Aktuelles zum Kindeswohl

Das Kindeswohl ist das oberste Prinzip des deutschen Kindschaftsrechts. Es ist der Maßstab, an dem alle Entscheidungen des Familiengerichts zu Sorgerecht, Umgang, Aufenthaltsbestimmungsrecht und Kindschaftssachen ausgerichtet werden. Doch so eindeutig der Begriff klingt – seine rechtliche Konkretisierung ist stets eine Einzelfallentscheidung, die Richter, Gutachter, Jugendämter und Verfahrensbeiständen vor anspruchsvolle Abwägungen stellt.

Zum Kindeswohl gehören nach gefestigter Rechtsprechung unter anderem: eine stabile Bindung zu beiden Elternteilen, die Sicherung der körperlichen und seelischen Unversehrtheit, die Förderung der Entwicklung und Autonomie des Kindes sowie die Berücksichtigung des altersgerechten Kindeswillens. Bei widerstreitenden Interessen der Eltern gibt das Kindeswohl den Ausschlag.

Recht Umschau aggregiert täglich aktuelle Rechtsnews rund um das Kindeswohl. Wir kuratieren Beiträge aus renommierten Familienrechtsblogs, erklärende YouTube-Videos von Familienrechtsexperten und Podcast-Episoden, die aktuelle Gerichtsentscheidungen zum Kindeswohl einordnen und kommentieren. Ob neue OLG-Beschlüsse zum Umgangsausschluss, BGH-Urteile zur Kindeswohlgefährdung oder Fachbeiträge zur Rolle des Jugendamts – bei Recht Umschau finden Sie alle relevanten Informationen übersichtlich gebündelt.

Das Kindeswohl ist kein abstraktes Prinzip, sondern gelebte Rechtspraxis in tausenden von Familiensachen täglich. Bleiben Sie auf dem Laufenden – täglich aktuell bei Recht Umschau.

Blogs

Die Trennung oder Scheidung von Paaren ist insbesondere dann ein aufwühlendes Thema, wenn gemeinsame Kinder involviert sind. Dabei gilt es nicht nur, emotionale Belastungen aufzufangen. Regelmäßig stellen sich auch zahlreiche Fragen rund um das Kindschaftsrecht. Da die letzte umfassende Reform des Kindschaftsrechts bereits vor über 25 Jahren stattgefunden hat, entsprechen viele Regelungen nicht mehr der heutigen gesellschaftlichen Realität. Nachdem die Ampel-Koalition ihre Reformpläne nicht mehr umsetzen konnte, unternimmt nun die aktuelle Bundesjustizministerin einen neuen Anlauf... Mehr
Veröffentlicht: 15.05.2026
Blog: Rose & Partner – Familienrecht
Wenn das Gericht allein nicht entscheiden kann – Wann wird ein familienpsychologisches Gutachten eingeholt? In vielen Sorge- und Umgangsverfahren stehen sich die Eltern mit völlig unterschiedlichen Darstellungen gegenüber. Jeder schildert die Situation aus seiner Sicht, Vorwürfe gegen den anderen Elternteil werden erhoben, die Eltern streiten über den Lebensmittelpunkt des Kindes, Zweifel an der Erziehungseignung eines ... Weiterlesen Der Beitrag Familienpsychologisches Gutachten im Sorge- und Umgangsverfahren: Infos und Tipps für Eltern erschien zuerst auf Schmitt &... Mehr
Veröffentlicht: 15.05.2026
Blog: Schmitt & Haensler - Familienrecht
Umgangsverweigerung durch das Kind Nach einer Trennung gehört der Umgang zwischen Kind und getrenntlebendem Elternteil zu den häufigsten Konfliktfeldern im Familienrecht. Besonders belastend wird es, wenn ein Kind den Umgang mit einem Elternteil ablehnt oder verweigert. Dann stellt sich häufig die Frage, worauf die Umgangsverweigerung beruht – und ob der betreuende Elternteil das Kind beeinflusst. Mit Beschluss vom 5. Januar 2026 (Az. 7 UF 88/25) hat das OLG Frankfurt klargestellt: Ohne konkrete Anhaltspunkte darf eine... Mehr
Veröffentlicht: 22.04.2026
Blog: MTR Legal – Familienrecht
Vaterschaftsanfechtung wird neu geregelt Bundestag beschließt Reform nach Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts Mit Beschluss vom 26. Februar 2026 hat der Bundestag eine Reform der Vaterschaftsanfechtung verabschiedet. Anlass war die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 9. April 2024 (Az. 1 BvR 2017/21). Das Gericht hatte zentrale Teile der bisherigen Rechtslage zur Abstammung beanstandet und dem Gesetzgeber aufgegeben, die Rechte leiblicher Väter neu auszubalancieren – unter gleichzeitiger Berücksichtigung der Interessen des Kindes und der bestehenden sozialen Familie. Im Kern... Mehr
Veröffentlicht: 20.04.2026
Blog: MTR Legal – Familienrecht
Begleiteter Umgang trotz Sorgerechtsentzug – wenn ein Vergleich mehr bewirkt als ein Gerichtsbeschluss Das Sorgerecht ist entzogen, das Kind lebt bei einer Pflegeperson – und die Eltern streiten mit dem Jugendamt um jeden Kontakt. Darf das Gericht in einer solchen Situation einen Vergleich billigen, der keine konkrete Umgangsregelung enthält? Und muss dabei der Vater persönlich angehört werden, obwohl sein Umgangsausschluss bereits rechtskräftig ist? Das Oberlandesgericht Rostock hat diese Fragen in einem aktuellen Beschluss klar beantwortet... Mehr
Veröffentlicht: 05.04.2026
Blog: Advocatae Kanzlei Berlin - Familienrecht
Umgangsausschluss trotz Elternrecht – wenn der Wille des Kindes alles entscheidet Ein Vater kämpft vor Gericht um den Umgang mit seiner elfjährigen Tochter. Das Kind lehnt jeden Kontakt seit Jahren ab – aus Angst, mit Panikattacken und typischen Symptomen einer posttraumatischen Belastungsstörung. Das OLG Nürnberg hat jetzt in einem aufsehenerregenden Beschluss entschieden: Der Umgangsausschluss ist bis September 2027 anzuordnen. Kein Telefon, kein persönlicher Kontakt – weil der Kindeswille dies gebietet. Eine wegweisende Entscheidung, die Eltern,... Mehr
Veröffentlicht: 05.04.2026
Blog: Advocatae Kanzlei Berlin - Familienrecht
Kontaktverbot außerhalb der Umgangszeiten – darf das Familiengericht das wirklich anordnen? Ein Vater erscheint morgens unangekündigt vor der Schule seines Sohnes. Er klingelt abends unangemeldet an der Wohnungstür der Kindesmutter. Das Kind sagt vor Gericht: Es stört mich, wenn Papa so oft vor der Schule steht. Das Familiengericht ordnet daraufhin nicht nur einen geregelten Umgang an – sondern auch ein ausdrückliches Kontaktverbot außerhalb der Umgangszeiten. Darf das sein, und auf welcher Rechtsgrundlage? Das OLG Frankfurt... Mehr
Veröffentlicht: 05.04.2026
Blog: Advocatae Kanzlei Berlin - Familienrecht
Internationale Kindesentführung & Rückgabe – Wenn Haager Übereinkommen und Menschenrechte aufeinandertreffen Zwei Kinder werden vom Vater eigenmächtig aus Russland nach Finnland verbracht. Die Mutter bleibt zurück. Finnische Gerichte ordnen die Rückgabe nach Russland an – obwohl die Kinder Asyl beantragt haben und das ältere Kind ausdrücklich widerspricht. Verletzt das die Europäische Menschenrechtskonvention? Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat diese hochsensible Frage zur internationalen Kindesentführung und Rückgabe jetzt entschieden – mit einem Ergebnis, das betroffene... Mehr
Veröffentlicht: 05.04.2026
Blog: Advocatae Kanzlei Berlin - Familienrecht
Neuer Name, neue Familie: Wann ist die Namensänderung zum Wohl des Kindes möglich? Heiraten Sie erneut und möchten, dass Ihr Kind aus einer früheren Beziehung denselben Nachnamen trägt wie Ihre neue Familie – der andere Elternteil verweigert jedoch seine Zustimmung? Genau in dieser Situation stellt sich die entscheidende Frage: Wann ist eine Namensänderung zum Wohl des Kindes gerechtfertigt, und kann das Familiengericht die Einwilligung ersetzen? Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main hat hierzu eine wichtige... Mehr
Veröffentlicht: 04.04.2026
Blog: Advocatae Kanzlei Berlin - Familienrecht
Wenn Kinder den Umgang verweigern: Beeinflussung des Kindes durch Elternteil vor Gericht Verweigert Ihr Kind den Kontakt zum anderen Elternteil nach einer Trennung – und wird Ihnen vorgeworfen, dahinterzustecken? Oder erleben Sie umgekehrt, dass Ihr Kind trotz erkennbarer Manipulation des anderen Elternteils zu ihm muss? Die Frage der Beeinflussung des Kindes durch einen Elternteil ist einer der härtesten Konflikte im Familienrecht – mit weitreichenden Folgen für das Sorgerecht. Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main hat... Mehr
Veröffentlicht: 04.04.2026
Blog: Advocatae Kanzlei Berlin - Familienrecht
Fehlerhafte Gutachten können im Sorgerechtsstreit fatale Folgen haben. Doch wann greift die Haftung eines Sachverständigen im Familienrecht tatsächlich? Ein aktueller Fall vor dem Landgericht Saarbrücken zeigt die hohen Hürden für Schadenersatzansprüche auf, wenn es um vorläufige Einschätzungen zur Kindeswohlgefährdung geht. Es ging um den Umgang mit den gemeinsamen Kindern Die Klägerin und ihr früherer Ehemann stritten vor einem saarländischen Familiengericht über den Umgang des Ehemanns mit den beiden gemeinsamen Kindern. Das Familiengericht beauftragte den Beklagten... Mehr
Veröffentlicht: 04.03.2026
Blog: Advocatae Kanzlei Berlin - Familienrecht
Eine Ehe bringt nicht nur gemeinsame Pläne, sondern auch weitreichende rechtliche Folgen mit sich, die vielen Paaren erst spät bewusst werden. Ohne individuelle Regelungen greift automatisch das Gesetz und das passt nicht zu jeder Lebenssituation. Warum ein Ehevertrag hier mehr Sicherheit schafft, als viele vermuten, zeigt der folgende Beitrag.  Was ist ein Ehevertrag und wie ist er rechtlich einzuordnen? Es handelt sich um eine vertragliche Vereinbarung zwischen Ehegatten oder zukünftigen Ehegatten. Mit dieser passen sie... Mehr
Veröffentlicht: 11.02.2026
Blog: Schmitt & Haensler - Familienrecht
Einordnung der „Online-Scheidung“ Der Begriff „Online-Scheidung“ beschreibt kein eigenständiges Scheidungsverfahren, das außerhalb staatlicher Gerichte stattfindet. Maßgeblich bleibt das förmliche Verfahren vor dem Familiengericht. „Online“ bezieht sich in der Praxis regelmäßig auf die Art und Weise, wie Informationen erhoben, Unterlagen übermittelt und die Vorbereitung der gerichtlichen Antragstellung organisiert werden. Die Entscheidung über die Ehescheidung trifft ausschließlich das zuständige Gericht. Gesetzlicher Rahmen und Verfahrensgrundlagen Zuständigkeit des Familiengerichts Für die Ehescheidung ist in Deutschland das Familiengericht zuständig. Das... Mehr
Veröffentlicht: 08.02.2026
Blog: MTR Legal – Familienrecht
Anlass der Entscheidung Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat in einem Adoptionsverfahren dem Bundesverfassungsgericht Fragen zur Vereinbarkeit der gesetzlichen Regelungen über die Ersetzung einer elterlichen Einwilligung mit dem Grundgesetz vorgelegt. Anlass ist die verfahrensrechtlich und grundrechtlich bedeutsame Konstellation, dass eine Adoption trotz fehlender Zustimmung eines Elternteils in Betracht kommen kann. Die nachfolgenden Angaben beruhen auf der Berichterstattung zu dem Verfahren bei urteile.news (Abruf: 26.01.2026). Rechtlicher Hintergrund der Einwilligung und ihrer Ersetzung Bedeutung der elterlichen Einwilligung... Mehr
Veröffentlicht: 27.01.2026
Blog: MTR Legal – Familienrecht
Beschluss des OLG Karlsruhe vom 3. Februar 2025 – Az. 16 UF 165/24 Bevor eine Ehe geschieden werden kann, muss das Paar in der Regel das Trennungsjahr absolviert haben, das mindestens ein Jahr dauern muss. Nach der gesetzlichen Definition des Ehepaares müssen die Ehepartner mindestens ein Jahr getrennt leben, bevor die Scheidung eingereicht werden kann. Das Trennungsjahr beginnt, sobald die Ehepartner sich durch klare räumliche und wirtschaftliche Trennung sowie den Willen zur Scheidung voneinander abgrenzen.... Mehr
Veröffentlicht: 14.01.2026
Blog: MTR Legal – Familienrecht
Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Überblick Das Bundesverfassungsgericht hat eine Verfassungsbeschwerde gegen einen gerichtlich angeordneten, zeitlich begrenzten Ausschluss des Umgangs zurückgewiesen. Gegenstand des Verfahrens war die familiengerichtliche Maßnahme, den Umgang eines Elternteils mit seinen Kindern für einen bestimmten Zeitraum auszusetzen, um Kinder und Mutter zu schützen. Nach der verfassungsgerichtlichen Prüfung begegnete die angegriffene Entscheidung keinen durchgreifenden verfassungsrechtlichen Bedenken. Ausgangspunkt: Umgangsrecht und staatlicher Schutzauftrag Umgang als grundsätzlich geschütztes Elternrecht Das Umgangsrecht steht in einem verfassungsrechtlichen Rahmen, der... Mehr
Veröffentlicht: 11.01.2026
Blog: MTR Legal – Familienrecht
Voraussetzungen für die Zuweisung eines neuen Familiennamens an ein minderjähriges Kind Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main befasste sich mit der Frage, unter welchen Bedingungen einem minderjährigen Kind ein abweichender Familienname im Wege der öffentlich-rechtlichen Namensänderung zuerkannt werden kann. Die maßgeblichen rechtlichen Grundlagen ergeben sich aus dem Namensänderungsgesetz (NamÄndG) sowie den hierzu ergangenen verwaltungsgerichtlichen und zivilrechtlichen Entscheidungen. Maßgebliche gesetzliche Anforderungen Die Änderung des Familiennamens eines Minderjährigen ist nach § 3 Abs. 1 NamÄndG nur zulässig, wenn... Mehr
Veröffentlicht: 07.01.2026
Blog: MTR Legal – Familienrecht
Anspruch minderjähriger Kinder auf unbefristeten Unterhaltstitel Nach einer aktuellen Entscheidung des Oberlandesgerichts Bamberg (Az.: 2 UF 14/18) besteht für minderjährige Kinder ein dauerhafter Anspruch darauf, dass der unterhaltspflichtige Elternteil einen unbefristeten Unterhaltstitel errichtet. Damit wurde die Bedeutung eines unbefristeten Titels zur Sicherstellung der Unterhaltszahlungen für Minderjährige gestärkt. Hintergrund des Verfahrens Im zugrunde liegenden Fall begehrte die gesetzliche Vertreterin eines minderjährigen Kindes die Ausstellung eines zeitlich uneingeschränkten Unterhaltstitels gegen den barunterhaltspflichtigen Elternteil. Der betreffende Elternteil hatte... Mehr
Veröffentlicht: 30.12.2025
Blog: MTR Legal – Familienrecht
Der Beitrag Gewalt des Vaters rechtfertigt alleiniges Sorgerecht für Mutter erschien als erstes auf Advocatae Kanzlei Berlin. Eltern, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, stehen oft vor schwierigen Entscheidungen im Familienrecht. Besonders das alleiniges Sorgerecht wegen häuslicher Gewalt kann eine rechtliche Lösung sein, um Kinder und Mutter zu schützen. Ein aktuelles Urteil des OLG Frankfurt zeigt, unter welchen Umständen das alleinige Sorgerecht auf die Mutter übertragen werden kann. Häusliche Gewalt kann alleiniges Sorgerecht wegen häuslicher... Mehr
Veröffentlicht: 01.12.2025
Blog: Advocatae Kanzlei Berlin - Familienrecht
Im Falle einer Trennung zwischen Eltern ist häufig unklar, wer im Anschluss das Sorgerecht für das gemeinsame Kind innehat und wie Entscheidungen in der Zukunft zu treffen sind.   1. Grundlegendes Grundsätzlich muss zunächst unterschieden werden, ob die unverheirateten Eltern schon vor der Geburt des Kindes oder auch im Anschluss an deren Trennung eine gemeinsame Sorgeerklärung abgegeben haben. Eine Sorgeerklärung ist eine vom Jugendamt beurkundete Erklärung darüber, dass die Eltern die gemeinsame Sorge über das... Mehr
Veröffentlicht: 25.11.2025
Blog: Rechtsanwaltskanzlei Hufnagel - Familienrecht
Verwirkung des Trennungsunterhaltsanspruchs bei schwerwiegenden unzutreffenden Anschuldigungen Das Oberlandesgericht Stuttgart befasste sich mit einer rechtlich wie persönlich schwierigen Konstellation: Im Rahmen eines Trennungsunterhaltsverfahrens wurde dem in Anspruch genommenen Ehepartner zu Unrecht sexueller Kindesmissbrauch durch den Unterhaltsberechtigten vorgeworfen. Diese Konstellation wirft grundsätzliche Fragen zum Institut der Verwirkung von Unterhaltsansprüchen nach § 1361 Abs. 3 BGB, insbesondere in Verbindung mit § 1579 Nr. 6 BGB, auf. Die Entscheidung verdeutlicht die Wechselwirkungen zwischen ehelicher Solidaritätspflicht, dem Schutz des... Mehr
Veröffentlicht: 11.11.2025
Blog: MTR Legal – Familienrecht
Haben sich Eheleute für eine Trennung entschieden, so bestehen oftmals Unklarheiten und Unsicherheiten bezüglich des weiteren Vorgehens, der zu klärenden Punkte und weiterer wichtiger Aspekte, die nun zu beachten sind. Das Trennungsjahr Damit durch das Familiengericht die Scheidung ausgesprochen werden kann, ist ein Nachweis einer Aufgabe der ehelichen Lebensgemeinschaft für die Dauer eines Jahres erforderlich, mit Ausnahme bei Vorliegen begründeter Nachweise bezüglich eines Härtefalls. Der Sinn und Zweck des Trennungsjahres, während dem die geschlossene Ehe... Mehr
Veröffentlicht: 30.10.2025
Blog: Rechtsanwaltskanzlei Hufnagel - Familienrecht
Was bedeutet Erwerbsobliegenheit? Wann besteht eine Erwerbsobliegenheit? Erwerbsobliegenheit beim Kindesunterhalt Welche Arbeit ist zumutbar? Gibt es auch eine Erwerbsobliegenheit des betreuenden Elternteils? Folgen bei fehlenden Erwerbsbemühungen Praxistipps für Unterhaltspflichtige Fazit 1. Was bedeutet Erwerbsobliegenheit? Unterhaltspflichtige können die Zahlung von Unterhalt nicht mit der Begründung vermeiden, dass sie nichts oder zu wenig zu verdienen. Sie müssen vielmehr ihre Arbeitskraft aktiv und in zumutbarem Umfang einsetzen, um den geschuldeten Unterhalt für ihre Kinder und ggf. weiterer Berechtigter... Mehr
Veröffentlicht: 28.10.2025
Blog: Kanzlei Hasselbach - Familienrecht
Der Kinderzuschlag im Kontext des Unterhaltsrechts: Berücksichtigung als Einkommen des Kindes Die unterhaltsrechtliche Behandlung staatlicher Transferleistungen ist regelmäßig Gegenstand gerichtlicher Entscheidungen und rechtlicher Auseinandersetzungen. Insbesondere die Frage, ob der Kinderzuschlag gemäß § 6a Bundeskindergeldgesetz (BKGG) als Einkommen des Kindes im Rahmen von Unterhaltsberechnungen zu berücksichtigen ist, war bislang umstritten. Mit Beschluss vom 30.09.2019 (OLG Hamm, Az. 4 UF 2/19) hat das Oberlandesgericht Hamm diese Thematik einer vertieften Bewertung unterzogen und die Bedeutung dieser Entscheidung für... Mehr
Veröffentlicht: 22.10.2025
Blog: MTR Legal – Familienrecht

 

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