Aktuelles zur HOAI

Diese Seite bündelt täglich aktualisierte Beiträge zur HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) – kuratiert aus deutschsprachigen Fachblogs, YouTube-Kanälen und Podcasts. Ob aktuelle Urteile zur Honorarberechnung nach HOAI 2021, neue Entscheidungen zu Honorarvereinbarungen unter den früheren Mindestsätzen oder Praxisbeiträge zu Leistungsphasen und anrechenbaren Kosten: Hier finden Sie alle relevanten Inhalte zur HOAI zentral gebündelt.

Die Seite richtet sich an Architektinnen und Architekten, Ingenieurinnen und Ingenieure sowie an Bauherrinnen und Bauherren und Baurechtsanwältinnen und -anwälte, die aktuelle Entwicklungen zur HOAI und zum Architekten- und Ingenieurhonorarrecht professionell verfolgen.

Recht Umschau aggregiert Beiträge aus zahlreichen Bau- und Architektenrecht-Quellen gleichzeitig. Kein relevantes Urteil und kein Fachbeitrag zur HOAI entgeht Ihnen – von den Auswirkungen des EuGH-Urteils 2019 und der HOAI-Reform 2021 über Honorarzonen und anrechenbare Kosten bis hin zu Honorarvereinbarungen, Zusatzleistungen und aktuellen OLG-Entscheidungen zur Honorardurchsetzung.

Blogs

Das BMWK hat am 27. März 2025 den Endbericht zum HOAI-Honorargutachten online veröffentlicht (Endbericht zur Evaluation der Planungsbereiche der HOAI). Das Gutachten soll die Grundlage für weitere Diskussionen zur Novellierung der HOAI darstellen. Gegenstand des Gutachtens sind zahlreiche honorarrelevante Aspekte, u.a.: Anpassung der Tafelwerte (signifikante Honorarerhöhungen, vor allem im niedrigeren Tafelbereich) Anpassung der Prozentsätze der Leistungsbilder (Aufwertung LP 2 und LP 3) Anpassung der Tafelgrenzen (signifikante Erhöhung) Umgang mit der mitzuverarbeitenden Bausubstanz. Interessant sind die... Mehr
Veröffentlicht: 02.04.2025
Blog: Zirngibl News - Immobilien- und Baurecht
Das 619 Seiten starke Sachverständigengutachten zur Überarbeitung der Honorarberechnung in der HOAI ist veröffentlicht worden (sog. "Honorargutachten"). Es folgt auf das bereits Ende 2023 publizierte "Planungsbereichsgutachten" und bildet somit den Abschluss des zweistufigen Begutachtungsprozesses als Grundlage für die Novellierung der HOAI ("HOAI 202X"). [mehr ...]... Mehr
Veröffentlicht: 28.03.2025
Blog: ibr-online.de
In einem aktuellen Urteil hat der Bundesgerichtshof in einem Urteil vom 03.08.2023, Az. VII ZR 102/22 entschieden, dass eine Abrechnung nach den Mindestsätzen der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) ausnahmsweise als treuwidrig sein kann. Dies ist der Fall, wenn das Vertrauen des Auftraggebers auf das vereinbarte niedrigere Honorar schutzwürdig ist. In einem solchen Fall liegen jedoch nicht automatisch die Voraussetzungen des § 242 BGB vor, die den Architekten daran hindern könnten, sich auf die... Mehr
Veröffentlicht: 07.08.2024
Blog: Rechtsanwalt Koerentz
Architekten und Ingenieure streben oft danach, ihre Verträge als Dienstleistungsverträge statt als Werkverträge zu gestalten. Die Vorteile liegen auf der Hand: kein geschuldeter Erfolg, kürzere Verjährungsfristen und eine kontinuierliche Vergütung nach erbrachter Leistung. Dieser Wunsch ist besonders im Hinblick auf die umfangreiche Rechtsprechung zur Haftung bei der Bauüberwachung verständlich. Das erste Feedback lautet häufig: „Nicht die Bezeichnung des Vertrages bestimmt den Vertragstyp, sondern dessen Inhalt und wie der Vertrag tatsächlich gelebt wird.“ Gerichte haben vielfach... Mehr
Veröffentlicht: 10.06.2024
Blog: pbv kraft
Vereinbaren die Parteien ein HOAI-Berechnungshonorar, treffen sie regelmäßig auch Festlegungen zu einzelnen Honorarparametern. Solche Festlegungen können sich nachträglich als unzutreffend erweisen. So kann das Objekt tatsächlich in eine höhere Honorarzone einzuordnen sein als ursprünglich angenommen und im Vertrag vereinbart. Einige Stimmen in der Literatur plädieren für eine Korrektur der Honorarvereinbarung im Wege der ergänzenden Vertragsauslegung, auch und insbesondere im Anwendungsbereich der "unverbindlichen" HOAI 2021 (Korbion/Mantscheff/Vygen/Rodemann, 14. Aufl., HOAI § 7, Rn. 31 ff.; Kemper, FS... Mehr
Veröffentlicht: 10.04.2024
Blog: ibr-online.de
Planungsleistungen gelten regelmäßig als geistig-schöpferische oder als innovative und konzeptionelle Leistungen. Daher sieht die Vergabeverordnung (§ 74 VgV) das Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb als Regelverfahren für Leistungen vor, die nicht eindeutig und erschöpfend beschrieben werden können. Somit können etwaige Unklarheiten der Leistungsbeschreibung im Rahmen der Verhandlungen geklärt, optimiert sowie in den finalen Angeboten entsprechend kalkuliert werden. Eine kurze Sichtung der europaweiten Auftragsbekanntmachungen zeigt allerdings, dass ca. ein Viertel der Planungsvergaben, als offenes oder nichtoffenen und somit... Mehr
Veröffentlicht: 05.03.2024
Blog: pbv kraft
Beschleunigungsleistungen bei ausführenden Gewerken sind üblich und auch relativ einfach umsetzbar. Mehr Personal oder mehr Schichten bedeutet im Regelfall eine Beschleunigung und frühere Fertigstellung. Doch wie verhält es sich damit bei Planungsleistungen. Dem HOAI-Honorar liegt regelmäßig eine gewöhnliche Bauzeit zugrunde. Zum Thema Beschleunigung bzw. deren Honorierung enthält die HOAI keine Regelungen. Beschleunigungen werden entweder dann notwendig, wenn ein bereits vorhandener Rückstand aufgeholt oder ein früherer Fertigstellungstermin erreicht werden soll. Die entscheidende Frage, ob der Beschleunigungsaufwand... Mehr
Veröffentlicht: 13.02.2024
Blog: pbv kraft
Mit dieser, in der Praxis nicht seltenen Fragestellung hatte sich das OLG Celle in einer Entscheidung vom 02.08.2023 (Az.: 14 U 200/19) zu befassen: Der Architekt war mit der Erbringung von Grundleistungen der Leistungsphasen 1 – 3 und 5 – 8 gemäß § 34 HOAI (Fassung 2013) im Zusammenhang mit dem Umbau und der Modernisierung eines […] Der Beitrag (Einzelne) Grundleistungen nicht erbracht: Honorarabzug? erschien zuerst auf Rofast Blog. ... Mehr
Veröffentlicht: 29.12.2023
Blog: Rommelspacher Glaser Prüß Mattes Kalthoff – Architektenrecht
Die Vertragsgestaltung zum Honorar im Rahmen von Planungen im Bestand bietet verschiedene Möglichkeiten, aber auch Fallstricke. Die wichtigsten Faktoren sind insofern der Umbauzuschlag und die mitzuverarbeitende Bausubstanz. Diese sollten bei der Verhandlung der Honorarvereinbarung im Hinterkopf behalten werden, da eine nachträgliche Anpassung bei wirksamer Vereinbarung regelmäßig ausscheidet. Gute Argumente für die die Verhandlungen ergeben sich aus dem Folgenden: Nach der aktuellen Entscheidung des OLG Celle ist ein Umbauzuschlag dann zu gewähren, wenn im Rahmen der... Mehr
Veröffentlicht: 10.10.2023
Blog: pbv kraft
Rechtlich anerkannt und in der Praxis herumgesprochen hat sich die Problematik, dass der Planer nicht nur die mangelfreie Errichtung des Bauwerks und eine dauerhaft genehmigungsfähige Planung schuldet, sondern auch selbständige Teilerfolge. Die „klassischen“ HOAI-Verträgen definieren in der Regel das jeweilige Leistungsbild als Leistungsprogramm. Die geschuldeten selbständigen Teilerfolge liegen dann in den einzelnen Teilleistungen des vereinbarten Leistungsbildes. Diese Praxis hat sich etabliert und setzt sich trotz erheblicher Schwierigkeiten und Nachteile für die jeweiligen Planer weiter fort.... Mehr
Veröffentlicht: 28.08.2023
Blog: pbv kraft

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