Aktuelles zum Thema Insolvenz anmelden

Die Pflicht zur Insolvenzanmeldung – umgangssprachlich nur Insolvenz anmelden – ist eine der kritischsten Pflichten im deutschen Unternehmensrecht. Wer sie verpasst, riskiert persönliche Haftung, strafrechtliche Konsequenzen und den Verlust jeglichen unternehmerischen Handlungsspielraums. Für Geschäftsführer von GmbHs, Vorstände von AGs und Vorstände von Vereinen gilt: Bei Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung muss unverzüglich, spätestens aber innerhalb von drei Wochen, Insolvenzantrag beim zuständigen Amtsgericht gestellt werden.

Die praktischen Fragen, die sich in dieser Situation stellen, sind komplex: Liegt tatsächlich Zahlungsunfähigkeit vor – oder nur eine vorübergehende Zahlungsstockung? Wann ist eine Überschuldung gegeben, und welche Rolle spielt die Fortführungsprognose? Was passiert, wenn die Drei-Wochen-Frist versäumt wird? Und: Gibt es Alternativen zur Insolvenzanmeldung – etwa das Restrukturierungsverfahren nach dem StaRUG?

Recht Umschau ist Ihr tagesaktuelles Informationsportal rund um das Thema Insolvenz anmelden. Täglich aggregieren wir Beiträge aus renommierten Insolvenzrechtsblogs, erklärende YouTube-Videos von spezialisierten Insolvenzrechtsanwälten und Podcast-Episoden, die den Insolvenzantragsprozess praxisnah beleuchten. Ob aktuelle BGH-Urteile zur Insolvenzverschleppungshaftung, Hinweise zur Drei-Wochen-Frist oder praxisnahe Tipps zur Vorbereitung des Insolvenzantrags – bei Recht Umschau finden Sie alles übersichtlich gebündelt.

Aktuell im Fokus: neue Rechtsprechung zur Zahlungsunfähigkeit bei gezieltem Zahlungsaufschub, die Frage der Fortführungsprognose bei Krisensignalen sowie die Abgrenzung zwischen Insolvenzantrag und StaRUG-Verfahren. Nutzen Sie Recht Umschau als Ihre tagesaktuelle Wissensquelle – kostenlos, kuratiert, aus Blogs, YouTube und Podcasts.

Blogs

Anwalt Insolvenzrecht – an Ihrer Seite Anwalt Insolvenzrecht – Jetzt einfach anrufen und unverbindlich beraten lassen Jetzt einfach anrufen ☎️ 030 – 814 509 2744 oder senden Sie eine eMail mit Ihren Wünschen info@Anwalt-Insolvenzrecht24.de Als Unternehmer brauchen Sie einen Partner im Insolvenzrecht. Insolvente Kunden, komplizierte Verfahren, unerwartete Forderungen von Insolvenzverwaltern Sie sind Unternehmer und Ihr Kunde ist insolvent und Ihre Rechnung ist noch nicht bezahlt? Ihr Kunde ist insolvent und Sie wollen Ihre Verträge erfüllt haben?... Mehr
Veröffentlicht: 16.02.2026
Blog: anwalt-insolvenzrecht24.de
Das Wichtigste im Überblick 3-Wochen-Frist: Bei Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung haben Geschäftsführer juristischer Personen nur drei Wochen Zeit für die Insolvenzanmeldung Sofortige Anmeldepflicht: Die Anmeldung muss „unverzüglich“ erfolgen – Warten bis zum Fristablauf kann bereits zu spät sein Schwere Konsequenzen: Verspätete Anmeldung führt zu persönlicher Haftung der Geschäftsführung und kann Straftatbestände erfüllen Die kritische Bedeutung rechtzeitiger Insolvenzanmeldung Die Frage, wann man Insolvenz anmelden muss, gehört zu den existenziellsten Rechtsfragen im Wirtschaftsleben. Für Unternehmer, Geschäftsführer und Vorstände... Mehr
Veröffentlicht: 07.07.2025
Blog: Römermann Rechtsanwälte - Insolvenzrecht
Das Wichtigste im Überblick Das Insolvenzverfahren einer GmbH folgt einem strukturierten Ablauf von der Antragstellung bis zur Löschung der Gesellschaft Geschäftsführer sind zur rechtzeitigen Antragstellung verpflichtet und haften bei Verzögerungen persönlich Sowohl Regel- als auch Eigenverwaltungsverfahren bieten unterschiedliche Sanierungschancen Das Insolvenzverfahren einer GmbH stellt für Geschäftsführer, Gesellschafter und Gläubiger eine komplexe rechtliche Situation dar, die erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen kann. Die Kenntnis des genauen Ablaufs ist entscheidend, um rechtzeitig die richtigen Weichen zu... Mehr
Veröffentlicht: 09.06.2025
Blog: Römermann Rechtsanwälte - Insolvenzrecht
Das Wichtigste im Überblick Das Verbraucherinsolvenzverfahren hilft überschuldeten Personen dabei, ihre finanzielle Situation zu bereinigen – durch eine strukturierte Abwicklung und anschließende Wohlverhaltensperiode können Restschulden erlassen werden. Voraussetzung ist die Zahlungsunfähigkeit – Sie müssen nachweisen, dass Sie Ihre fälligen Verbindlichkeiten nicht mehr bedienen können und kein realistischer Weg zur finanziellen Erholung besteht. Der Weg führt über mehrere Phasen: außergerichtlicher Einigungsversuch, gerichtliches Verfahren mit Verwertung des Vermögens und anschließende Wohlverhaltensperiode mit möglicher Restschuldbefreiung. Ein Neuanfang für... Mehr
Veröffentlicht: 26.05.2025
Blog: Römermann Rechtsanwälte - Insolvenzrecht
In den Wochen und Monaten vor einer Insolvenz versuchen Betroffene häufig, noch zu retten, was zu retten ist. Dies geschieht entweder durch den Schuldner selbst oder ihm nahestehende Personen, häufig aber auch durch Gläubiger. Vermögensabflüsse vor der Insolvenz können unter gewissen Voraussetzungen vom Insolvenzverwalter zurückgeholt werden, sofern die Gläubiger dadurch benachteiligt worden sind. Einleitung: Zweck und Funktionsweise der Insolvenzanfechtung Das Insolvenzverfahren dient dazu, die Gläubiger eines Schuldners gemeinschaftlich zu befriedigen § 1 S. 1 InsO.... Mehr
Veröffentlicht: 20.03.2025
Blog: cmshs-bloggt - Insolvenzrecht
Die Beantwortung dieser Frage hängt maßgeblich davon ab, ob es sich um gesicherte Gläubiger oder unbesicherte Gläubiger handelt. Während unbesicherte Gläubiger von Gesellschaften in Insolvenzverfahren nach aktuellen Statistiken durchschnittlich nur mit einer Quote von 6,1% der ursprünglichen Forderung rechnen können, sind die Befriedigungsaussichten für aus- und absonderungsberechtigte Gläubiger im Insolvenzverfahren deutlich besser. Sie haben in der Regel nur geringe Einbußen zu befürchten, die sich auf die Verfahrenskosten beschränken. Die Frage der Besicherung steht dabei in... Mehr
Veröffentlicht: 06.03.2025
Blog: cmshs-bloggt - Insolvenzrecht
Im Rahmen einer Insolvenz kann es vorkommen, dass zum Zeitpunkt der Eröffnung des Insolvenzverfahrens ein Vertragsverhältnis noch nicht vollständig erfüllt ist. Dem Insolvenzverwalter steht in diesem Fall nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens gemäß § 103 InsO ein Wahlrecht dahingehend zu, ob er den Vertrag anstelle des Schuldners erfüllt oder die Erfüllung ablehnt. Der Insolvenzverwalter hat Wahlrecht, ob er Verträge erfüllt, § 103 InsO Das Erfüllungswahlrecht hat den Zweck, dem Insolvenzverwalter im Interesse der Insolvenzmasse und damit... Mehr
Veröffentlicht: 20.02.2025
Blog: cmshs-bloggt - Insolvenzrecht
Ob man Insolvenz- oder Massegläubiger ist, spielt vor allem wegen der fast immer unterschiedlichen Befriedigungsquote eine große Rolle: Insolvenzforderungen werden nur in Höhe der (meist geringen) Insolvenzquote bedient, während Masseverbindlichkeiten (häufig auch als Masseforderung bezeichnet) grundsätzlich in voller Höhe vorab aus der Insolvenzmasse befriedigt werden. Die Unterscheidung ist im Insolvenzverfahren nicht immer einfach. Maßgeblich für die Einordnung ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens. In einigen Ausnahmefällen kann dies aber auch die Stellung des Insolvenzantrages sein. Die... Mehr
Veröffentlicht: 06.02.2025
Blog: cmshs-bloggt - Insolvenzrecht
Die Insolvenz eines Schuldners bedeutet für Gläubiger oft Unsicherheit und finanzielle Verluste. Doch durch die richtige Forderungsanmeldung können Gläubiger ihre Rechte wahren und am Insolvenzverfahren teilnehmen.  Warum ist die Forderungsanmeldung im Insolvenzverfahren so wichtig? Wenn ein Insolvenzverfahren über das Vermögen eines Schuldners eröffnet wird, geht es vor allem darum, die verbliebenen Vermögenswerte – die sogenannte Insolvenzmasse – zu verwerten und den Erlös gerecht auf die Gläubiger zu verteilen. Nur wer seine Forderung ordnungsgemäß anmeldet, wird... Mehr
Veröffentlicht: 23.01.2025
Blog: cmshs-bloggt - Insolvenzrecht
Das Insolvenzverfahren beginnt in dem Augenblick, in dem das Insolvenzgericht es durch Beschluss eröffnet (Insolvenzeröffnungsbeschluss). Sofort nachdem der Richter den Insolvenzeröffnungsbeschluss unterschrieben hat, tritt der Insolvenzbeschlag (die Beschlagnahme des schuldnerischen Vermögens) ein: Der Schuldner verliert nach § 80 der Insolvenzordnung (InsO) die Befugnis, über sein Vermögen zu verfügen. Diese Verfügungsbefugnis geht auf den Insolvenzverwalter über. Trifft der Schuldner gleichwohl eine Verfügung über einen Vermögensgegenstand, ist sie gegenüber jedermann unwirksam. Hierzu ein einfaches Beispiel: Der Schuldner hat gegenüber... Mehr
Veröffentlicht: 11.12.2024
Blog: cmshs-bloggt - Insolvenzrecht
Ist ein Arbeitgeber* zahlungsunfähig und/oder überschuldet, und haben die Arbeitnehmer deshalb ihr Gehalt nur teilweise oder gar nicht mehr erhalten, zahlt die Agentur für Arbeit die ausstehenden Entgeltansprüche. Diese werden allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen für einen Zeitraum von höchstens drei Monaten an die betroffenen Arbeitnehmer in Form von Insolvenzgeld gezahlt. In der Praxis stellen sich hier zahlreiche Fragen zum Insolvenzgeld, insbesondere im Hinblick auf dessen Berechnung und einer frühzeitigen Auszahlung. Entlastung des insolventen Arbeitgebers... Mehr
Veröffentlicht: 05.12.2024
Blog: cmshs-bloggt - Insolvenzrecht
Viele Unternehmer kennen das Problem: Ein Kunde zahlt trotz fälliger Rechnung nicht. Möglicherweise wurde die Rechnung übersehen, oder es bestehen Unstimmigkeiten, die einer Zahlung entgegenstehen. Es könnte sich auch lediglich um eine vorübergehende Zahlungsstockung handeln, bei der der Schuldner innerhalb kurzer Zeit (in der Regel drei Wochen) wieder in der Lage ist, seinen Verpflichtungen nachzukommen. Doch wenn sich herausstellt, dass der Schuldner dauerhaft zahlungsunfähig ist, stellt sich die Frage, welche Schritte als Nächstes sinnvoll sind.... Mehr
Veröffentlicht: 28.11.2024
Blog: cmshs-bloggt - Insolvenzrecht
Ziel des Insolvenzverfahrens ist es, die Gläubiger in einem geordneten Verfahren gemeinschaftlich und gleichmäßig (Grundsatz der Gläubigergleichbehandlung) zu befriedigen (vgl. § 1 InsO), indem das Vermögen des Schuldners verwertet und der Erlös verteilt wird (Liquidation/Veräußerung) oder in einem Insolvenzplan eine abweichende Regelung insbesondere zum Erhalt des Unternehmens (Sanierung) getroffen wird. Ein Zugriff einzelner Gläubiger auf die Vermögensgegenstände und somit ein sog. „Wettlauf der Gläubiger“ ist im Insolvenzverfahren ausgeschlossen. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über... Mehr
Veröffentlicht: 24.10.2024
Blog: cmshs-bloggt - Insolvenzrecht
Wenn man auf der Suche nach Informationen über Insolvenzen ist, kann es oft schwierig sein, zuverlässige und aktuelle Quellen zu finden. Insolvenzbekanntmachungen sind eine wertvolle Informationsquelle, die Unternehmen und Privatpersonen über die finanzielle Lage von Schuldnern informiert. Diese Bekanntmachungen geben Aufschluss darüber, ob ein Schuldner zahlungsunfähig ist und ein Insolvenzverfahren eingeleitet wurde. Insolvenzbekanntmachungen sind wichtig, um rechtzeitig auf finanzielle Risiken reagieren zu können. Denn nur wer über die Zahlungsunfähigkeit von Geschäftspartnern oder Kunden informiert ist,... Mehr
Veröffentlicht: 30.10.2023
Blog: Römermann Rechtsanwälte - Insolvenzrecht
Insolvenz in Eigenverwaltung ist ein Verfahren, das es Unternehmen ermöglicht, ihre finanziellen Schwierigkeiten selbstständig zu bewältigen und zu überwinden. Diese Art der Insolvenz ist eine Alternative zum regulären Insolvenzverfahren und kann auch dabei helfen, das Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen und Arbeitsplätze zu erhalten. In diesem Artikel werden wir uns mit der Dauer der Insolvenz in Eigenverwaltung befassen und die Faktoren, die sie beeinflussen, untersuchen. Es ist wichtig zu verstehen, dass die Dauer einer Insolvenz in Eigenverwaltung... Mehr
Veröffentlicht: 23.10.2023
Blog: Römermann Rechtsanwälte - Insolvenzrecht
Es handelt sich um keine neue Rechtsprechung. Dennoch kommt es in der Praxis häufig vor, dass Vermieter ihre Mietforderung für den Monat, in dem das Insolvenzverfahren eröffnet wird, vollständig als Insolvenzforderung anmelden, sofern das Verfahren nicht am Monatsersten eröffnet wird. Korrekt ist jedoch, dass die Mietforderung für den Monat, in dem das Insolvenzverfahren eröffnet wird, in dem Umfang Masseverbindlichkeit darstellt, der dem ab der Verfahrenseröffnung verbleibenden Teil des Monats entspricht. Dies hat der BGH in... Mehr
Veröffentlicht: 11.11.2021
Blog: cmshs-bloggt - Insolvenzrecht

Neuste Stellenangebote

Weitere Themen im Insolvenz- und Sanierungsrecht
Weitere wichtige Themen im Insolvenz- und Sanierungsrecht sind neben Insolvenz anmelden, Privatinsolvenz, Insolvenzverfahren und Insolvenzverschleppung: Restschuldbefreiung · Insolvenzverwalter · Insolvenzanfechtung · Schuldenbereinigung · Unternehmensrestrukturierung · Insolvenzplan · Eigenverwaltung · Gläubigerversammlung · Überschuldung · Masseverbindlichkeiten · StaRUG · Insolvenzrecht & Arbeitnehmer · Nachlassinsolvenz · Pre-pack-Verfahren · Zahlungsunfähigkeit · Schutzschirmverfahren