Aktuelles zum Arbeitszeugnis im Arbeitsrecht

Diese Seite bündelt täglich aktualisierte Beiträge zum Arbeitszeugnis im Arbeitsrecht – kuratiert aus deutschsprachigen Fachblogs, YouTube-Kanälen und Podcasts. Ob aktuelle Urteile zur Zeugnissprache und zum Anspruch auf Berichtigung, neue Entscheidungen zur Darlegungs- und Beweislast oder Praxisbeiträge zur Entschlüsselung von Zeugnisformulierungen: Hier finden Sie alle relevanten Inhalte zum Arbeitszeugnis auf einen Blick.

Die Seite richtet sich an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ihr Zeugnis prüfen oder einfordern möchten, ebenso wie an Arbeitgeber, HR-Verantwortliche und Arbeitsrechtlerinnen und Arbeitsrechtler, die die aktuelle Zeugnisrechtsprechung verfolgen.

Recht Umschau aggregiert Beiträge aus über 100 Arbeitsrecht-Quellen gleichzeitig. Kein relevantes Urteil und kein Fachbeitrag zum Arbeitszeugnis entgeht Ihnen – von der Zeugnissprache und dem Notensystem über den Anspruch auf qualifiziertes Zeugnis nach § 109 GewO bis hin zu Berichtigungsansprüchen, Verjährungsfristen und aktuellen BAG-Entscheidungen.

Blogs

Der große Überblick – welche Police passt zu welcher beruflichen Rolle? Ein Rechtsstreit kommt meist überraschend – und er ist teuer. Eine Kündigungsschutzklage kostet schnell mehrere tausend Euro, ein Strafverfahren gegen eine GmbH-Geschäftsführerin wegen Untreueverdachts kann sechsstellige Summen verschlingen, und auch ein Chefarzt steht bei einem Behandlungsfehlervorwurf vor einer Verteidigung über mehrere Instanzen. Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt diese Kosten – aber nur dann, wenn der Tarif zur konkreten beruflichen Rolle passt. Gerade bei Geschäftsführern und Vorständen... Mehr
Veröffentlicht: 01.06.2026
Blog: Pöppel Rechtsanwälte - Kanzlei für Arbeitsrecht
BAG: Arbeitgeber muss aber kein unwahres Zeugnis erteilen Die Verpflichtung eines Arbeitgebers in einem Vergleich, dem Arbeitnehmer ein wohlwollendes Zeugnis nach dessen Entwurf zu erteilen, ist wirksam. Bei einem Streit kann der Arbeitnehmer daher Vollstreckungsklage erheben, wie das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt in einem aktuell veröffentlichten Beschluss vom 07.05.2026 entschied (AZ: 8 AZB 25/25). Danach kann sich der Arbeitgeber dann aber auf den „Grundsatz der Zeugniswahrheit“ berufen. Im Streitfall hatte ein Krankenhaus im Rheinland seinen... Mehr
Veröffentlicht: 27.05.2026
Blog: Thorsten Blaufelder
Die Arbeitswelt ist internationaler denn je. Auch in Deutschland ist es längst üblich, dass Teams weitgehend auf Englisch kommunizieren, der Kontakt mit Kunden nur auf Englisch erfolgt oder sogar die gesamte Unternehmenssprache Englisch ist. Wird ein Arbeitsverhältnis beendet, stellt sich für Personaler daher regelmäßig die praktische Frage: In welcher Sprache ist ein Arbeitszeugnis auszustellen? Kann – oder muss – es (auch) auf Englisch erfolgen? Diese Frage wird dann noch drängender, wenn die Personalabteilung vielleicht gar... Mehr
Veröffentlicht: 19.05.2026
Blog: Kliemt.blog – Individualarbeitsrecht
Arbeitszeugnisse sind für Arbeitgeber alltägliche Pflichtdokumente – ihre formelle Gestaltung birgt jedoch mehr Risiken, als es auf den ersten Blick scheint. Da bereits kleine Fehler bei Form, Papier, Datum oder Unterschrift ein ansonsten sorgfältig formuliertes Zeugnis rechtlich angreifbar machen können, müssen Arbeitgeber wissen, welche Vorgaben zwingend zu beachten sind. Arbeitszeugnisse gehören für Arbeitgeber zur täglichen Praxis. Sie werden am Ende eines Arbeitsverhältnisses regelmäßig erstellt und gelten häufig als Pflichtaufgabe, die sich mit überschaubarem Aufwand erledigen... Mehr
Veröffentlicht: 04.05.2026
Blog: Kliemt.blog – Individualarbeitsrecht
Naked Quitting (auch „nackte Kündigung“ genannt) beschreibt den Trend, dass Arbeitnehmer:innen ihren Job kündigen, ohne bereits eine neue Stelle in Aussicht zu haben. Rechtlich handelt es sich um eine gewöhnliche Eigenkündigung, die jedoch bestimmte Folgen (z.B. beim Arbeitslosengeld) mit sich bringen kann. Was bedeutet Naked Quitting im deutschen Arbeitsrecht, und warum sorgt dieser Begriff für Diskussionen? Unter „Naked Quitting“ – zu Deutsch etwa Kündigen ohne Netz und doppelten Boden – versteht man die freiwillige Aufgabe... Mehr
Veröffentlicht: 24.04.2026
Blog: Pöppel Rechtsanwälte - Kanzlei für Arbeitsrecht
Doppelte Kompetenz, besseres Ergebnis In meiner Erstberatung höre ich von Führungskräften immer wieder eine Frage: Brauche ich neben Ihnen als Anwalt auch noch einen Outplacement-Berater? Meine Antwort lautet seit über 20 Jahren: Ja. Nicht weil ich weniger leisten möchte, sondern weil ich aus Erfahrung weiß, dass die besten Ergebnisse für Führungskräfte in Trennungssituationen dann entstehen, wenn zwei Profis zusammenarbeiten, die jeweils das tun, was sie am besten können. In über zwei Jahrzehnten habe ich mit... Mehr
Veröffentlicht: 18.04.2026
Blog: Pöppel Rechtsanwälte - Kanzlei für Arbeitsrecht
Vier Jahre und sechs Monate Freiheitsstrafe. Das ist das Ergebnis eines Lebens, das das Landgericht Heidelberg Ende März 2026 als „Lügengebäude“ bezeichnete. Eine 41-jährige Frau aus Landstuhl hatte über drei Jahre lang an Privatgymnasien in Heidelberg und Homburg Mathematik, Physik und Chemie unterrichtet — ohne Hochschulabschluss, ohne Referendariat, mit gefälschten Zeugnissen aus dem Darknet. Knapp 200.000 Euro brutto verdiente sie in dieser Zeit. Der Fall wäre allein deshalb bemerkenswert. Was ihn für die arbeitsrechtliche Praxis... Mehr
Veröffentlicht: 11.04.2026
Blog: Pöppel Rechtsanwälte - Kanzlei für Arbeitsrecht
Ihr befristeter Arbeitsvertrag läuft aus und Sie fragen sich, wie es danach weitergeht? In diesem Beitrag erfahren Sie, was ein befristeter Arbeitsvertrag genau ist, unter welchen Bedingungen er zulässig ist, wie man einen auslaufenden Vertrag verlängern kann und was Sie beim Vertragsende beachten sollten. Was ist ein befristeter Arbeitsvertrag? Ein befristeter Arbeitsvertrag ist ein Arbeitsvertrag auf Zeit, der von vornherein nur für eine bestimmte Dauer oder bis zu einem definierten Zweck geschlossen wird. Das Besondere... Mehr
Veröffentlicht: 14.03.2026
Blog: Rechtsanwalt Dr. Drees
Trennungen im Arbeitsleben sind für Führungskräfte eine der anspruchsvollsten Herausforderungen. Ein falsch gemanagter Trennungsprozess kann nicht nur teure Rechtsstreitigkeiten nach sich ziehen, sondern auch die Unternehmenskultur nachhaltig beschädigen und das Employer Branding gefährden. Die gute Nachricht: Mit vorausschauender Planung, transparenter Kommunikation und juristischer Expertise lassen sich Trennungen so gestalten, dass beide Seiten respektvoll auseinandergehen – ohne „Rosenkrieg“ und mit minimalen rechtlichen Risiken. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat 2024 und 2025 wichtige Urteile gefällt, die den Rahmen... Mehr
Veröffentlicht: 07.03.2026
Blog: Pöppel Rechtsanwälte - Kanzlei für Arbeitsrecht
Möchten Sie Ihr Arbeitszeugnis rückdatieren, um eine nahtlose Erwerbsbiografie im Lebenslauf vorzuweisen? Viele Arbeitnehmer befürchten Nachteile bei der Jobsuche, wenn das Ausstellungsdatum vom Beendigungszeitpunkt abweicht. Das Landesarbeitsgericht (LAG) Köln hat nun jedoch klargestellt, dass die Zeugniswahrheit hier Vorrang hat. Zeugniswahrheit: Arbeitszeugnis rückdatieren steht nicht im Belieben der Parteien Darf das Arbeitszeugnis ein anderes Datum tragen als den Beendigungszeitraum des Arbeitsverhältnisses? Hierzu entschied jetzt das Landesarbeitsgericht (LAG) Köln. Warum? Ein Arbeitszeugnis, das ein anderes Datum als... Mehr
Veröffentlicht: 04.03.2026
Blog: Advocatae Kanzlei Berlin – Arbeitsrecht
Eine Kündigung sollte niemals spontan oder unüberlegt ausgesprochen werden. Führungskräfte müssen sich im Vorfeld gründlich vorbereiten, um rechtliche Fallstricke zu vermeiden und einen fairen Trennungsprozess zu gewährleisten. Dieser Leitfaden zeigt praxisnah, worauf Geschäftsführer, Vorstände und Personalverantwortliche achten sollten, damit eine Kündigung nicht zum Bumerang wird. Kurz & Knapp: Kündigungsgrund klar identifizieren: Prüfen Sie, ob die Kündigung sozial gerechtfertigt ist (personenbedingt, verhaltensbedingt oder betriebsbedingt) und ob das Kündigungsschutzgesetz greift. Sorgfältige Dokumentation: Halten Sie Leistungsdefizite oder Fehlverhalten... Mehr
Veröffentlicht: 03.03.2026
Blog: Pöppel Rechtsanwälte - Kanzlei für Arbeitsrecht
1. Was ist ein Abwicklungsvertrag? Ein Abwicklungsvertrag ist eine Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, mit der nach einer Kündigung die Modalitäten geregelt werden, unter denen der Arbeitnehmer aus dem Arbeitsverhältnis ausscheidet. Im Kern geht es darum, die Zeit zwischen dem Ausspruch der Kündigung und dem tatsächlichen Ende des Arbeitsverhältnisses sowie die Abwicklung aller noch offenen Ansprüche rechtssicher zu gestalten. Der Vertrag dient primär der Vermeidung von langwierigen Rechtsstreitigkeiten und schafft Planungssicherheit für beide Seiten. Typische... Mehr
Veröffentlicht: 27.02.2026
Blog: Kündigungsschutzkanzlei Fink & Partner - Arbeitsrecht
LAG München, Teilversäumnisurteil vom 16.04.2025 – 11 Sa 456/23; Versäumnis- und Schlussurteil vom 04.06.2025 – 11 Sa 456/23 Ein Kündigungsrechtsstreit vor dem LAG München sorgte für Aufsehen: Ein Jurastudent erstritt von seinem früheren Arbeitgeber die rekordverdächtige Summe von 100.000 Euro, die sich unter anderem aus Schadensersatz- und Annahmeverzugslohnansprüchen zusammensetzte. Für Staunen sorgte daneben, dass das Gericht dem Kläger auch einen Anspruch auf eine schriftliche Entschuldigung zusprach. Sachverhalt Der Kläger war seit 2018 bei einem Gastronomen... Mehr
Veröffentlicht: 13.02.2026
Blog: Seitz Rechtsanwälte Steuerberater - Arbeitsrecht
Oftmals entscheidet das aktuelle Zeugnis über die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Daher wünscht sich jeder Arbeitnehmer nach Ausscheiden aus dem Betrieb ein Zeugnis. Der Anspruch ergibt sich aus § 109 GewO, der grundsätzlich auf sämtliche Arbeitnehmer Anwendung findet.  Man unterscheidet zwischen einem qualifizierten Arbeitszeugnis und einem einfachen Zeugnis. In einem einfachen Arbeitszeugnis sind mindestens Angaben, wie Angaben zu der Person sowie zur Art und Dauer der Beschäftigung enthalten. Ausführliche Informationen zu den einzelnen Aufgaben und Tätigkeitsfeldern oder Beschreibungen oder Bewertungen der entsprechenden Leistungen... Mehr
Veröffentlicht: 05.01.2026
Blog: MGP Merla Ganschow & Partner mbB - Arbeitsrecht
Ein Aufhebungsvertrag beendet das Arbeitsverhältnis einvernehmlich, also im gegenseitigen Einverständnis von Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Gerade dann, wenn der Aufhebungsvertrag auf Wunsch des Arbeitnehmers verhandelt wird, sind gute Strategie und juristisch saubere Gestaltung besonders wichtig. Ansonsten drohen finanzielle Nachteile, vor allem beim Arbeitslosengeld.Dieser Beitrag erklärt Ihnen umfassend den Aufhebungsvertrag auf Wunsch des Arbeitnehmers. Ausführliche Grundlagen zum Thema finden Sie im spezialisierten Beitrag zum Aufhebungsvertrag.   Wann ist ein Aufhebungsvertrag auf Wunsch des Arbeitnehmers sinnvoll? Ein Aufhebungsvertrag... Mehr
Veröffentlicht: 28.12.2025
Blog: Rechtsanwalt Dr. Drees
Das BAG hat in einer aktuellen Entscheidung klargestellt: Arbeitnehmer können nicht wirksam auf ihr Arbeitszeugnis verzichten, solange das Arbeitsverhältnis nicht beendet ist. Das Zeugnis sei fürs weitere berufliche Fortkommen so wichtig, dass selbst die Wahl eines ausländischen Rechts, in dem es gar keinen Zeugnisanspruch gibt, daran nichts ändere.   Das BAG hat in einem Teilurteil vom 18. Juni 2025 (Az. 2 AZR 96/24 (B)) unter anderem über die Frage entschieden, ob ein Arbeitnehmer während eines... Mehr
Veröffentlicht: 18.12.2025
Blog: Law-Blog – Arbeitsrecht
Das Thema § 17 KSchG verpflichtet Arbeitgeber bekanntermaßen, der Agentur für Arbeit eine Massenentlassung schriftlich (d.h. in Textform; BAG, Urt. v. 22.09.2016 – 2 AZR 276/16) anzuzeigen, wenn in Betrieben mit in der RegelAnzeige mehr als 20 und weniger als 60 Arbeitnehmern mehr als 5 Arbeitnehmer, mindestens 60 und weniger als 500 Arbeitnehmern 10 Prozent der im Betrieb regelmäßig beschäftigten Arbeitnehmer oder aber mehr als 25 Arbeitnehmer, mindestens 500 Arbeitnehmern mindestens 30 Arbeitnehmer innerhalb von... Mehr
Veröffentlicht: 18.12.2025
Blog: Expertenforum Arbeitsrecht (#EFAR)
Vorname* Nachname* E-Mail Adresse* Telefonnummer* —Please choose an option—KündigungArbeitszeugnisAufhebungsvertragAbmahnungWeiteres Es geht um * Betreff* Ihre Nachricht (optional) Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und stimme der Verarbeitung meiner persönlichen Daten zu. ... Mehr
Veröffentlicht: 28.11.2025
Blog: Rechts-Blog Dr. Huber & Dr. Olsen
Viele Arbeitnehmer sind überrascht, wenn der Arbeitgeber ihnen plötzlich einen Aufhebungsvertrag anbietet. Oft geschieht dies in einer Situation, in der das Arbeitsverhältnis ohnehin angespannt ist, das Unternehmen Arbeitsplätze abbauen will oder andere Umstrukturierungen anstehen. Auch Arbeitnehmerinnen und -nehmer können Gründe haben, warum sie einen Aufhebungsvertrag möchten, zum Beispiel ein neuer Arbeitsplatz oder der Wunsch nach einer schnellen Beendigung des Arbeitsverhältnisses, etwa wegen Mobbings. Für viele Arbeitnehmer klingt der Vorschlag auf den ersten Blick vernünftig: Man... Mehr
Veröffentlicht: 24.11.2025
Blog: Schmitt & Haensler – Arbeitsrecht
Arbeitszeugnis Datum: Streit um das Ausstellungsdatum Arbeitszeugnis Datum: Viele Arbeitnehmer fragen sich, welches Datum im Arbeitszeugnis stehen muss — das Ende des Arbeitsverhältnisses oder das tatsächliche Ausfertigungsdatum? Das Landesarbeitsgericht (LAG) Köln entschied, dass das Zeugnis das Datum tragen darf, das dem Tag der tatsächlichen Ausfertigung entspricht. Das war geschehen In einem gerichtlichen Vergleich einigten sich die Parteien auf eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses zum 28.2.23 und auf die Erteilung eines Arbeitszeugnisses mit der Note „gut“. Der... Mehr
Veröffentlicht: 20.11.2025
Blog: Advocatae Kanzlei Berlin – Arbeitsrecht
Dank im Arbeitszeugnis: Kein Rechtsanspruch laut BAG Dank im Arbeitszeugnis: Viele Beschäftigte fragen sich, ob eine persönliche Schlussformel mit Dank und guten Wünschen ein zwingender Bestandteil des qualifizierten Arbeitszeugnisses ist. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat in einer Entscheidung klargestellt, dass ein solcher Anspruch nicht besteht und Arbeitgeber nicht gezwungen werden können, Dankesformeln zu verwenden. Der zugrundeliegende Fall Ein Arbeitnehmer erhielt ein Zeugnis mit einwandfreiem Verhalten und leicht überdurchschnittlichen Leistungen, verlangte aber zusätzlich die Aufnahme eines Dankes... Mehr
Veröffentlicht: 20.11.2025
Blog: Advocatae Kanzlei Berlin – Arbeitsrecht
Fehlzeiten während des Arbeitsverhältnisses sind keine Seltenheit – ihre Erwähnung im Arbeitszeugnis hingegen ist ein sensibles Thema, bei dem der Arbeitgeber Fingerspitzengefühl beweisen muss. Arbeitgeber stehen bei Erstellung des Arbeitszeugnisses zwischen dem Gebot der Zeugniswahrheit und dem Anspruch des Arbeitnehmers auf ein wohlwollendes Zeugnis, das das berufliche Fortkommen nicht behindert – ein schmaler Grat. Eine klare Regelung zum Umgang mit Fehlzeiten bei der Zeugniserstellung gibt es weder im Gesetz noch in der Rechtsprechung. Während das... Mehr
Veröffentlicht: 28.10.2025
Blog: Kliemt.blog – Individualarbeitsrecht
Ermittlungsverfahren und deren Erwähnung im Arbeitszeugnis: Zwischen Fürsorgepflicht und Persönlichkeitsrecht Die arbeitsrechtliche Einordnung von Verdachtsmomenten, insbesondere strafrechtlicher Ermittlungsverfahren, steht regelmäßig im Spannungsfeld zwischen dem Schutz betroffener Arbeitnehmer und einem berechtigten Informationsinteresse des Arbeitgebers sowie potenzieller Folgearbeitgeber. Das Arbeitsgericht Siegburg (Urt. v. 21.08.2024 – 5 Ca 1465/24) hatte nunmehr über die Reichweite solcher Angaben exemplarisch am Fall eines Sozialarbeiters zu befinden, gegen den ein Ermittlungsverfahren wegen des Besitzes kinderpornographischer Bilder geführt wurde und dessen Erwähnung im... Mehr
Veröffentlicht: 22.10.2025
Blog: MTR Legal – Arbeitsrecht
Einführung Die Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom 25. Januar 2024 (Az. 6 AZR 2/25) reiht sich in eine Vielzahl arbeitsrechtlicher Urteile ein, die die Reichweite und rechtliche Qualität von Arbeitszeugnissen thematisieren. Der Beschluss knüpft hierbei an die stete Diskussion rund um die Frage an, wie weit der Arbeitgeber bei der Formulierung seiner Beurteilung – im Hinblick auf mögliche künftige Beteiligungsrechte des Arbeitnehmers – gehen muss und welche Grenzen aufgrund des allgemeinen Persönlichkeitsrechts oder anderer arbeitsrechtlicher... Mehr
Veröffentlicht: 06.10.2025
Blog: MTR Legal – Arbeitsrecht

 

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Lügen im Arbeitsverhältnis: Alltag oder Kündigungsgrund? In dieser Folge geht es um falsche Angaben im Lebenslauf, Täuschungen im Bewerbungsprozess und klassische „Alltagslügen“ im Job. Livia und Christian sprechen darüber, wann es arbeitsrechtlich kritisch wird, welche Konsequenzen drohen und warum am Ende oft nicht die Lüge selbst entscheidet, sondern der Vertrauensbruch. Mit dabei: echte Fälle aus der Praxis, überraschende Gerichtsentscheidungen und ein Blick auf die Frage, wie viel Wahrheit im Arbeitszeugnis eigentlich noch steckt. Weitere Infos:... Mehr
Veröffentlicht: 30.04.2026
Kanal: MGP Merla Ganschow & Partner mbB – Arbeitsrecht (YouTube)
CROSET - Fachanwälte für Arbeitsrecht Südwestkorso 1, 12161 Berlin Telefon: 030 315 68 110 Fax: 030 315 68 112 E-Mail: kanzlei@ra-croset.de Web: https://www.ra-croset.de/ Öffnungszeiten: Montag - Freitag: 08:00 - 17:00 Uhr Kontaktdaten und Standort der Kanzlei: https://jm1.eu/anwaltcrosetmaps Ein Spesenkonto gilt oft als Zeichen von Vertrauen und Anerkennung. Leistungsstarke Mitarbeiter erhalten es – manchmal sogar mit dem Hinweis, es „großzügig“ zu nutzen. Doch genau das kann später zum massiven Problem werden. In diesem Video erklärt Fachanwalt... Mehr
Veröffentlicht: 30.01.2026
Kanal: Croset - Anwalt für Arbeitsrecht (YouTube)
CROSET - Fachanwälte für Arbeitsrecht Südwestkorso 1, 12161 Berlin Telefon: 030 315 68 110 Fax: 030 315 68 112 E-Mail: kanzlei@ra-croset.de Web: https://www.ra-croset.de/ Öffnungszeiten: Montag - Freitag: 08:00 - 17:00 Uhr Kontaktdaten und Standort der Kanzlei: https://jm1.eu/anwaltcrosetmaps Ein Spesenkonto gilt oft als Zeichen von Vertrauen und Anerkennung. Leistungsstarke Mitarbeiter erhalten es – manchmal sogar mit dem Hinweis, es „großzügig“ zu nutzen. Doch genau das kann später zum massiven Problem werden. In diesem Video erklärt Fachanwalt... Mehr
Veröffentlicht: 28.01.2026
Kanal: Croset - Anwalt für Arbeitsrecht (YouTube)
CROSET - Fachanwälte für Arbeitsrecht Südwestkorso 1, 12161 Berlin Telefon: 030 315 68 110 Fax: 030 315 68 112 E-Mail: kanzlei@ra-croset.de Web: https://www.ra-croset.de/ Öffnungszeiten: Montag - Freitag: 08:00 - 17:00 Uhr Kontaktdaten und Standort der Kanzlei: https://jm1.eu/anwaltcrosetmaps Ein Spesenkonto gilt oft als Zeichen von Vertrauen und Anerkennung. Leistungsstarke Mitarbeiter erhalten es – manchmal sogar mit dem Hinweis, es „großzügig“ zu nutzen. Doch genau das kann später zum massiven Problem werden. In diesem Video erklärt Fachanwalt... Mehr
Veröffentlicht: 27.01.2026
Kanal: Croset - Anwalt für Arbeitsrecht (YouTube)
CROSET - Fachanwälte für Arbeitsrecht Südwestkorso 1, 12161 Berlin Telefon: 030 315 68 110 Fax: 030 315 68 112 E-Mail: kanzlei@ra-croset.de Web: https://www.ra-croset.de/ Öffnungszeiten: Montag - Freitag: 08:00 - 17:00 Uhr Kontaktdaten und Standort der Kanzlei: https://jm1.eu/anwaltcrosetmaps Ein Spesenkonto gilt oft als Zeichen von Vertrauen und Anerkennung. Leistungsstarke Mitarbeiter erhalten es – manchmal sogar mit dem Hinweis, es „großzügig“ zu nutzen. Doch genau das kann später zum massiven Problem werden. In diesem Video erklärt Fachanwalt... Mehr
Veröffentlicht: 25.01.2026
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In unserem Podcast „7 MIN. Arbeitsrecht für Entscheider (m/w/d)“ präsentieren wir Ihnen in nur sieben Minuten die neuesten Themen aus dem Arbeitsrecht im Nachrichtenformat. Ob Sie CEO, Top-Managerin oder HR-Profi sind – hier finden Sie Antworten auf die Fragen, die die Arbeitswelt heute bewegen. Von aktuellen Gesetzgebungen bis zu strategischen Überlegungen im Personalmanagement, unsere erfahrenen Anwältinnen und Anwälte bringen ihre Expertise direkt zu Ihnen. In unserer aktuellen Folge beleuchten wir folgende drei Themen, die Arbeitgeber... Mehr
Veröffentlicht: 16.12.2025
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Veröffentlicht: 02.08.2024
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Veröffentlicht: 21.06.2024
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