Aktuelles zum Bauvertrag

Diese Seite bündelt täglich aktualisierte Beiträge zum Bauvertrag – kuratiert aus deutschsprachigen Fachblogs, YouTube-Kanälen und Podcasts. Ob aktuelle BGH-Urteile zum BGB-Bauvertrag, neue Entscheidungen zum Anordnungsrecht des Bestellers oder Praxisbeiträge zur Vertragsgestaltung und Pauschalpreisabrede: Hier finden Sie alle relevanten Inhalte zum Bauvertragsrecht auf einen Blick.

Die Seite richtet sich an Bauherrinnen und Bauherren, Bauunternehmerinnen und Bauunternehmer sowie an Baurechtsanwältinnen und -anwälte, die aktuelle Entwicklungen im BGB-Bauvertragsrecht (§§ 650a ff. BGB) und im VOB/B-Recht professionell verfolgen.

Recht Umschau aggregiert Beiträge aus zahlreichen Bau- und Architektenrecht-Quellen gleichzeitig. So verpassen Sie keine relevante Entscheidung und keinen Fachbeitrag – von Vergütungsanpassung und Nachtragsmanagement über Kündigung und Abnahme bis hin zu Verbraucherbauvertrag, Pauschalpreisrisiko und aktuellen BGH-Entscheidungen zum Anordnungsrecht nach § 650b BGB.

Blogs

Messengerdienste wie WhatsApp sind heutzutage derart gebräuchlich geworden, dass sie der Einfachheit halber auch bei der Abwicklung vieler Verträge Verwendung gefunden haben. Gerade dann, wenn (z.B. bei einem Bauvertrag) kurzfristig eine Vielzahl von Beteiligten über bestimmte Gegebenheiten vor Ort informiert werden soll, liegt es für viele nahe, sich derartiger moderner Mittel zu bedienen, um zeitnah eine Verständigung mit den relevanten Projektbeteiligten zu ermöglichen. Doch gerade im Kontext von Bauverträgen ist insofern besondere Vorsicht geboten, da... Mehr
Veröffentlicht: 13.05.2026
Blog: Melchers Rechtsanwälte - Bau- und Immobilienrecht
Mit Urteil vom 27.11.2025 (VII ZR 112/24) hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass Bauherren bei der Geltendmachung eines Kostenvorschusses für dieBeseitigung von Baumängeln keinen sogenannten „Abzug neu für alt“ hinnehmen müssen, selbst wenn der Mangel erst nach längerer Nutzung des Bauwerks auftritt und der Bauherr bis dahin keine Gebrauchsnachteile hatte. Nach den Regelungen des Bauvertragsrechts ist […] Der Beitrag Kein „Abzug neu für alt“ bei Mangelbeseitigung erschien zuerst auf Rofast Blog. ... Mehr
Veröffentlicht: 15.04.2026
Blog: Rommelspacher Glaser Prüß Mattes Kalthoff – Baurecht
Wände eingerissen, Böden raus – die Kernsanierung läuft, doch plötzlich stoppen alle Zahlungen wegen einer fehlenden Belehrung. Nun wird gestritten, ob massive Umbaumaßnahmen rechtlich einem Neubau gleichen und wie viel Geld für bereits erledigte Arbeiten trotz des Widerrufs fließen muss.... Mehr
Veröffentlicht: 04.03.2026
Blog: Kanzlei Kotz – Baurecht
OLG Stuttgart, Beschluss vom 16.11.2023 – 13 U 16/23, BGH, Beschluss vom 09.07.2025 – VII ZR 227/23 – „Rückgabe von verbautem Material nach Widerruf eines Bauvertrags?„ Das Oberlandesgericht Stuttgart hat eine vom Bundesgerichtshof bestätigte Entscheidung zum Widerruf bei Bauverträgen getroffen, die von hoher wirtschaftlicher Bedeutung ist: Verbraucher können, abhängig davon, wie ein Geschäft zustande kommt, auch bei Bauverträgen ein Widerrufsrecht haben, das auch dann noch bestehen kann, wenn die Leistungen schon erbracht sind. Insbesondere Geschäfte,... Mehr
Veröffentlicht: 05.01.2026
Blog: SRF Sickenberger Rehmet Frauenknecht Rechtsanwälte - Baurecht
Die Vielzahl an Rechtsprechung zu „Schwarzgeldabreden“ im Baurecht zeigt, dass die strafrechtlichen Verbote ihre präventive Wirkung wohl verfehlen. Zugleich scheinen die Beteiligten jedoch auch die weitreichenden zivilrechtlichen Folgen zu ignorieren: der vollständige Verlust aller vertraglichen Ansprüche. Sachverhalt (angelehnt an zahlreiche gerichtliche Entscheidungen, bspw. OLG München, Beschluss vom 21.03.2024 – 20 U 5903/22): Das Angebot des Auftragnehmers (AN) enthielt neben der Lieferung von Fenstern auch eine Position „Montage“. Der Auftrag des Auftraggebers (AG) bezog sich letztlich... Mehr
Veröffentlicht: 27.11.2025
Blog: Melchers Rechtsanwälte - Bau- und Immobilienrecht
Wegen Totalverweigerung der umfangreichen Dämmarbeiten kündigte das Land Sachsen-Anhalt den Bauvertrag fristlos. Der Auftragnehmer forderte trotzdem Abschlagszahlungen und berief sich auf ein Zurückbehaltungsrecht. Steht dem Unternehmer nach dieser extremen Vertragsverletzung überhaupt noch Vergütung zu?... Mehr
Veröffentlicht: 13.11.2025
Blog: Kanzlei Kotz – Baurecht
Eine Konstellation, die in praxi nicht selten ist. Hiermit hatte sich das OLG Stuttgart in einer bemerkenswerten Entscheidung zu befassen: Der Sachverhalt: Die Erwerber schließen mit einem Bauträger notarielle Bauverträge ab. In den gleichlautenden Verträgen verpflichtet sich der Bauträger zur bezugsfertigen Herstellung der Eigentumswohnungen bis zu einem definierten Datum. Der Vertrag enthält im Weiteren eine […] Der Beitrag Bauträgervertrag: Unwirksame Abnahmeklausel – wann verjähren Mängelansprüche? erschien zuerst auf Rofast Blog. ... Mehr
Veröffentlicht: 31.10.2025
Blog: Rommelspacher Glaser Prüß Mattes Kalthoff – Architektenrecht
Obwohl die Bauleistung komplett abgenommen war, verlangte ein Bauunternehmer nachträglich den Anspruch auf die Sicherheit nach Abnahme der Bauleistung vom Auftraggeber. Die Weigerung des Bauherrn, diese zu stellen, führte zur Kündigung des bereits erfüllten Bauvertrags – mit ungeahnten finanziellen Folgen.... Mehr
Veröffentlicht: 17.10.2025
Blog: Kanzlei Kotz – Baurecht
Ein Elektro-Unternehmen forderte eine Bauhandwerkersicherungsleistung für die Installation einer Sonnenschutzsteuerung von 775 Jalousien in einem Berliner Bürokomplex. Doch gerade die Qualifizierung als Bauvertrag für die Jalousiesteuerung wurde zum juristischen Knackpunkt.... Mehr
Veröffentlicht: 26.09.2025
Blog: Kanzlei Kotz – Baurecht
Landgericht Frankenthal, Urteil vom 15.04.2025 – 8 O 214/24 – „Verbraucher müssen belehrt werden! „ Immer wieder erbringen Handwerker Leistungen für Verbraucher-Auftraggeber und bleiben am Ende ohne jegliche Vergütung auf erbrachten Leistungen sitzen. Dies hat mit den Regelungen über außerhalb geschlossener Geschäftsräume abgeschlossener Verträge und mit Geschäften, die im sogenannten Fernabsatz zustande kommen zu tun. Bei beiden Fallkonstellationen, die gerade im Handwerk häufig vorkommen, ist der Verbraucher über sein Widerrufsrecht zu belehren und kann, wenn... Mehr
Veröffentlicht: 25.09.2025
Blog: SRF Sickenberger Rehmet Frauenknecht Rechtsanwälte - Baurecht
Worum geht es? Über eine sehr praxisrelevante Konstellation hatte der für Insolvenzrecht zuständige Zivilsenat des Bundesgerichtshofs kürzlich bezüglich eines Bauvertrages zu befinden (vgl. BGH, Urt. v. 17.07.2025, Az. IX ZR 70/24): Der Auftragnehmer eines Bauvertrages wird insolvent. Seine Werkleistung weist Mängel auf. Der Werklohn ist noch nicht vollständig bezahlt. Der Insolvenzverwalter über das Vermögen des insolventen Auftragnehmers wählte nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens „Nichterfüllung“ im Sinne von § 103 InsO. Das bedeutet, dass restliche Werkleistungen (einschließlich... Mehr
Veröffentlicht: 16.09.2025
Blog: Melchers Rechtsanwälte - Bau- und Immobilienrecht
Viele Anbieter von Fertighäusern werben mit einer sogenannten Festpreisgarantie. Der Begriff erweckt für bauwillige Bauherren zunächst ein Gefühl von Kostensicherheit. Denn ein „fester“ Preis vermittelt Sicherheit in Zeiten steigender Baukosten. Doch was steckt wirklich hinter dieser Festpreisgarantie? Hält sie das, was sie verspricht? Und ist eine solche Klausel immer zulässig? Die Festpreisgarantie im konkreten Fall In einem Fall vor dem OLG Koblenz (Urteil vom 10.10.2024 – 2 U 41/24 (nicht rechtskräftig)) hatte ein Fertighausanbieter im... Mehr
Veröffentlicht: 08.08.2025
Blog: Rechtsanwalt Markus Erler
Seit Anfang 2023 lief ein ambitioniertes Bauvorhaben in einer süddeutschen Großstadt. Als das Bauunternehmen im August 2024 eine Bauvertrag Kündigung wegen fehlender Mitwirkung androhte und eine Sicherheitsleistung forderte, teilte der Bauherr überraschend mit, den Vertrag bereits selbst beendet zu haben. Monate später verlangte das Bauunternehmen über 3,9 Millionen Euro – hauptsächlich für Leistungen, die nie erbracht wurden – und wollte 500.000 Euro davon per Hypothek sichern.... Mehr
Veröffentlicht: 03.08.2025
Blog: Kanzlei Kotz – Baurecht
Der Bau einer Studentenwohnanlage endete in einem handfesten Konflikt um die Rechnung. Eine Metallbaufirma forderte Geld für Zusatzarbeiten, die der Bauherr jedoch nicht anerkannte. Das Gericht musste klären, ob mündliche Absprachen ohne Belege Gültigkeit haben und wer am Ende die Zeche zahlt, wenn sich Vertragspartner widersprüchlich verhalten.... Mehr
Veröffentlicht: 24.06.2025
Blog: Kanzlei Kotz – Baurecht
Das OLG Koblenz und der BGH (OLG Koblenz, Urteil vom 07.07.2022 – 1 U 1473/20; BGH, Beschluss vom 24.05.2023 – VII ZR 139/22) befassen sich mit den anerkannten Regeln der Technik. 1. Sachverhalt Die Parteien stritten über Mängelbeseitigungs- sowie Zahlungsansprüche aus einem geschlossenen Bauträgervertrag. Der Käufer erwarb mit notariellem Bauvertrag von einem Bauträger ein noch zu erstellendes „luxuriöses Penthouse” in einer „exklusiven Stadtvilla“. Zu der Wohnung gehörten zwei PKW-Abstellplätze in der Tiefgarage. Bestandteil des notariellen... Mehr
Veröffentlicht: 17.06.2025
Blog: Kanzlei Seidenberg
Häufig dreht sich am Ende eines Bauvorhabens alles um die Frage, wurde die Abnahme erklärt oder nicht. Jedoch gibt es auch die Möglichkeit, dass die Abnahme als erklärt gilt, ohne dass sie je erklärt wurde – die sog. fiktive Abnahme, § 640 Abs. 2 BGB. Doch was sind die Voraussetzungen einer fiktiven Abnahme? Oder anders gefragt: Was müssen Bauherren beachten? Mit dieser Fragestellung hat sich das OLG Brandenburg in seinem Urteil vom 21.11.2024 (Az. 10... Mehr
Veröffentlicht: 11.06.2025
Blog: Melchers Rechtsanwälte - Bau- und Immobilienrecht
Ein luxuriöser Pool und eine nüchterne Lagerhalle – zwei Bauprojekte, die zu einem erbitterten Rechtsstreit führten. Denn ein findiger Bauherr versuchte, mittels kreativer Rechnungslegung private Kosten auf das gewerbliche Projekt zu verschieben, um Steuern zu sparen. Diese bemerkenswerte **Kostenverschiebung** mündete schließlich vor dem Oberlandesgericht. Dort stand die Frage im Raum, ob diese Art der Vertragsgestaltung die gesamten Bauverträge unwirksam macht.... Mehr
Veröffentlicht: 10.06.2025
Blog: Kanzlei Kotz – Baurecht
Ein Bauvorhaben gerät ins Stocken: Der Handwerker verlangt eine **Bauhandwerkersicherung**, doch der Auftraggeber kündigt stattdessen den Vertrag. Was wie ein klarer Fall für die Rückzahlung einer hohen Anzahlung aussieht, entpuppt sich als teurer Irrtum. Ein aktuelles Urteil zeigt, wie schnell Bauherren auf erheblichen Kosten sitzenbleiben, selbst wenn der Handwerker kaum Leistungen erbracht hat.... Mehr
Veröffentlicht: 09.06.2025
Blog: Kanzlei Kotz – Baurecht
Das korrekte Setzen von Fristen ist in der Praxis gar nicht so einfach, für viele Ansprüche aus Bauverträgen, seien es Mängelansprüche, Verzugsansprüche oder Schadensansprüche ist die richtige Fristsetzung aber essentiell. Von wenigen Ausnahmen abgesehen gibt es ohne angemessene Fristsetzung keine Sekundäransprüche auf Minderung, Schadensersatz, Kostenvorschuss und Selbstvornahmekosten und auch das Rücktrittsrecht hängt davon ab. Umso erstaunlicher ist es, wie sorglos häufig mit der Fristsetzung umgegangen wird. Und manchmal kann für das Bestehen eines Anspruchs auch... Mehr
Veröffentlicht: 03.06.2025
Blog: Baurecht 2.0
Sachverhalt Eine aus Eltern und Kindern einer Familie bestehende GbR beauftragte ein Unternehmen mit der Errichtung eines Mehrfamilienhauses für die spätere Vermietung, bestehend aus 30 Wohnungen und einer Tiefgarage mit 45 Stellplätzen. Während der Ausführung verlangte das Unternehmen von der GbR die Stellung einer Sicherheit nach § 650f BGB. Die GbR lehnte dies unter Berufung auf das Verbraucherprivileg in § 650f Abs. 6 Satz 1 Nr. 2 BGB ab (Verbraucher, die einen sog. Verbraucherbauvertrag schließen... Mehr
Veröffentlicht: 13.05.2025
Blog: Melchers Rechtsanwälte - Bau- und Immobilienrecht
Ein Hausprojekt per Bauträgervertrag mündet im Albtraum versteckter Baumängel. Jahre nach der Abnahme droht nun der Verlust aller Ansprüche auf Schadenersatz. Das Landgericht Darmstadt hat jetzt entschieden, wann die Frist für den Bauherrn wirklich zu ticken beginnt – auch bei spät aufgedeckten Mängeln. Eine Klärung mit weitreichender Bedeutung.... Mehr
Veröffentlicht: 18.04.2025
Blog: Kanzlei Kotz – Baurecht
Ein teures Gutachten in Auftrag gegeben, doch das Ergebnis ist mangelhaft – wer nun sein Geld zurückfordert, steht vor einer unerwarteten Frage. Nicht etwa der Ort des begutachteten Grundstücks entscheidet, wo der Prozess stattfindet. Sondern der Firmensitz des Gutachters, urteilten nun die Richter.... Mehr
Veröffentlicht: 13.04.2025
Blog: Kanzlei Kotz – Baurecht
Unterschrieben und abgehakt? Für viele Wohnungskäufer ist das Übergabeprotokoll reine Formsache. Doch ob damit auch das Gemeinschaftseigentum als abgenommen gilt, wurde nun zum Streitfall vor Gericht in München. Im Zentrum: die Frage der Abnahme – und die drohende Verjährung von Mängelansprüchen.... Mehr
Veröffentlicht: 08.04.2025
Blog: Kanzlei Kotz – Baurecht
Zum vorliegenden | | Kontakt Der Fall vor Gericht Der Kern des Rechtsstreits: Rückgabe einer Gewährleistungsbürgschaft Das Oberlandesgericht (OLG) Schleswig befasste sich mit einem Streitfall aus dem Baurecht. Im Zentrum stand die Frage, wann ein Auftraggeber eine erhaltene Sicherheitsleistung für Mängelansprüche, hier eine Bankbürgschaft, an den Auftragnehmer zurückgeben muss. Die Klägerin, ein Bauunternehmen, forderte von […]... Mehr
Veröffentlicht: 08.04.2025
Blog: Kanzlei Kotz – Baurecht
Wird ein gegenseitiger Austausch von Bauleistungen ohne vollständige Bezahlung, also ein Kompensationsgeschäft, vereinbart, kann darin eine Schwarzgeldabrede gesehen werden, die zur Nichtigkeit des Vertrages führt (Landgericht Karlsruhe Urt. v. 09.10.2024, Az.: 6 O 160/23). 1. Sachverhalt Zwei Bauunternehmer haben sich wechselseitig mit verschiedenen Bauleistungen beauftragt, diese jedoch nur zu einem geringen Teil abgerechnet. Die wechselseitigen Leistungen sollten die Waage halten. Keine Partei sollte von der anderen Partei Zahlungen erhalten. Eine Ausnahme bildeten ungeplanter Mehraufwand bzw.... Mehr
Veröffentlicht: 21.03.2025
Blog: Kanzlei Seidenberg
Als plötzlich höhere Mauern als erwartet emporragten, forderte ein Gerüstbauer prompt mehr Geld – doch der Bauherr verweigerte die sofortige Zahlung. Ein Baustopp folgte, der nun vor Gericht ein überraschendes Urteil nach sich zog: Wer auf stur schaltet, bleibt am Ende auf den Kosten sitzen. ... Mehr
Veröffentlicht: 07.03.2025
Blog: Kanzlei Kotz – Baurecht
Die Themen Umwelt (Environmental), Soziales (Social) und Unternehmensführung (Governance) – kurz ESG – spielen eine immer wichtigere Rolle in der Bauwirtschaft. Daran wird auch der Austritt der USA aus dem Pariser Abkommen nichts ändern. Der ESG-Zug in Europa fährt weiter. Besonders der Umweltaspekt („E“) dominiert Bauverträge, da nachhaltige Bauweisen, Energieeffizienz und Ressourcenschonung weiter in den Fokus rücken. Doch wie lassen sich ESG-Kriterien konkret in Bauverträgen verankern? Rechtsgrundlagen für ESG in Bauprojekten Der gesetzliche Rahmen für... Mehr
Veröffentlicht: 07.03.2025
Blog: Zirngibl News - Immobilien- und Baurecht
OLG Karlsruhe, Urteil vom 05.04.2023 – 15 U 101/22 BGH, Beschluss vom 13.03.2024 – VII ZR 94/23 – „Arbeitseinstellung, um Nachträge durchzusetzen, ist ein Kündigungsgrund!“ Der Bundesgerichtshof hat eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Karlsruhe durch Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde bestätigt, in der der Auftraggeber den Nachtragsunternehmer „ausschließlich aus wichtigem Grund“ gekündigt hat. Im Bauvertrag der Parteien war geregelt, dass bei Meinungsverschiedenheiten zwischen Generalunternehmer und Auftraggeber der Generalunternehmer nicht berechtigt ist, die Arbeiten einzustellen. Im Bauablauf (im Rahmen... Mehr
Veröffentlicht: 21.02.2025
Blog: SRF Sickenberger Rehmet Frauenknecht Rechtsanwälte - Baurecht
Mit Urteil vom 22.8.2024 – VII ZR 68/22 hat der BGH entschieden, dass der Besteller eines Werkvertrags, der dem Unternehmer gegenüber wegen eines Mangels die Minderung des Werklohns erklärt hatte, sich hinterher trotzdem umentscheiden und noch Vorschuss für die Kosten der Mängelbeseitigung nicht verlangen kann. Diese Überlegungen gelten insbesondere auch für den Bauvertrag als spezielle […] Der Beitrag Bauvertrag: Kostenvorschuss kann auch nach Minderung gefordert werden! erschien zuerst auf Rofast Blog. ... Mehr
Veröffentlicht: 15.02.2025
Blog: Rommelspacher Glaser Prüß Mattes Kalthoff – Baurecht
Auch nach einer Vertragskündigung haben Bauhandwerker weiterhin Anspruch auf die vereinbarten Sicherheitsleistungen. Dies hat das Landgericht Hamburg in einem aktuellen Fall bestätigt und damit die Position der Bauhandwerker gestärkt. Konkret ging es um einen Fliesenleger, der nach der Kündigung des Bauvertrags erfolgreich eine Sicherheitsleistung für bereits bestellte und gelieferte Fliesen durchsetzen konnte. ... Mehr
Veröffentlicht: 02.02.2025
Blog: Kanzlei Kotz – Baurecht

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