Aktuelles zur Eigenverwaltung

Die Eigenverwaltung ist eine besondere Form des Insolvenzverfahrens, bei der der Schuldner – also das insolvente Unternehmen – die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis über sein Vermögen behält, anstatt sie an einen Insolvenzverwalter abzutreten. Die Geschäftsführung bleibt im Amt und führt das Unternehmen unter Aufsicht eines Sachwalters weiter. Die Eigenverwaltung ist besonders für Unternehmen geeignet, die eine realistische Sanierungsperspektive haben und über eine handlungsfähige Geschäftsführung verfügen.

Die Eigenverwaltung hat durch die SanInsFoG-Reform (2021) erhebliche Änderungen erfahren: Die Anforderungen für die Beantragung wurden präzisiert, die Pflichten der eigenverwaltenden Geschäftsführung wurden verschärft und der Sachwalter erhielt erweiterte Kontrollbefugnisse. Besonders relevant ist die Kombination der Eigenverwaltung mit dem Schutzschirmverfahren, das dem Schuldner eine Vorbereitungsphase von bis zu drei Monaten unter vorläufigem Insolvenzschutz ermöglicht.

Recht Umschau aggregiert täglich aktuelle Rechtsnews zur Eigenverwaltung. Wir kuratieren Beiträge aus Insolvenzrechtsblogs, informative YouTube-Videos und Podcast-Episoden, die das Eigenverwaltungsverfahren praxisnah aufbereiten. Ob neue Gerichtsentscheidungen zu den Voraussetzungen der Eigenverwaltung, aktuelle Erfahrungsberichte aus der Praxis oder Kommentare zur SanInsFoG-Reform – bei Recht Umschau finden Sie täglich den aktuellsten Stand.

Blogs

Jedes zwölfte Unternehmen sieht wirtschaftliche Existenz bedroht: Wann Geschäftsführer insolvenzrechtlich handeln müssen Die wirtschaftliche Lage vieler Unternehmen in Deutschland bleibt angespannt. Nach der ifo Konjunkturumfrage vom April 2026 sehen 8,1 Prozent der Unternehmen den eigenen Fortbestand gefährdet. Damit ist rechnerisch etwa jedes zwölfte Unternehmen von existenziellen Sorgen betroffen. Besonders kritisch ist die Lage im Einzelhandel: Dort sehen 17,4 Prozent der Betriebe ihre wirtschaftliche Existenz bedroht. Als zentrale Belastungsfaktoren nennt das ifo Institut unter anderem schwache... Mehr
Veröffentlicht: 11.05.2026
Blog: anwalt-insolvenzrecht24.de
Konjunkturumfrage 2026: Deutschlands längste Wirtschaftskrise seit 20 Jahren – Insolvenzrisiken, Haftung und strategische Auswege für Unternehmer Eine Wirtschaftskrise, die viele unterschätzen Die aktuelle Konjunkturumfrage des Institut der deutschen Wirtschaft bringt es auf den Punkt:Deutschland steckt in der längsten Phase wirtschaftlicher Schwäche seit über 20 Jahren. Was auf den ersten Blick wie eine „konjunkturelle Delle“ wirkt, entpuppt sich bei genauer Analyse als strukturelle Krise mit erheblichen rechtlichen Risiken – insbesondere für: Geschäftsführer von GmbHs Unternehmer im... Mehr
Veröffentlicht: 17.04.2026
Blog: anwalt-insolvenzrecht24.de
Deutsche Autoindustrie in der Krise 2026 – Insolvenzrisiken, Geschäftsführerhaftung und rechtssichere Sanierungsstrategien Die deutsche Automobilindustrie befindet sich im Jahr 2026 in einer tiefgreifenden strukturellen Krise. Was lange als konjunkturelle Schwächephase interpretiert wurde, zeigt sich nun als fundamentaler Umbruch mit erheblichen rechtlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen – insbesondere für Geschäftsführer, Gesellschafter und mittelständische Zulieferbetriebe. Aktuelle Analysen der Ernst & Young belegen: Die großen Hersteller BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen verlieren im internationalen Vergleich deutlich an Boden. Umsatzrückgänge, massive... Mehr
Veröffentlicht: 15.04.2026
Blog: anwalt-insolvenzrecht24.de
ifo Geschäftsklimaindex gesunken (März 2026) Auswirkungen auf Unternehmen, Insolvenzrisiken und rechtlicher Handlungsbedarf Der aktuelle Rückgang des ifo Geschäftsklimaindex im März 2026 ist mehr als eine bloße Konjunkturmeldung – er ist ein Frühindikator für steigende wirtschaftliche Risiken. Für Unternehmer, Geschäftsführer und Gesellschafter bedeutet dies: Jetzt ist der Zeitpunkt, die eigene wirtschaftliche Situation kritisch zu prüfen und rechtzeitig zu handeln. Deutlicher Rückgang des Geschäftsklimas Der ifo Geschäftsklimaindex sank im März 2026 auf 86,4 Punkte, nachdem er im... Mehr
Veröffentlicht: 15.04.2026
Blog: anwalt-insolvenzrecht24.de
Der deutsche Einzelhandel befindet sich in einem strukturellen Umbruch historischen Ausmaßes. Was lange als schleichender Wandel begann, hat sich in den letzten Jahren zu einer handfesten Krise entwickelt: Die Zahl der Ladengeschäfte sinkt kontinuierlich – und erreicht nun ein neues Rekordtief.Für Unternehmer bedeutet das nicht nur sinkende Umsätze, sondern häufig existenzielle Entscheidungen. Gerade in dieser Phase wird die frühzeitige Begleitung durch einen spezialisierten Insolvenz Rechtsanwalt zum entscheidenden Erfolgsfaktor – nicht nur zur Schadensbegrenzung, sondern oft... Mehr
Veröffentlicht: 30.03.2026
Blog: anwalt-insolvenzrecht24.de
Vor einem Jahr wurde in Deutschland ein historisches Finanzinstrument geschaffen: das sogenannte Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) in Höhe von rund 500 Milliarden Euro. Es sollte nichts Geringeres leisten als den Investitionsstau auflösen, die Wirtschaft modernisieren und den Weg in eine klimaneutrale Zukunft ebnen.Heute, zwölf Monate später, fällt die Zwischenbilanz ernüchternd aus.Aktuelle Studien renommierter Wirtschaftsforschungsinstitute zeigen: Ein Großteil der Mittel wurde offenbar nicht für die ursprünglich vorgesehenen Zwecke verwendet. Statt Investitionen dominieren Verschiebungen im... Mehr
Veröffentlicht: 17.03.2026
Blog: anwalt-insolvenzrecht24.de
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland steigt seit einiger Zeit wieder deutlich an. Besonders auffällig ist dabei ein strukturelles Muster: Junge Unternehmen sind überdurchschnittlich häufig betroffen. Statistische Auswertungen zeigen, dass rund 59 Prozent der insolventen Firmen jünger als zehn Jahre sind.Eine besonders kritische Phase liegt dabei zwischen dem fünften und sechsten Unternehmensjahr. In dieser Phase entfällt mit rund 15 Prozent der größte Anteil der Insolvenzen auf eine einzelne Altersgruppe von Unternehmen.Etablierte Betriebe mit mehr als... Mehr
Veröffentlicht: 15.03.2026
Blog: anwalt-insolvenzrecht24.de
BGH stärkt Minderheiten im Insolvenzplan Wer im Insolvenzplanverfahren überstimmt wird, muss nicht schon im richtigen Moment das richtige Stichwort gesagt haben, um später noch gehört zu werden. Mit Beschluss vom 17. Juli 2014 , Aktenzeichen ZB 13/14 hat der Bundesgerichtshof eine für das moderne Insolvenzrecht zentrale Klarstellung getroffen. Der IX. Zivilsenat entschied, dass ein Gesellschafter gegen die Bestätigung eines Insolvenzplans sofortige Beschwerde einlegen kann, wenn er glaubhaft macht, durch den Plan wesentlich schlechter gestellt zu... Mehr
Veröffentlicht: 01.03.2026
Blog: Kanzlei Braun - Insolvenzrecht
Anwalt Insolvenzrecht – an Ihrer Seite Anwalt Insolvenzrecht – Jetzt einfach anrufen und unverbindlich beraten lassen Jetzt einfach anrufen ☎️ 030 – 814 509 2744 oder senden Sie eine eMail mit Ihren Wünschen info@Anwalt-Insolvenzrecht24.de Als Unternehmer brauchen Sie einen Partner im Insolvenzrecht. Insolvente Kunden, komplizierte Verfahren, unerwartete Forderungen von Insolvenzverwaltern Sie sind Unternehmer und Ihr Kunde ist insolvent und Ihre Rechnung ist noch nicht bezahlt? Ihr Kunde ist insolvent und Sie wollen Ihre Verträge erfüllt haben?... Mehr
Veröffentlicht: 16.02.2026
Blog: anwalt-insolvenzrecht24.de
Hintergrund dieses Vorgehens ist, dass das schweizerische internationale Insolvenzrecht noch immer vom Prinzip der passiven Territorialität beherrscht wird. Infolgedessen können ausländische Insolvenzverfahren (und dies trifft auch auf Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung zu) ohne gerichtliche Anerkennung des Insolvenzeröffnungsentscheids durch ein Schweizer Gericht keine Wirkungen auf in der Schweiz gelegene Vermögenswerte haben. Ausländischen Insolvenzverwaltern werden daher unter anderem die Befugnisse abgesprochen, in der Schweiz gelegene Vermögenswerte ins Ausland zu transferieren, Ansprüche klageweise vor Schweizer Gerichten geltend zu machen... Mehr
Veröffentlicht: 12.09.2025
Blog: cmshs-bloggt - Insolvenzrecht
Das Wichtigste im Überblick Das Insolvenzverfahren einer GmbH folgt einem strukturierten Ablauf von der Antragstellung bis zur Löschung der Gesellschaft Geschäftsführer sind zur rechtzeitigen Antragstellung verpflichtet und haften bei Verzögerungen persönlich Sowohl Regel- als auch Eigenverwaltungsverfahren bieten unterschiedliche Sanierungschancen Das Insolvenzverfahren einer GmbH stellt für Geschäftsführer, Gesellschafter und Gläubiger eine komplexe rechtliche Situation dar, die erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen kann. Die Kenntnis des genauen Ablaufs ist entscheidend, um rechtzeitig die richtigen Weichen zu... Mehr
Veröffentlicht: 09.06.2025
Blog: Römermann Rechtsanwälte - Insolvenzrecht
Im Regelverfahren verliert der Schuldner spätestens mit Insolvenzeröffnung die Verfügungsbefugnis über sein Vermögen an einen Insolvenzverwalter (§ 80 InsO). Bei der Eigenverwaltung wird hingegen auf die Einsetzung eines (vorläufigen) Insolvenzverwalters verzichtet, die Geschäftsführung bleibt im Amt und führt – zumeist unter Hinzuziehung eines erfahrenen Insolvenz- und Sanierungsberaters – weiterhin die Geschäfte des Schuldners. Das Insolvenzgericht bestellt in der Eigenverwaltung lediglich einen (vorläufigen) Sachwalter, der nicht an die Stelle des Schuldners tritt, sondern diesen und dessen... Mehr
Veröffentlicht: 11.04.2025
Blog: cmshs-bloggt - Insolvenzrecht
Mit der Frage, ob die Umwandlung einer Lebensversicherung in einen pfändungsgeschützten Altersvorsorgevertrag nach § 167 VVG einer Vorsatzanfechtung nach § 133 Abs. 1 InsO unterliegt, hat sich das OLG Stuttgart beschäftigt und entschied mit Urteil vom 14.08.2024 (Az. 3 U 11/23) dagegen. 1. Keine Vorsatzanfechtung Das OLG Stuttgart entschied, dass eine solche Umwandlung nicht unter die Vorsatzanfechtung fällt. Eine analoge Anwendung des § 133 Abs. 1 InsO wird abgelehnt. 2. Kenntnis des Versicherers Der Versicherer... Mehr
Veröffentlicht: 01.04.2025
Blog: Mönig Wirtschaftskanzlei – Insolvenzrecht
Die Insolvenz eines Schuldners bedeutet für Gläubiger oft Unsicherheit und finanzielle Verluste. Doch durch die richtige Forderungsanmeldung können Gläubiger ihre Rechte wahren und am Insolvenzverfahren teilnehmen.  Warum ist die Forderungsanmeldung im Insolvenzverfahren so wichtig? Wenn ein Insolvenzverfahren über das Vermögen eines Schuldners eröffnet wird, geht es vor allem darum, die verbliebenen Vermögenswerte – die sogenannte Insolvenzmasse – zu verwerten und den Erlös gerecht auf die Gläubiger zu verteilen. Nur wer seine Forderung ordnungsgemäß anmeldet, wird... Mehr
Veröffentlicht: 23.01.2025
Blog: cmshs-bloggt - Insolvenzrecht
Ist ein Arbeitgeber* zahlungsunfähig und/oder überschuldet, und haben die Arbeitnehmer deshalb ihr Gehalt nur teilweise oder gar nicht mehr erhalten, zahlt die Agentur für Arbeit die ausstehenden Entgeltansprüche. Diese werden allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen für einen Zeitraum von höchstens drei Monaten an die betroffenen Arbeitnehmer in Form von Insolvenzgeld gezahlt. In der Praxis stellen sich hier zahlreiche Fragen zum Insolvenzgeld, insbesondere im Hinblick auf dessen Berechnung und einer frühzeitigen Auszahlung. Entlastung des insolventen Arbeitgebers... Mehr
Veröffentlicht: 05.12.2024
Blog: cmshs-bloggt - Insolvenzrecht
Mit Stellung des Insolvenzantrags beginnt das sogenannte vorläufige Insolvenzverfahren ein. Darin wird geprüft, ob die Voraussetzungen zur Durchführung eines Insolvenzverfahrens vorliegen und der vorläufige Insolvenzverwalter versucht weitere Wertabflüsse zu Lasten der Gläubiger zu verhindern. Es endet mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens oder der Abweisung des Insolvenzantrags mangels Masse. Dieser Beitrag soll einen Überblick über die Antragstellung und den Ablauf des Insolvenzeröffnungsverfahrens geben. Insolvenzantrag Das Insolvenzeröffnungsverfahren wird ausschließlich durch die Einreichung des schriftlichen Insolvenzantrags (§ 13... Mehr
Veröffentlicht: 12.11.2024
Blog: cmshs-bloggt - Insolvenzrecht
Ob der künftige Vertragspartner insolvent ist bzw. ein Insolvenzverfahren anhängig ist, können Sie in denInsolvenzbekanntmachungen herausfinden. Auf dieser gemeinsamen Webseite der Bundesländer werden öffentliche Bekanntmachungen in Insolvenzverfahren veröffentlicht.  Dieser Beitrag möchte neben den sinnvollen Einstellungen der Suche auf dem Justizportal der Insolvenzbekanntmachungen insbesondere aufzeigen, dass ein Negativsuchergebnis, dass zu der gesuchten Gesellschaft keine Bekanntmachungen in Insolvenzverfahren vorliegen, nicht sicher bedeutet, dass über das Vermögen der Gesellschaft kein Insolvenz(antrags)verfahren anhängig ist. Suchmaske von Insolvenzbekanntmachungen.de Sinn der Insolvenzbekanntmachungen ist es,... Mehr
Veröffentlicht: 06.11.2024
Blog: cmshs-bloggt - Insolvenzrecht
Ziel des Insolvenzverfahrens ist es, die Gläubiger in einem geordneten Verfahren gemeinschaftlich und gleichmäßig (Grundsatz der Gläubigergleichbehandlung) zu befriedigen (vgl. § 1 InsO), indem das Vermögen des Schuldners verwertet und der Erlös verteilt wird (Liquidation/Veräußerung) oder in einem Insolvenzplan eine abweichende Regelung insbesondere zum Erhalt des Unternehmens (Sanierung) getroffen wird. Ein Zugriff einzelner Gläubiger auf die Vermögensgegenstände und somit ein sog. „Wettlauf der Gläubiger“ ist im Insolvenzverfahren ausgeschlossen. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über... Mehr
Veröffentlicht: 24.10.2024
Blog: cmshs-bloggt - Insolvenzrecht
Die Insolvenzordnung (InsO) feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Mit ihrem Inkrafttreten am 1. Januar 1999 wurde ein grundlegender Wandel im deutschen Insolvenzrecht vollzogen. Zuvor orientierten sich die Regelungen der Konkursordnung und der Gesamtvollstreckungsordnung primär an der Verwertung des schuldnerischen Unternehmens, was häufig zu dessen Zerschlagung führte. Dabei kam es in vielen Fällen zu einer signifikanten Entwertung des Vermögens, was die Aussichten auf eine vollständige Befriedigung der Gläubiger weiter minimierte. Zwar handelt es sich... Mehr
Veröffentlicht: 17.10.2024
Blog: cmshs-bloggt - Insolvenzrecht
Als Unternehmer stehen Sie vor einer der größten Herausforderungen Ihrer Karriere: Ihr Unternehmen ist zahlungsunfähig oder droht es zu werden. In dieser kritischen Situation ist es entscheidend, die richtigen Schritte zu unternehmen, um die Zukunft Ihres Unternehmens und Ihre persönliche finanzielle Situation zu sichern. In diesem Artikel erläutern wir detailliert, was bei Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens geschieht und welche Handlungsoptionen Ihnen zur Verfügung stehen. [embed]https://youtube.com/watch?v=Lxwalf7tSzg&feature=oembed[/embed] Das Wichtigste im Überblick Zahlungsunfähigkeit ist ein kritischer Zustand, der schnelles... Mehr
Veröffentlicht: 27.08.2024
Blog: Römermann Rechtsanwälte - Insolvenzrecht
Insolvenzrecht Eigenverwaltung: Chancen und Herausforderungen für Unternehmen Wenn Unternehmen in finanzielle Schieflage geraten, steht oft die Frage im Raum, wie sie sich am besten restrukturieren und welche Wege aus der Krise führen. Eine vielversprechende Möglichkeit bietet hier die Eigenverwaltung im Insolvenzrecht. Diese spezielle Form des Insolvenzverfahrens ermöglicht es Unternehmen, die Kontrolle über ihren Betrieb zu behalten und gleichzeitig eine umfassende Sanierung durchzuführen. In diesem ausführlichen Artikel klären wir die wichtigsten Aspekte der Eigenverwaltung und zeigen... Mehr
Veröffentlicht: 08.08.2024
Blog: anwalt-insolvenzrecht24.de
Hagen, 05. August 2024 Das mittelständische Modeunternehmen SiNN mit Sitz in Hagen hat heute beim Amtsgericht Hagen einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Das Gericht hat diesen Antrag genehmigt. Mit dem Verfahren strebt SiNN eine zügige Restrukturierung an. Hierfür berief das Unternehmen den Restrukturierungsexperten Rechtsanwalt Jan Ockelmann, Partner der Kanzlei SGP Schneider Geiwitz Nord, zum Restrukturierungsbevollmächtigten. Er wird die Geschäftsführung während des Verfahrens in Eigenverwaltung begleiten. Das Gericht hat Rechtsanwalt Michael Mönig... Mehr
Veröffentlicht: 06.08.2024
Blog: Mönig Wirtschaftskanzlei – Insolvenzrecht
In wirtschaftlich turbulenten Zeiten sehen sich viele Unternehmer mit einer Situation konfrontiert, die sie sich nie gewünscht haben: Eine drohende oder bereits eingetretene Insolvenz. Als erfahrene Wirtschaftskanzlei mit jahrzehntelanger Expertise im Insolvenzrecht möchten wir Ihnen einen umfassenden Einblick in die Rolle und Aufgaben eines Insolvenzverwalters geben. Gleichzeitig zeigen wir Ihnen auf, welche Möglichkeiten Sie als Unternehmer in dieser herausfordernden Situation haben. Das Wichtigste im Überblick Ein Insolvenzverwalter übernimmt die Verantwortung für die Verwaltung und Verwertung... Mehr
Veröffentlicht: 08.07.2024
Blog: Römermann Rechtsanwälte - Insolvenzrecht
Als Geschäftsführer oder Vorstand eines Unternehmens in finanziellen Schwierigkeiten stehen Sie vor enormen Herausforderungen. Die Frage, ob bereits eine Insolvenzantragspflicht besteht und wie lange Sie noch an einer Sanierung arbeiten dürfen, ohne sich strafbar zu machen, kann existenzielle Bedeutung haben. In diesem Artikel beleuchten wir die rechtlichen Konsequenzen einer Insolvenzverschleppung und zeigen Ihnen Handlungsoptionen auf, um persönliche Haftungsrisiken zu minimieren. Das Wichtigste im Überblick Bei Insolvenzverschleppung drohen Freiheits- oder Geldstrafen sowie zivilrechtliche Haftung Frühzeitiges Handeln... Mehr
Veröffentlicht: 01.07.2024
Blog: Römermann Rechtsanwälte - Insolvenzrecht
Fortführungslösung für insolvente Haubold GmbH aus Eschwege: Insolvenzverwalter Dr. Nawroth überträgt den Geschäftsbetrieb im Rahmen eines Asset Deals Kassel, 05.02.2024 Am 01.02.2024 wurde Rechtsanwalt Dr. Mario Nawroth vom Amtsgericht Eschwege zum Insolvenzverwalter über das Vermögen der Haubold GmbH bestellt. Wegen drohender Zahlungsunfähigkeit wurde zuvor am 06.11.2023 durch Beschluss des Amtsgerichts – Insolvenzgericht – Eschwege die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet und Dr. Nawroth zum vorläufigen Sachwalter bestellt. Am 19.12.2023 wurde die Eigenverwaltung aufgehoben und Dr. Nawroth zum... Mehr
Veröffentlicht: 05.02.2024
Blog: Römermann Rechtsanwälte - Insolvenzrecht
Insolvenz in Eigenverwaltung ist ein Verfahren, das es Unternehmen ermöglicht, ihre finanziellen Schwierigkeiten selbstständig zu bewältigen und zu überwinden. Diese Art der Insolvenz ist eine Alternative zum regulären Insolvenzverfahren und kann auch dabei helfen, das Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen und Arbeitsplätze zu erhalten. In diesem Artikel werden wir uns mit der Dauer der Insolvenz in Eigenverwaltung befassen und die Faktoren, die sie beeinflussen, untersuchen. Es ist wichtig zu verstehen, dass die Dauer einer Insolvenz in Eigenverwaltung... Mehr
Veröffentlicht: 23.10.2023
Blog: Römermann Rechtsanwälte - Insolvenzrecht
Herausfordernde Zeiten für Unternehmen Seit Monaten befinden sich Unternehmen in einer andauernden Krisenstimmung: Fachkräftemangel, Lieferkettenprobleme, steigende Rohstoff- und Energiekosten, Kaufzurückhaltung der Verbraucher und nun die Diskussion über die Rückkehr zum 19 % Umsatzsteuersatz in der Gastronomie. Dass sich diese Aspekte auf die Zahlungsfähigkeit von Unternehmen auswirken, zeigen auch die inzwischen wieder steigenden Insolvenzzahlen, die während der Corona-Krise aufgrund staatlicher Lenkungsmaßnahmen stark rückläufig waren. Laut vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hat sich die Zahl der... Mehr
Veröffentlicht: 07.10.2023
Blog: Mönig Wirtschaftskanzlei – Insolvenzrecht
Während der Corona-Pandemie wurden durch den Bund Fixkostenzuschüsse an Unternehmen bei coronabedingten Umsatzrückgängen ausgezahlt. Diese wurden unter der Bezeichnung „Überbrückungshilfe I-IV“ in dem Zeitraum von Juni 2020 bis Juni 2022 geleistet. Zusätzlich wurden in dem Zeitraum vom 2. November 2020 bis zum 31. Dezember 2020 die sogenannten „November- und Dezemberhilfen“ an die durch die Lockdown-Maßnahmen von Geschäftsschließungen betroffenen Beteiligten ausgeschüttet. Diese Leistungen waren an bestimmte Bedingungen (wie z.B. den Grad der Umsatzeinbuße) geknüpft, die Ausschüttungen... Mehr
Veröffentlicht: 20.09.2023
Blog: cmshs-bloggt - Insolvenzrecht
Der Insolvenzverwalter oder in der Eigenverwaltung der eigenverwaltende Schuldner (in der Regel der Geschäftsführer) wird dem ihm bekannten Gläubiger nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens schriftlich die Gelegenheit geben, Forderungen zur Insolvenztabelle anzumelden. Damit ist der Gläubiger zumindest über die Eröffnung informiert.  Aus dem zumeist parallel übersandten Eröffnungsbeschluss kann der Gläubiger das Datum des Berichtstermines ersehen, in welchem der Insolvenzverwalter – Ausnahme, es ist das schriftliche Verfahren angeordnet – mündlich bei Gericht in der Gläubigerversammlung zum Stand... Mehr
Veröffentlicht: 19.07.2023
Blog: cmshs-bloggt - Insolvenzrecht
Kaum eine Regelungsidee hat die Diskussion über die Harmonisierungsideen der EU Kommission zum Insolvenzrecht in Deutschland so beflügelt wie die des „verwalterlosen Verfahrens“ zur Liquidation von Kleinstunternehmen. In Stellungnahmen der Verwalterverbände (VID, NIVD, DAV), ersten schriftlichen Äußerungen (siehe etwa Sämisch, ZRI 2023, 93) und vor allem bei Paneldiskussionen wird diese Idee als „Risiko“, „realitätsfern“ oder „Einladung zum Missbrauch“ diskreditiert, ja die drohende Aufgabe der Ordnungsfunktion des Insolvenzrechts skizziert und eine Überforderung der Justiz prognostiziert. Ein... Mehr
Veröffentlicht: 11.04.2023
Blog: Prof. Dr. Stephan Madaus

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