmittelbare persönliche Haftung der Gesellschafter (jedenfalls der Komplementäre), flexible Vertragsgestaltung und – in der Regel – geringere Formalanforderungen als die GmbH aus.

Mit dem Gesetz zur Modernisierung des Personengesellschaftsrechts (MoPeG), das am 1. Januar 2024 in Kraft getreten ist, hat das Personengesellschaftsrecht eine tiefgreifende Reform erfahren. Die GbR kann nun ins Gesellschaftsregister eingetragen werden (eingetragene GbR, eGbR), erlangt damit Rechtsfähigkeit nach außen und kann Grundstücke erwerben. OHG und KG wurden ebenfalls modernisiert. Das MoPeG ist die bedeutendste Reform des Personengesellschaftsrechts seit Inkrafttreten des HGB.

Recht Umschau aggregiert täglich aktuelle Rechtsnews zu Personengesellschaften. Wir kuratieren Beiträge aus Gesellschaftsrechtsblogs, erklärende YouTube-Videos und Podcast-Episoden, die das neue Personengesellschaftsrecht nach dem MoPeG praxisnah aufbereiten. Ob neue BGH-Entscheidungen zur GbR nach dem MoPeG, aktuelle Fragen zur Umwandlung von Personengesellschaften oder praxisnahe Hinweise zur KG-Gestaltung – bei Recht Umschau finden Sie täglich den aktuellsten Stand.

Blogs

Das OLG München nimmt bei der Vereinigung aller Gesellschaftsanteile einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts eine Auflösung der Gesellschaft ohne Abwicklung an. Diese Entscheidung bestätigt damit rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten, die nunmehr durch das Gesetzes zur Modernisierung des Personengesellschaftsrechts (MoPeG) kodifiziert sind und die weit über den entschiedenen Einzelfall hinausgehen. Solche Gestaltungsmöglichkeiten des Ausscheidens des vorletzten Gesellschafters aus einer Personengesellschaft sind etwa bei der Umstrukturierung von Gesellschaften und Unternehmensgruppen als Alternative zu umwandlungsrechtlichen Maßnahmen denkbar.Zum SachverhaltAn einer Gesellschaft bürgerlichen... Mehr
Veröffentlicht: 30.04.2026
Blog: Advant Beiten - Gesellschaftsrecht/M&A
Die jüngste Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 16.01.2025 und auch davor ergangene BFH-Urteile unterstützen Personengesellschaften dabei, Einlagen und Entnahmen so zu gestalten, dass Verluste als ausgleichsfähig im Sinne des § 15a EStG zu behandeln sind. Einlagen der Gesellschafter von Personengesellschaften können das Verlustausgleichsvolumen nach § 15a EStG erhöhen, wenn die Einlagen dem Kapitalkonto des Gesellschafters gutgeschrieben werden. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteil vom 16.01.2025 (IV R 28/23) klargestellt, dass es sich hierbei um ein Kapitalkonto handeln muss, das im zivilrechtlichen Sinne Eigenkapital... Mehr
Veröffentlicht: 31.03.2026
Blog: Kleeberg - Handels- und Gesellschaftsrecht
Blogbeitrag von Rechtsanwalt Julius Pieper und Mellissa Kohl, Rechtsreferendarin Freie Hinauskündigungsklauseln können in Gesellschaftsverträgen nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) nur unter sehr engen Voraussetzungen wirksam vereinbart werden. In einer kürzlich veröffentlichten Entscheidung (BGH, Urteil vom 10. Februar 2026 – II ZR 71/24) hat der BGH seine bisherige Rechtsprechung im Kontext von Managementbeteiligungsprogrammen bestätigt und weiter präzisiert. Freie Hinauskündigungsklauseln grundsätzlich unzulässig Hinauskündigungsklauseln in Gesellschaftsverträgen sind ein Thema, das in der Praxis regelmäßig für Unsicherheit sorgt. Nach... Mehr
Veröffentlicht: 27.03.2026
Blog: Rittershaus Blog - Gesellschaftsrecht
Die steuerliche Behandlung von Bodenschätzen fristet ein steuerliches Eigenleben. Aus der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes der letzten Jahre lassen sich die Grundzüge der ertragsteuerlichen Behandlung ableiten, welche im Folgenden dargestellt werden sollen. Die Grundzüge der ertragsteuerlichen Behandlung von Bodenschätzen ergeben sich im Wesentlichen aus folgenden Urteilen des Bundesfinanzhofs (BFH): BFH vom 4.12.2006, GrS 1/05, BStBl II 2007 S. 508 BFH vom 5.6.2014, IV R 26/11, BStBl II 2014 S. 886 BFH vom 4.2.2016, IV R 46/12, BStBl II 2016 S. 607 BFH vom 1.9.2022, IV R 25/19, BStBl II 2023 S. 695 Zunächst bilden der Bodenschatz und der Grund... Mehr
Veröffentlicht: 27.03.2026
Blog: Kleeberg - Handels- und Gesellschaftsrecht
1. Executive SummarySchiedsverfahren spielen im Gesellschaftsrecht eine wichtige Rolle, insbesondere bei Gesellschafterstreitigkeiten. Streitigkeiten in Gesellschaften beeinflussen meist direkt die Funktionsfähigkeit der Gesellschaft. Schiedsverfahren bieten Vorteile wie Vertraulichkeit, Flexibilität und Effizienz, sind jedoch auch mit Herausforderungen verbunden. Eine präzise und umfassende Schiedsklausel ist zunächst entscheidend. Dabei sollten Aspekte wie Schiedsinstitution, Schiedsort, Verfahrenssprache, Qualifikation der Schiedsrichter, anwendbares Recht und Verfahrensordnung berücksichtigt werden.Neben gesellschaftsrechtliche Schiedsverfahren können auch parallel staatliche Gerichtsverfahren angestrengt werden. Dies gilt insbesondere für einige gesetzlicher... Mehr
Veröffentlicht: 20.03.2026
Blog: Advant Beiten - Gesellschaftsrecht/M&A
Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat die Veranlagungshinweise 2025 veröffentlicht und damit eine systematische Auswertung der zentralen steuerlichen Entwicklungen des letzten Jahres vorgelegt. Es werden aktuelle BFH‑Entscheidungen, BMF‑Schreiben sowie gesetzgeberische Neuerungen zusammengeführt. Die Hinweise bieten Unternehmen, Steuerberatern und Praktikern eine klare Orientierung für die korrekte Anwendung von Bilanz‑, Ertrag‑, Gewerbe‑ und Körperschaftsteuer sowie des internationalen Steuerrechts. IDW: Veranlagungshinweise 2025 Die steuerliche Rechtsanwendung befindet sich in einem starken Wandel – geprägt von neuer BFH‑Rechtsprechung, zahlreichen Verwaltungsschreiben und mehreren... Mehr
Veröffentlicht: 09.03.2026
Blog: Kleeberg - Handels- und Gesellschaftsrecht
Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteil vom 11.12.2025 festgelegt, dass bei teilentgeltlicher Übertragung von Einzelwirtschaftsgütern der modifizierten Trennungstheorie gegenüber der strengen Trennungstheorie der Vorzug zu geben ist. Leitsätze Bei der teilentgeltlichen Übertragung betrieblicher Einzelwirtschaftsgüter im Anwendungsbereich des § 6 Abs. 5 S. 3 Nr. 2 EStG ist der Gewinn nicht nach der sog. strengen Trennungstheorie, sondern nach der sog. modifizierten Trennungstheorie mit anteiliger Zuordnung des Buchwerts bis zur Höhe des Teilentgelts zu ermitteln. Ausschlaggebend hierfür ist der Sinn und Zweck des § 6 Abs. 5 S. 3 EStG,... Mehr
Veröffentlicht: 26.02.2026
Blog: Kleeberg - Handels- und Gesellschaftsrecht
Ausgangspunkt der Firmengründung: Rechtsform als Strukturentscheidung Die Gründung eines Unternehmens erfordert neben der wirtschaftlichen Planung insbesondere eine belastbare rechtliche Struktur. Zentraler Bestandteil dieser Struktur ist die Wahl der Rechtsform. Sie beeinflusst unter anderem Haftungsumfang, Kapitalausstattung, interne Zuständigkeiten, Vertretungsbefugnisse sowie formale Anforderungen bei Gründung und laufender Geschäftsführung. Die Rechtsform wirkt damit nicht nur zu Beginn, sondern prägt die rechtlichen Rahmenbedingungen des Unternehmens auf Dauer. Maßgebliche Kriterien der Rechtsformwahl Haftungszuordnung und Risikoverteilung Ein wesentlicher Unterschied zwischen Rechtsformen... Mehr
Veröffentlicht: 16.02.2026
Blog: MTR Legal – Gesellschaftsrecht
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit Beschluss vom 03.07.2025 (Az. V ZB 17/24) klargestellt: Eine unter Nennung ihrer Gesellschafter im Grundbuch eingetragene Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) muss sich vor jeder Grundstücksübertragung im Gesellschaftsregister registrieren und als eGbR ins Grundbuch eintragen lassen. Dies gilt ohne Einschränkungen, was zu einem faktischen Eintragungszwang der GbR bei Grundstücksgeschäften führt. Ansonsten bleibt es weiterhin bei der Freiwilligkeit der Eintragung. Sachverhalt Zwei natürliche Personen waren gemeinsam Gesellschafter von zwei verschiedenen Gesellschaften bürgerlichen... Mehr
Veröffentlicht: 16.02.2026
Blog: Melchers Rechtsanwälte - Gesellschaftsrecht
Erfahrungsgemäß kommt es erst nach einer Phase der Eskalation und oftmals zahlreichen Gängen zu Gericht zu der Einsicht, dass sich der Gesellschafterstreit nicht auf diesem Wege dauerhaft lösen lässt (abgesehen vom erfolgreichen Ausschluss einer Konfliktpartei aus dem Gesellschafterkreis). Die Konfliktparteien und ihre Berater sollten angesichts der Vorteile für alle Beteiligten daher jederzeit die Möglichkeiten zu einer gütlichen Einigung ausloten bzw. die Tür hierfür offen halten.1. Vorteile einer gütlichen EinigungDie Vorteile einer einvernehmlichen Beendigung eines Konflikts... Mehr
Veröffentlicht: 15.12.2025
Blog: Advant Beiten - Gesellschaftsrecht/M&A
1. EinleitungKommt es unter Gesellschaftern zu Streit, kann dieser häufig nur dadurch beigelegt werden, dass die Gesellschafter getrennte Wege gehen, indem (mindestens) einer der Gesellschafter aus der Gesellschaft ausscheidet. Gerade zu Beginn einer Streitigkeit ist aber in der Regel keiner der Gesellschafter bereit, die Gesellschaft freiwillig zu verlassen, sei es aus wirtschaftlichen, emotionalen oder sonstigen Gründen. Da eine gütliche Ausscheidensvereinbarung also zumeist nicht zügig zustande kommt, wird der Gesellschafterstreit regelmäßig auch vor Gericht ausgetragen. Mit... Mehr
Veröffentlicht: 11.12.2025
Blog: Advant Beiten - Gesellschaftsrecht/M&A
1. Ausübung von InformationsrechtenAls Eigentümer haben die Gesellschafter das Recht, über die Angelegenheiten „ihrer“ Gesellschaft unterrichtet zu werden. Dieses Informationsrecht, das je nach Gesellschaftsform unterschiedlich ausgestaltet ist, gewinnt bei Konflikten im Gesellschafterkreis regelmäßig erheblich an Bedeutung. Einerseits werden Gesellschafter, die nicht selbst Geschäftsführer sind oder einen engen Draht zur Geschäftsführung haben, oftmals von relevanten Informationen abgeschnitten. Andererseits werden Informationsrechte auch nicht selten dazu missbraucht, um Druck auf die Geschäftsführung und mittelbar auf Mitgesellschafter aufzubauen.1.1 Verlangen... Mehr
Veröffentlicht: 11.12.2025
Blog: Advant Beiten - Gesellschaftsrecht/M&A
Im Gesellschaftsrecht gibt es aktuell zahlreiche Entscheidungen, die vor allem Gesellschafterstreitigkeiten, Geschäftsführerverantwortung und das neue Beschlussmängelrecht betreffen. Für Mandanten geht es dabei regelmäßig um Haftungsrisiken, Anfechtungsfristen und die richtige prozessuale Vorgehensweise. BGH zu Alt-Beschlüssen und MoPeG (10.12.2024 – II ZR 37/23) Der BGH hat klargestellt, dass das neue Beschlussmängelrecht nach MoPeG nicht rückwirkend auf alte Beschlüsse von Personengesellschaften angewendet wird. Fehlerhafte Alt-Beschlüsse sind daher weiterhin nach dem früheren Feststellungsmodell (Feststellungsklage gegen Mitgesellschafter) zu behandeln. Handlungsempfehlung:... Mehr
Veröffentlicht: 08.12.2025
Blog: recht-hilfreich.de
Mit dem Gesetz zur Umsetzung der Umwandlungsrichtlinie (UmRUG) wurde erstmals ein allgemeiner Rechtsrahmen für grenzüberschreitende Umwandlungen in das deutsche Umwandlungsrecht eingeführt. In der Folge überarbeitete auch das IDW seine Stellungnahme zu den handelsrechtlichen Auswirkungen des Formwechsels. Der neue IDW RS FAB 41 gilt für Formwechselbeschlüsse, die nach dem 31.07.2024 gefasst wurden. Mit dem Gesetz zur Umsetzung der Umwandlungsrichtlinie (UmRUG) wurde ein allgemeiner Rechtsrahmen für grenzüberschreitende Umwandlungen in das deutsche Umwandlungsgesetz (UmwG) eingeführt. Vor diesem Hintergrund überarbeitet(e) der Fachausschuss... Mehr
Veröffentlicht: 04.12.2025
Blog: Kleeberg - Handels- und Gesellschaftsrecht
Kein Mitwirkungsrecht des kündigenden Gesellschafters: OLG Hamm schärft die Regeln für Fortführungsbeschlüsse in der GmbH & Co. KG (8 U 75/24) Das OLG Hamm hat klargestellt: Ein freiwillig ausscheidender Kommanditist hat weder Stimm- noch Teilnahmerecht in der Gesellschafterversammlung, wenn die übrigen Gesellschafter über die Fortführung oder Nichtfortführung der GmbH & Co. KG entscheiden. Folge für die Praxis: Fortführungsentscheidungen dürfen – und sollten – schnell und ohne Beteiligung des Kündigenden getroffen werden, um Rechtssicherheit herzustellen. . Warum das... Mehr
Veröffentlicht: 30.11.2025
Blog: kösterblog - Blog zum Gesellschaftsrecht
Unterschied zwischen KG und AG Mit seinem Urteil vom 8. Juli 2025 (Az. II ZR 137/23) hat der Bundesgerichtshof (BGH) eine bedeutsame Frage des Gesellschaftsrechts entschieden: Ob § 179a Aktiengesetz (AktG) – der bei der Übertragung des gesamten Gesellschaftsvermögens einer AG eine qualifizierte Hauptversammlungsmehrheit vorsieht – analog auch bei einer Publikumsgesellschaft in der Rechtsform einer Kommanditgesellschaft (Publikums-KG) anzuwenden ist. Der BGH verneint dies nun ausdrücklich. Diese Entscheidung hat erhebliche praktische Relevanz – insbesondere für Immobilien-Publikums-KGs („Prop-Cos“) –, weil sie... Mehr
Veröffentlicht: 25.11.2025
Blog: kösterblog - Blog zum Gesellschaftsrecht
Notarielle Online-Beurkundung/Beglaubigung: Der aktuelle StandMit dem Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie aus dem Jahr 2021 hat der Gesetzgeber erstmals notarielle Beurkundungen und Beglaubigungen im Gesellschaftsrecht per Videokommunikation (notarielles Online-Verfahren) zugelassen. Der Gesetzgeber hat diesen Anwendungsbereich sukzessive erweitert – inzwischen können Notare auch einstimmige Gesellschafterbeschlüsse (z. B. Satzungsänderungen, Kapitalmaßnahmen), GmbH-Sachgründungen, Gründungsvollmachten und satzungsändernde Beschlüsse online beurkunden können.Was ein Notar derzeit (noch) nicht online beurkunden oder beglaubigen kannWeiterhin bestehen jedoch einige blinde Flecken im Anwendungsbereich notarieller Online-Verfahren... Mehr
Veröffentlicht: 30.09.2025
Blog: Advant Beiten - Gesellschaftsrecht/M&A
Gesellschaften bürgerlichen Rechts müssen sich vor allen Grundstücksgeschäften im Gesellschaftsregister eintragen lassen. Das gilt für Erwerb wie für Veräußerung. Selbst bei Auflösung der Gesellschaft und Übertragung eines Grundstücks an die Gesellschafter lehnt der BGH eine Ausnahme ab.BGH (V. Zivilsenat), Beschluss vom 03.07.2025 – V ZB 17/24SachverhaltDie Beteiligten des Verfahrens vor dem BGH waren zwei Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR), die jeweils Eigentümer eines Grundstücks waren und an denen jeweils dieselben zwei Gesellschafter zu je 50 % beteiligt... Mehr
Veröffentlicht: 09.09.2025
Blog: Advant Beiten - Gesellschaftsrecht/M&A
Berater in Gesellschafterversammlungen? Das wirft regelmäßig Fragen auf: Wann darf er teilnehmen, wann müssen andere Gesellschafter das akzeptieren? Wo liegen rechtliche Grenzen, insbesondere im Vergleich zwischen GmbH und Personengesellschaften? Und was ist eigentlich mit einem Vertreter? Ein aktueller Überblick.   Gesellschafter einer GmbH oder Personengesellschaft stehen häufig vor der Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen sie sich in Gesellschafterversammlungen vertreten oder von einem Berater begleiten lassen dürfen. Gesellschafterversammlungen sind das Herz von Gesellschaften. Die Gesellschafter... Mehr
Veröffentlicht: 04.09.2025
Blog: Law-Blog - Gesellschaftsrecht
Das Kammergericht (KG) Berlin hat die Anforderungen für die Gesellschafterstruktur der eingetragenen Gesellschaft bürgerlichen Rechts (eGbR) deutlich verschärft: Ein nicht im Vereinsregister eingetragener Idealverein kann danach nicht wirksam Gesellschafter einer eGbR werden. Was bedeutet das für die Praxis und für das Personengesellschaftsrecht nach der Reform?Hintergrund: Gesetz zur Modernisierung des Personengesellschaftsrechts (MoPeG)Die zum 01.01.2024 mit dem MoPeG eingeführte eGbR verspricht neue Gestaltungsmöglichkeiten für zahlreiche Akteure – auch für gemeinnützige Organisationen. Zugleich bringt sie eine erhöhte Registerpublizität... Mehr
Veröffentlicht: 31.07.2025
Blog: Winheller - Vereinsrecht
Welche Auskunftsrechte habe ich als Kommanditist? Ein Kommanditist ist ein Gesellschafter einer Kommanditgesellschaft dessen Haftung für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft gemäß § 171 Abs. 1 HGB auf die eingetragene Haftsumme beschränkt ist. Er ist – im Gegenzug für das Haftungsprivileg – gemäß § 164 HGB von der Geschäftsführung ausgeschlossen und hat damit nach dem gesetzlichen Regelbild nur begrenzte Möglichkeiten, die einzelnen geschäftlichen Entscheidungen zu beeinflussen: Der Kommanditist ist vorrangig ein Kapitalanleger. Zur effektiven Sicherung und... Mehr
Veröffentlicht: 03.07.2025
Blog: Law-Blog - Gesellschaftsrecht
Neuerungen durch das MoPeG: Muss die GbR jetzt im Gesellschaftsregister eingetragen werden? Einleitung Mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Modernisierung des Personengesellschaftsrechts (MoPeG) am 1. Januar 2024 hat sich das Recht der Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) grundlegend geändert. Erstmals gibt es ein öffentliches Gesellschaftsregister für GbRs, das dem Handelsregister nachgebildet ist. Bislang existierte ein solches Register nicht. Die Existenz und Zusammensetzung einer GbR ließen sich im Rechtsverkehr – anders als bei der OHG, KG oder GmbH –... Mehr
Veröffentlicht: 01.07.2025
Blog: GWGL Blog - Unternehmensrecht
Grund für die gesetzliche Sperrfristbehaftung ist, dass durch eine Einbringung in eine Kapitalgesellschaft jeweils eine steuerliche Statusverbesserung erreicht wird. Wird ein Betrieb oder Teilbetrieb veräußert, unterliegt der Veräußerungsgewinn der vollen Besteuerung. Wird der Betrieb oder Teilbetrieb zunächst steuerneutral in eine Kapitalgesellschaft eingebracht und werden danach die Anteile an der übernehmenden Kapitalgesellschaft veräußert, ist der Gewinn entweder zu 95% steuerbefreit (Veräußerer ist eine Kapitalgesellschaft) oder zu 40% (Veräußerer ist eine natürliche Person oder eine Personengesellschaft mit... Mehr
Veröffentlicht: 17.06.2025
Blog: Seitz Rechtsanwälte Steuerberater – Gesellschaftsrecht
Keine vier Wochen nach Unterzeichnung des Koalitionsvertrags hat das Bundeskabinett am 4. Juni 2025 den „Entwurf eines Gesetzes für ein steuerliches Investitionssofortprogramm zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland“ beschlossen und dem Bundestag zur Beschlussfassung zugeleitet. Die Zielsetzung dieses Gesetzes wird ambitioniert formuliert: Die deutsche Steuerpolitik müsse zu einem Garanten für eine wettbewerbsfähige und wachsende Volkswirtschaft werden. Investitionsanreize sollen das Vertrauen in den Wirtschaftsstandort hinsichtlich attraktiver Wettbewerbsbedingungen stärken und den Wohlstand mehren (und nicht nur sichern). Die... Mehr
Veröffentlicht: 17.06.2025
Blog: Seitz Rechtsanwälte Steuerberater – Gesellschaftsrecht
§§ 43 Abs. 2, 46 Nr. 8, 47 Abs. 4 GmbHG1. In der zweigliedrigen Gesellschaft mit beschränkter Haftung erübrigt sich eine Beschlussfassung nach § 46 Nr. 8 Fall 1 und 2 GmbHG, wenn nur die Stimmen des den Ersatzanspruch verfolgenden Gesellschafters wegen eines Stimmverbots des anderen Gesellschafters zählen. In diesem Fall ist die Klage des Gesellschafters grundsätzlich unzulässig, weil die Gesellschaft den Ersatzanspruch ohne Weiteres selbst im Klagewege verfolgen kann. 2. Ist Gegenstand der Beschlussfassung in... Mehr
Veröffentlicht: 06.06.2025
Blog: Advant Beiten - Gesellschaftsrecht/M&A
Mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Modernisierung des Personengesellschaftsrechts (MoPeG) am 01.01.2024 hat sich die Rechtslage zur Grundbuchfähigkeit des Vereins ohne Rechtspersönlichkeit (vormals: nicht eingetragene Vereine) grundlegend geändert. Das OLG Frankfurt stellt in einer aktuellen Entscheidung klar: Auch der nicht eingetragene Verein, dessen Zweck nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet ist, ist uneingeschränkt grundbuchfähig. Damit können solche Vereine Grundstücke erwerben, halten und veräußern – und zwar unter ihrem eigenen Namen. In diesem Beitrag erfahren Sie, was... Mehr
Veröffentlicht: 28.05.2025
Blog: Winheller - Vereinsrecht
Wer ist neben mir noch an der Gesellschaft beteiligt – und in welchem Umfang? Ein aktuelles Urteil stellt klar, dass Gesellschafter in einer Publikums-KG einen Anspruch auf Antworten auf diese Fragen haben, und zwar auch bei Beteiligung einer Treuhandgesellschaft. Fast nichts kann daran etwas ändern.   Die Karlsruher Richterinnen und Richter hatten über den Fall eines Anlegers/Gesellschafters zu entscheiden, der über eine Treuhandkommanditistin an zwei Publikumsgesellschaften, sog. Fondsgesellschaften in der Rechtsform der GmbH & Co.... Mehr
Veröffentlicht: 22.05.2025
Blog: Law-Blog - Gesellschaftsrecht

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Die Einheits-GmbH & Co. KG ist für viele Unternehmer:innen und Startups ein unbekanntes Modell – dabei bietet sie spannende Vorteile in den Bereichen Haftung, Steueroptimierung, Nachfolge und Wegzugsbesteuerung. In dieser Episode von LEGALPUNK– dem Podcast von SBS Legal Rechtsanwälte erklärt Rechtsanwalt und Legalpunk André Schenk gemeinsam mit Rechtsanwalt Florian Hayko, was hinter dieser besonderen Gesellschaftsform steckt, welche Unterschiede es zur klassischen GmbH & Co. KG gibt und warum sie für Unternehmensnachfolge, Vererbung und steuerliche Gestaltung... Mehr
Veröffentlicht: 01.09.2025
Kanal: SBS LEGAL Rechtsanwälte (YouTube)

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